Diplomatie · Rom, Washington, D.C. und Versailles
Meloni kontert nach Trumps Behauptung, sie habe um ein G7-Foto „gebettelt“; italienischer Außenminister sagt USA-Reise ab
Giorgia Meloni wies Donald Trumps Behauptung, sie habe beim G7-Gipfel um ein Foto gebettelt, scharf zurück – Italiens Außenminister sagte daraufhin eine geplante Reise nach Washington aus Protest ab.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, NewsIT, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
In einem Interview mit dem italienischen Sender La7 sagte Donald Trump, Giorgia Meloni habe ihn beim G7-Gipfel um ein Foto 'angefleht' und er habe 'Mitleid mit ihr gehabt'.
Giorgia Meloni veröffentlichte ein Video, in dem sie Trumps Darstellung als 'völlig falsch' bezeichnete und erklärte: 'Ich und Italien betteln nie.'
Antonio Tajani strich seinen für den 21. und 22. Juni geplanten Besuch in den Vereinigten Staaten und verwies auf Trumps 'schwerwiegende und beleidigende' Äußerungen.
Vizepremier Matteo Salvini und Verteidigungsminister Guido Crosetto verteidigten Meloni; Salvini sagte, wer sie beleidige, 'beleidige uns alle'.
Trump ist auch mit anderen G7-Staatschefs aneinandergeraten, darunter Keir Starmer, den er ungünstig mit Winston Churchill verglich, und Kanadas Premierminister wegen Handelsfragen.
Vom Verbündeten zum Gegner
Giorgia Meloni war die einzige europäische Regierungschefin, die zu Donald Trumps Amtseinführung 2025 eingeladen wurde – ein Zeichen ihrer engen ideologischen Übereinstimmung. Achtzehn Monate später liegt diese Beziehung in Trümmern. Beim diesjährigen G7-Gipfel in Frankreich wurden die beiden als mit „kalter Förmlichkeit“ interagierend beschrieben, und Melonis Büro stellte fest, dass ihr kurzes bilaterales Treffen „ohne Witze oder Scherze“ stattfand. Ein Video, in dem Meloni wegsieht, während andere Staatschefs über eine von Trump im Weißen Haus ausgerichtete UFC-Veranstaltung diskutieren, ging viral.
Die Foto-Behauptung und Melonis Reaktion
Der Riss brach am 19. Juni öffentlich aus, als Trump dem italienischen Sender La7 sagte, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel um ein Foto „angefleht“. „Sie wollte unbedingt ein Foto mit mir. Ich hätte es nicht gemacht, aber sie tat mir leid“, sagte er. Innerhalb weniger Stunden veröffentlichte Meloni ein Video auf X, in dem sie die Darstellung als „völlig falsch“ bezeichnete und sagte, sie sei „ehrlich gesagt sprachlos“.
„Es ist eine Schande, dass er nicht die gleiche Entschlossenheit gegenüber den Feinden des Westens, den Feinden der Vereinigten Staaten, gegenüber Führungen zeigt, mit denen er viel versöhnlicher erscheint. Eines muss er jedoch bedenken: Ich und Italien betteln nie.“
Rom reagiert
Italiens Außenminister Antonio Tajani gab bekannt, dass er einen für den 21. und 22. Juni geplanten Besuch in Washington absage.
„Die schwerwiegenden und beleidigenden Äußerungen von Präsident Trump gegenüber der Ministerpräsidentin beleidigen ganz Italien.“
Weitere G7-Reibungen
Der Streit fügt sich in ein Muster ein. Trump ist wiederholt mit G7-Kollegen aneinandergeraten: Er verglich den britischen Premierminister Keir Starmer ungünstig mit Winston Churchill, als London zögerte, US-Kampfflugzeugen die Nutzung eines Stützpunkts im Indischen Ozean für Angriffe auf den Iran zu erlauben; er verspottete Kanadas Premierminister während Handelsstreitigkeiten als „Gouverneur“; und er machte persönliche Spitzen gegen Frankreichs Emmanuel Macron wegen eines Videos von 2025, das zeigt, wie seine Frau ihm ins Gesicht schubst. Macron nannte diese Äußerungen „nicht elegant und des Amtes nicht würdig“.
Eine Strategie unter Druck
Der Politikwissenschaftler Piero Ignazi von der Universität Bologna sagte, die Krise zwinge Meloni zu einer Entscheidung.
„Meloni kann nicht ständig ihre Haltung je nach Trumps Aussagen ändern. Sie muss entscheiden, ob sie einen weniger kompromissbereiten Kurs einschlagen oder, wie andere Länder, zum Beispiel Kanada, einen entschlosseneren Ansatz wählen will.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NEWS 24/7Γιατί όλο και περισσότεροι ηγέτες τα έχουν μαζεμένα στον Τραμπ;
- NewsITΤραμπ και Μελόνι δεν είναι πια φίλοι: Ιράν και Πάπας Λέων χάλασαν τη σχέση τους και ξεκίνησαν οι μπηχτές
- iefimerida.gr"Δεν τη θέλω για φαν μου διότι δεν μου στάθηκε", λέει ο Τραμπ μετά το καυγά με τη Μελόνι
- H KαθημερινήΡήξη στις σχέσεις Μελόνι - Τραμπ: Από τις κολακείες στις... ικεσίες
- Giorgia Meloni
- Ministerpräsidentin von Italien
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Antonio Tajani
- italienischer Außenminister
- Matteo Salvini
- italienischer Vizepremierminister und Verkehrsminister
- Guido Crosetto
- italienischer Verteidigungsminister
- Emmanuel Macron
- Präsident von Frankreich
- Keir Starmer
- Premierminister des Vereinigten Königreichs
- António Costa
- Präsident des Europäischen Rates
- Friedrich Merz
- Bundeskanzler von Deutschland
- Piero Ignazi
- Politikwissenschaftler an der Universität Bologna
- Orte
- Rom, Washington, D.C., Versailles
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