Kunst & Bücher · Paris
Zwei deutsche Besucher nach Anbringen von Bildern in Mona-Lisa-Saal im Louvre festgenommen
Die französische Polizei hat zwei deutsche Staatsangehörige vernommen, nachdem sie am Samstag mit Klebeband zwei selbstgemalte Porträts an der Wand in der Louvre-Galerie mit der Mona Lisa befestigt hatten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, 20minutes und Le Soir. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Zwei deutsche Staatsangehörige haben am 19. September 2026 gegen 15:30 Uhr zwei 30 mal 40 Zentimeter große Leinwände an der Wand im Mona-Lisa-Saal angebracht.
Louvre-Beamte bestätigten, dass Leonardo da Vincis Gemälde keinen Schaden nahm, allerdings kam es beim Entfernen des Klebebands zu leichten Wandschäden.
Die französische Polizei vernahm beide Verdächtigen in einer freien Anhörung, nachdem die Museumssicherheit sie abgefangen hatte; eine formelle Anzeige der Louvre-Verwaltung steht noch aus.
Der Vorfall folgt auf den Diebstahl von acht französischen Kronjuwelen im Wert von 88 Millionen Euro am 9. Oktober 2025 sowie Wasserschäden im November 2025 und Februar 2026.
- 9.10.Vier Diebe nutzen einen Hubsteiger, um acht Kronjuwelen im Wert von 88 Millionen Euro aus der Galerie d'Apollon zu stehlen
- November 2025Wasserleck beschädigt hunderte Bücher in der Bibliothek der ägyptischen Altertümer und eine bemalte Decke
- Februar 2026Zweites Wasserleck verursacht weitere physische Schäden im Museumskomplex
- 19.09.Zwei deutsche Staatsangehörige bringen zwei nicht genehmigte Gemälde an der Wand im Mona-Lisa-Saal an
Vorfall in der Mona-Lisa-Galerie
Zwei deutsche Staatsangehörige haben am Samstag, den 19. September 2026, zwei nicht genehmigte Gemälde an einer Wand in der Louvre-Galerie in Paris angebracht. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:30 Uhr Ortszeit in dem speziellen Ausstellungssaal, in dem Leonardo da Vincis Mona Lisa ausgestellt ist. Die beiden aufgehängten Leinwände hatten eine Größe von 30 Zentimetern mal 40 Zentimetern und wurden mit Klebebandstreifen direkt an der Wandfläche befestigt. Das erste Kunstwerk zeigte einen der beiden Männer in einer Rüstung. Die zweite Leinwand zeigte Porträts beider Deutschen zusammen mit einer Frau. Das Louvre-Personal untersuchte unmittelbar nach dem Abnehmen der Objekte den gesamten Ausstellungsbereich und bestätigte, dass Leonardo da Vincis Gemälde bei dem Vorfall keinen Schaden genommen hatte.
Abfangen und polizeiliche Vernehmung
Sicherheitsbeamte des Louvre fingen beide deutschen Staatsangehörigen unmittelbar nach dem Anbringen der Bilder in der Galerie ab. Das Museumsicherheitspersonal hielt die beiden Männer vor Ort an und alarmierte die französische Polizei, die die Ermittlungen übernahm. Die Polizeibeamten vernahmen das Paar in einer formellen freien Anhörung, die im französischen Rechtsverfahren als audition libre bezeichnet wird. Nach Angaben der Polizei gaben die beiden Männer an, die Bilder aus Spaß und Vergnügen angebracht zu haben. Museumsaufseher dokumentierten leichte Oberflächenschäden an der Galeriewand, die durch das Abreißen des Klebebands zur Befestigung der beiden Rahmen verursacht wurden. Die französischen Behörden erklärten, dass die Verdächtigen mit formellen Vorladungen rechnen müssen, sobald die Museumsleitung ihre offizielle Anzeige erstattet hat.
Allgemeine Sicherheitsprobleme im Louvre
Die nicht genehmigte Installation folgt auf eine Reihe von Sicherheitslücken und Vorfällen, die im vergangenen Jahr in der Pariser Institution dokumentiert wurden. Am 9. Oktober 2025 drang ein Kommando von vier Einbrechern mit einem Hubsteiger in die oberen Stockwerke des Museums ein und infiltrierte die Galerie d'Apollon. Die Diebe stahlen acht französische Kronjuwelen im geschätzten Wert von 88 Millionen Euro während eines nur wenige Minuten dauernden Einsatzes. Die französische Polizei nahm daraufhin alle vier Mitglieder des Einbrecherkommandos fest, die gestohlenen Kronjuwelen bleiben jedoch verschwunden. Der Diebstahl vom Oktober 2025 offenbarte mehrere operative Mängel, insbesondere ein veraltetes Videoüberwachungssystem in der gesamten Einrichtung. Trotz dieser Sicherheitsprobleme blieb der Louvre mit 9 Millionen Besuchern im Jahr 2025 das meistbesuchte Museum der Welt.
Wasserschäden und geplante Museumsrenovierungen
Neben den Sicherheitsverletzungen stieß die Institution in den letzten Monaten auch auf physische Infrastrukturprobleme in ihrem Gebäudekomplex. Wasserschäden im November 2025 und Februar 2026 beschädigten mehrere hundert Bände in der Bibliothek der Abteilung für ägyptische Altertümer. Die Lecks beschädigten auch eine bemalte Decke aus dem 19. Jahrhundert im Gebäude. Als Reaktion auf wiederholte Wartungs- und Sicherheitsherausforderungen startete das Museum eine umfassende Renovierungsinitiative. Das umfassende Projekt umfasst Pläne für eine neue, speziell für die Ausstellung von Leonardo da Vincis Mona Lisa vorgesehene Galerie, die das Gemälde von den bestehenden stark frequentierten Wegen trennt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Leonardo da Vinci
- Renaissance-Maler, dessen Meisterwerk die Mona Lisa im Louvre ausgestellt ist
- Orte
- Paris
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