Fußball · Seattle, London und Vancouver
Jeremy Doku kehrt nach der Geburt seines Sohnes zur belgischen WM-Mannschaft zurück – Kommentatorin entschuldigt sich für Äußerungen
Jeremy Doku ist nach der Geburt seines Sohnes Praise ins WM-Camp Belgiens in Seattle zurückgekehrt und verpasste ein Spiel. Der Flügelstürmer von Manchester City kritisierte einen französischen Kommentator, der sich später dafür entschuldigte, die Geburt einen „ekelhaften Moment“ und die Rolle des Vaters „nutzlos“ genannt zu haben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Ouest France, Le Parisien und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Jeremy Doku kehrte am Dienstagabend nach einer 48-stündigen Reise nach London zur Geburt seines ersten Kindes, Praise, zum belgischen Team in Seattle zurück.
France Pierron nannte die Geburt auf einer französischen Fernsehshow „ekelhaft“ und Väter „nutzlos“, was eine Entschuldigung von L'Équipe und ihre Entfernung aus der Sendung zur Folge hatte.
Doku verbrachte rund 20 Stunden in der Luft und legte an zwei Tagen 18.000 Kilometer zwischen Los Angeles, London und Seattle zurück.
Belgiens Kapitän Youri Tielemans und Verteidiger Arthur Theate äußerten sich glücklich über Dokus Rückkehr und verteidigten seine Entscheidung, bei der Geburt dabei zu sein.
Belgien muss am Freitag in Vancouver gegen Neuseeland gewinnen, um nach Unentschieden gegen Ägypten und den Iran aus der Gruppe G weiterzukommen.

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Jeremy Doku kehrte am späten Dienstag zur belgischen WM-Mannschaft zurück und landete in Seattle, nachdem er für die Geburt seines ersten Kindes 48 Stunden nach London gereist war. Der 24-jährige Flügelstürmer hatte wegen einer Atemwegsinfektion für das Gruppenspiel am Sonntag gegen den Iran ausfallen müssen, was ihm die Reise ermöglichte.
„Zurück im Basislager nach der wichtigsten Vorlage seines Lebens.“
Eine turbulente Reise
Doku verließ Los Angeles am Sonntagmorgen, dem Tag des Iran-Spiels, mit einem Flug nach London, nachdem er erfahren hatte, dass bei seiner Frau die Fruchtblase geplatzt war. Der gemeinsame Sohn namens Praise wurde am Montag geboren. Anschließend trat Doku den neunstündigen Rückflug an und landete nach zweieinhalbstündiger Verspätung am Tacoma International Airport nahe Seattle gegen 20:15 Uhr Ortszeit am Dienstag. Berichten zufolge war er rund 20 Stunden in der Luft und legte an zwei Tagen 18.000 Kilometer zurück.
Verbandsoffizielle empfingen Doku und halfen ihm, wartende Medien zu umgehen, indem sie ihn durch einen Seitenausgang zu einem wartenden Van brachten. Er war beim medienöffentlichen Teil des Trainings am Dienstag nicht anwesend, wird aber voraussichtlich am Mittwoch am vollen Training teilnehmen.
Kontroverse um die Rolle des Vaters
Dokus Abwesenheit wurde zum Zankapfel, nachdem France Pierron, eine Kommentatorin der französischen Sendung L'Équipe de Choc, seine Entscheidung, eine WM für die Geburt zu verlassen, in Frage stellte. In einer Sendung am Freitag sagte sie, die Geburt sei „ein ekelhafter Moment, entschuldigen Sie, wo der Vater nutzlos ist“ und argumentierte, Spieler würden „töten, um an seiner Stelle beim Turnier zu sein.
„Wenn man die Chance hat, an einer WM teilzunehmen, gibt es Hunderte von Fußballern, die töten würden, um an Ihrer Stelle zu sein, und Sie verlassen das alles, um bei der Geburt Ihres Kindes dabei zu sein, was ein ekelhafter Moment ist, entschuldigen Sie, wo der Vater nutzlos ist und nur eine Statistenrolle hat.“
Die Äußerungen lösten sofortige Empörung aus. Die französische Sporttageszeitung L'Équipe entschuldigte sich am Samstag und erklärte, Pierrons Kommentare spiegelten nicht ihre Werte wider. Sie wurde daraufhin aus der Sendung genommen.
Team begrüßt den neuen Vater
In Seattle begrüßten Dokus Teamkollegen ihn mit Lächeln. Belgiens Kapitän Youri Tielemans und Verteidiger Arthur Theate sprachen dem Stürmer ihre Unterstützung für seine Entscheidung aus, bei der Geburt dabei zu sein.
„Ich denke, ein Kind zu bekommen ist das Schönste auf der Welt, das man haben kann, und dabei zu sein, das ist als Vater, als Mutter, natürlich mehr als normal. Als Vater dabei zu sein – ich selbst habe drei Kinder – und es sind Erinnerungen, die man nicht zurückholen kann. Also ja, ich bin sehr glücklich für ihn.“
„Wir sind sehr glücklich, ihn wiederzuhaben. Er ist ein wichtiger Spieler, ein wichtiger Teil der Gruppe in jeder Hinsicht. Also hoffe ich, dass er uns beim nächsten Spiel bestmöglich helfen kann.“
Doku teilte seine Dankbarkeit in den sozialen Medien mit: „Shireen und Praise geht es großartig, und mein Herz ist voller Dankbarkeit. Meinen Sohn auf der Welt willkommen zu heißen, ist einer der größten Segen, den Gott mir gegeben hat. Danke an das Team für die Unterstützung, jetzt ist es Zeit, zum Fußball zurückzukehren und mein Land auf der größten Bühne zu vertreten.“
Entscheidendes Spiel steht bevor
Belgien liegt mit zwei Punkten aus zwei Unentschieden auf Platz drei der Gruppe G und muss am Freitag in Vancouver gegen Neuseeland gewinnen, um sich einen Platz in der K.o.-Runde zu sichern. Trainer Rudi Garcia wird Doku voraussichtlich zur Verfügung haben, sofern keine Nachwirkungen seiner Krankheit oder Reisemüdigkeit auftreten. Zwei weitere Spieler, Brandon Mechele und Leandro Trossard, fehlten aus unbekannten Gründen beim Training am Dienstag, was den Druck auf die Mannschaft erhöht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPODoku regressa à seleção belga após nascimento do primeiro filho
- Ouest FranceVIDÉO Coupe du monde. Jérémy Doku de retour avec la Belgique après la naissance de son fils
- Le ParisienCoupe du monde : le Belge Jérémy Doku de retour aux États-Unis après la naissance de son premier enfant
- Notícias ao MinutoJeremy Doku volta ao mundial após nascimento do filho e agradece apoio
- Jeremy Doku
- belgischer und Manchester-City-Stürmer
- Arthur Theate
- belgischer Innenverteidiger
- Youri Tielemans
- belgischer Kapitän und Mittelfeldspieler
- France Pierron
- französische Kommentatorin für L'Équipe de Choc
- Rudi Garcia
- belgischer Nationaltrainer
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