Novak Djokovic bezwingt Bu Yunchaokete in Peking und erreicht 31:0-Turnierbilanz
Der serbische ehemalige Weltranglistenerste setzte sich trotz körperlicher Beschwerden auf dem Diamond Court mit 4:6, 7:6(2), 6:2 in zwei Stunden und 52 Minuten gegen Chinas Bu Yunchaokete durch.
Comeback-Sieg auf dem Diamond Court
Novak Djokovic, Nummer 11 der Weltrangliste, zog am Freitag, 2. Oktober 2026, ins Viertelfinale der China Open ein und bezwang Chinas Bu Yunchaokete mit 4:6, 7:6(2), 6:2. Das Duell auf dem Hartplatz des Diamond Central Court in Peking dauerte zwei Stunden und 52 Minuten vor ausverkauftem Stadion. Die Zuschauer in der Arena verteilten ihre Unterstützung während der gesamten Drei-Satz-Begegnung zwischen dem serbischen Spieler und dem lokalen Herausforderer. Bu, Nummer 104 der ATP-Weltrangliste, zwang den sechsmaligen Turniersieger nach dem Gewinn des ersten Satzes in 10 Spielen in einen Entscheidungssatz. Der Chinese breakte Djokovics Aufschlag im siebten Spiel des Matches und hielt diesen Vorteil, um den ersten Satz mit 6:4 zu gewinnen. Djokovic war nach elfjähriger Abwesenheit zum Turnier zurückgekehrt und wollte seine makellose Bilanz in der chinesischen Hauptstadt verteidigen.
Medizinische Auszeit und Wende im zweiten Satz
Gesundheitliche Probleme traten bei dem 39-jährigen Serben in der Frühphase des zweiten Satzes auf, was ihn nach mehreren Spielen zu einer medizinischen Auszeit veranlasste. Der Turnierphysiotherapeut behandelte Djokovic direkt auf dem Platz wegen Beschwerden an Hüfte und Bauch. Nach der Behandlung breakte Djokovic Bu im dritten Spiel des zweiten Satzes und ging in Führung. Der Chinese schlug sofort zurück, indem er Djokovics Aufschlag im nächsten Spiel breakte und den Satz zum 3:3 ausglich. Der zweite Satz verlief ohne weitere Breaks bis zum Tie-Break, den Djokovic kontrolliert mit 7:2 gewann. Im dritten Satz übernahm Djokovic die Kontrolle über die Grundlinienduelle und gab nur zwei Spiele ab, um das Match mit 6:2 zu beenden. Die körperliche Belastung zwang den Serben, seine unbesiegte Serie in Peking über einen fordernden Entscheidungssatz zu verteidigen.
- Bu breakt Djokovics Aufschlag und geht in Führung, ehe er den ersten Satz mit 6:4 gewinnt
- Djokovic bittet wegen Beschwerden an Hüfte und Bauch um eine medizinische Auszeit
- Djokovic gewinnt den Tie-Break mit 7:2, nachdem zuvor beide Spieler Aufschlagbreaks erzielt hatten
- Djokovic beendet das Match nach zwei Stunden und 52 Minuten auf dem Platz mit 6:2
Einstellung von Rafael Nadals Turnierrekord
Der Drei-Satz-Sieg baut Djokovics Karrierebilanz bei den China Open auf 31 Siege und null Niederlagen in sieben Turnierteilnahmen aus. Mit diesem 31. Sieg in Folge stellte Djokovic den Rekord der Open Era ein, den Rafael Nadal für den besten Karrierestart bei einem einzelnen Turnier aufgestellt hatte und den der Spanier in Roland Garros erreichte. Djokovic tritt erstmals seit 11 Jahren wieder in der chinesischen Hauptstadt an, nachdem er das Turnier zuvor sechsmal gewonnen hatte. Das Weiterkommen in Peking gibt Auftrieb nach aufeinanderfolgenden frühen Niederlagen auf Hartplätzen in den Vereinigten Staaten. Früher in der Saison verlor Djokovic in Cincinnati gegen Thiago Agustin Tirante (6:2, 4:6, 4:6) und schied anschließend bei den US Open in den ersten Runden gegen Mariano Navone (7:6, 5:7, 4:6, 6:2, 6:1) aus.
- Rafael Nadal (Roland Garros)
- 31 Siege
- Novak Djokovic (Peking)
- 31 Siege
Berichte über mögliche Viertelfinalgegner
Djokovic zieht ins Viertelfinale ein und hat weiterhin die Chance auf seinen siebten Titel bei den China Open in Peking. In der Berichterstattung über das Turnier gibt es Unstimmigkeiten hinsichtlich seines bestätigten Gegners in den letzten acht. Das belgische Medium 7sur7 berichtete, dass Djokovic im Viertelfinale entweder auf Daniil Medvedev oder Jan-Lennard Struff trifft. Das polnische Sportportal Polsat Sport berichtete dagegen, dass sein nächstes Match gegen den Sieger der Partie zwischen Alexander Zverev und Juncheng Shang stattfinden wird. Der serbische Routinier geht in die nächste Runde, nachdem er am Freitag im Zweitrundenmatch fast drei Stunden körperlich gefordert war.

