Basketball · Berlin

Deutschland besiegt Belgien 93:74 und erreicht erstes Halbfinale der Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft

Die deutsche Frauen-Basketballnationalmannschaft besiegte am Donnerstag in Berlin die Europameisterinnen aus Belgien mit 93:74 und trifft nun im Halbfinale auf Frankreich.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung, N-tv und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Berlin · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. AuftaktspielDeutschland verliert 53:83 gegen Spanien
  2. GruppenphaseDeutschland fährt drei aufeinanderfolgende Siege gegen Japan, Mali und Südkorea ein
  3. ViertelfinaleDeutschland besiegt Europameister Belgien 93:74 vor 10.537 Fans in Berlin
  4. Halbfinale (12. September)Deutschland trifft auf Olympia-Silbermedaillengewinner Frankreich

Viertelfinalsieg gegen Belgien

Deutschland erreichte am Donnerstagabend mit einem 93:74-Sieg über den amtierenden Europameister Belgien erstmals das Halbfinale der FIBA-Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft. Vor 10.537 Zuschauern in der Uber Arena in Berlin erholte sich die deutsche Mannschaft von einem frühen 0:5-Rückstand und baute bis zum Ende des ersten Viertels eine 22:19-Führung auf. Die Stürmerin Leonie Fiebich gab mit zwei aufeinanderfolgenden Dreipunktewürfen die Richtung vor und löste Wechselgesänge in der Arena aus. Deutschland baute den Vorsprung mit einem 7:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels aus und ging mit 42:35 in die Halbzeitpause, bevor es jedes einzelne Viertel gewann. Basketball-Ikone Dirk Nowitzki und DBB-Präsident Ingo Weiss verfolgten die Partie aus der ersten Reihe, während die Gastgeberinnen einen 19-Punkte-Sieg einfuhren.

„Für mich ist das definitiv der beste Tag im deutschen Basketball.“

Olaf Lange, Cheftrainer

Topscorer und Bankproduktion

Fiebich beendete das Spiel mit 17 Punkten und 10 Rebounds, während Stürmerin Nyara Sabally 16 Punkte und 12 Rebounds erzielte und zur Spielerin des Spiels gekürt wurde. Das Duo lieferte den ersten Fall ab, dass zwei deutsche Spielerinnen im selben Spiel dieses Turniers ein Double-Double erzielten. Aufbauspielerin Alexis Peterson dirigierte die Offensive und gab den letzten Assist mit einem Pass hinter dem Rücken auf Fiebich, die in den Schlusssekunden einen unbedrängten Korbleger verwandelte. Die belgische Stürmerin Emma Meesseman war mit 29 Punkten die beste Werferin des Abends, doch Belgien konnte mit der Kaderbreite Deutschlands nicht mithalten. Die deutschen Einwechselspielerinnen steuerten insgesamt 51 Bankpunkte bei, wobei Marie Gülich und Frieda Bühner für konstante Punkte und defensive Unterstützung sorgten.

Topscorer im ViertelfinalePkt.
Emma Meesseman (Belgien)
29 Pkt.
Leonie Fiebich (Deutschland)
17 Pkt.
Nyara Sabally (Deutschland)
16 Pkt.

Daten aus dem Artikeltext

Turnierwende und Kaderkontinuität

Der Sieg setzte eine Verwandlung des Gastgeberlandes fort, nachdem es zu Beginn des Turniers eine 53:83-Auftaktniederlage gegen Spanien hinnehmen musste. Deutschland erholte sich von dieser 30-Punkte-Niederlage mit aufeinanderfolgenden Siegen gegen Japan, Mali und Südkorea und erreichte damit sein erstes WM-Viertelfinale. Cheftrainer Olaf Lange, der im Herbst 2025 die Nationalmannschaft übernommen hatte, formte den Kader trotz des turnierlangen Ausfalls der verletzten Stürmerin Satou Sabally. Die Kontinuität im Kern untermauerte den Lauf: Acht Spielerinnen kehrten von der Europameisterschaft 2025 zurück, neun hatten bereits bei den Olympischen Spielen 2024 zusammengespielt. Kapitänin Marie Gülich, mit 32 Jahren die älteste Spielerin im Kader, merkte an, dass das Umfeld der Nationalmannschaft einen Zusammenhalt biete, der in Vereinskarrieren selten zu finden sei, nachdem Deutschland vor 2023 zwölf Jahre lang nicht an internationalen Turnieren teilgenommen hatte.

„Wir werden auf jeden Fall feiern. Es ist unmöglich, es nicht zu tun.“

Leonie Fiebich, Stürmerin

Halbfinale gegen Frankreich

Deutschland trifft am Samstag um 16:30 Uhr Ortszeit in Berlin im Halbfinale auf Olympia-Silbermedaillengewinner Frankreich. Frankreich zog mit einem 90:61-Sieg über China in seinem Viertelfinale in die Runde der letzten Vier ein. Das andere Halbfinale bestreiten die Vereinigten Staaten, die Ungarn mit 108:56 besiegten, gegen Spanien, das ein australisches Team unter der Leitung von Langes Frau Sandy Brondello ausschaltete. Die Sieger der Samstagsspiele bestreiten am Sonntag das WM-Finale, während die unterlegenen Halbfinalisten am selben Tag im Spiel um Bronze aufeinandertreffen.

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