
Anne Hathaway kämpft gegen Dinosaurier in David Robert Mitchells The End of Oak Street, einem Amblin-inspirierten Sommerthriller
David Robert Mitchells The End of Oak Street mit Anne Hathaway und Ewan McGregor als Vorstadtpaar, dessen Nachbarschaft von 1982 in die Urzeit versetzt wird, kommt Mitte August in die Kinos – erste Kritiken nennen es den besten Dinosaurierfilm seit 1993.
Eine Vorstadtfamilie trifft auf die Urzeit
David Robert Mitchell kehrt Mitte August 2026 mit „The End of Oak Street“ in die Kinos zurück, seinem ersten Film seit acht Jahren. Die Geschichte spielt im Jahr 1982 und folgt der Familie Platt in einer beschaulichen Vorstadtsackgasse der Stadt Flowervale. Denise (Anne Hathaway) und Greg (Ewan McGregor) sind Eltern der Teenagerin Audrey (Maisy Stella) und des jüngeren Sohnes Brian (Christian Convery), zusammen mit einem Australian Cattle Dog namens Starbuck. Die Familie steht kurz vor der Scheidung, als ihre gesamte Nachbarschaft 250 Millionen Jahre in die Vergangenheit versetzt wird, wo sie auf Dinosaurier treffen – darunter Coelophysis, Flugsaurier, einen Allosaurus, Stegosaurier und einen T. Rex.
Eine Amblin-Hommage nach acht Jahren
Der Film ist eine explizite Hommage an die Amblin-Entertainment-Produktionen der 1980er Jahre und wird von Kritikern mit „E.T.“, „Poltergeist“, „Gremlins“ und „Die Goonies“ verglichen. Mitchell, der mit dem Psychohorror „It Follows“ (2014) bekannt wurde und anschließend den Neo-Noir „Under the Silver Lake“ (2018 laut Deadline, 2019 laut IndieWire) drehte, verlegte die Handlung in das Jahr 1982, auf dem Höhepunkt der Spielberg-Ära. Die Filmmusik von Michael Giacchino wird von The Independent als im Wesentlichen „verfeinertes Staunen“ beschrieben. Der Film verwendet Steve Winwoods „Valerie“ prominent; IndieWire merkt an, dass es vollständig oder fast vollständig gespielt wird.
Frühe Kritiken
Die am 12. August veröffentlichten Vorabkritiken sind überwiegend positiv. IndieWire bezeichnet den Film als die größte Überraschung des Sommers und den besten Dinosaurierfilm seit 1993. The Independent erklärt, er sei besser als jeder Jurassic-World-Film. Rolling Stone nennt ihn die beste Hommage an einen Spielberg-Film seit Langem. AP beschreibt ihn als „einen verrückten Knaller“. Variety ist zurückhaltender, nennt den Film absurd, aber respektlosen Spaß und ordnet ihn in die Kategorie „letzter Sommerhauch“ ein. Deadline merkt an, dass der Film zwar kein Oscar-Material sei, das schiere Ausmaß der Action aber atemberaubend.
- It Follows etabliert Mitchell als Horror-Auteur
- The End of Oak Street bringt Amblin-inspirierte Dinosaurier-Action in die Kinos
Hathaways produktives Jahr 2026
Der Film reiht sich in das ein, was Deadline als ein Rekordjahr für Anne Hathaway bezeichnet: Sie hat zwischen Mai und Oktober 2026 fünf Filme im Kino. Zu den genannten Titeln gehören „Mother Mary“, „Der Teufel trägt Prada 2“, „Die Odyssee“ und „The End of Oak Street“, sowie ein weiterer nicht identifizierter Film. Deadline zufolge teilt sich der Film seine Startwoche mit einem weiteren Dinosaurierfilm für ein breites Publikum, dem familienorientierten „Paw Patrol Dino Movie“. Gedreht wurde in der Region Atlanta, die auf der Leinwand Michigan darstellt.
Familiendynamik im Mittelpunkt
Die Vorstadtkrise der Platts bildet den Rahmen für die Science-Fiction-Katastrophe. Greg jobbt nebenbei als Pizzabote und versteckt eine Whiskyflasche in der Garage. Denise schreibt heimlich einen Roman über eine Frau, die ihre Familie verlässt, um in New York ein erfülltes Leben zu führen. Die Kinder ahnen, dass die Scheidung bevorsteht. Rolling Stone beschreibt Denise als eine Frau, die die Geduld mit einem Ehemann verliert, der, wie sie sagt, dazu neigt, so zu tun, als gäbe es Probleme einfach nicht. Der Film enthält laut The Independent auch ein wunderbar geschriebenes Stück queerer Repräsentation: Brians Figur fühlt sich zu einem neuen Mädchen in der Stadt namens Jeanette hingezogen, gespielt von Jordan Alexa Davis.

