
Deutsche Pilgerin stirbt nach 30-Meter-Sturz auf Jakobsweg in Lugo
Eine deutsche Frau in den Dreißigern, die den Jakobsweg mit dem Fahrrad befuhr, stürzte am Samstagnachmittag in Maariz, Mondoñedo, 30 Meter in die Tiefe. Ihr Begleiter war Zeuge des Sturzes und erhält psychologische Betreuung.
Was geschah
Am Samstagnachmittag befuhr eine deutsche Pilgerin in den Dreißigern mit dem Fahrrad einen Abschnitt des Jakobswegs nahe Maariz in der Gemeinde Mondoñedo (Lugo). Sie stürzte von einem steilen Abhang von etwa 30 Metern. Ihr Begleiter, ebenfalls um die 30 Jahre alt, war Zeuge des Unfalls. Beide waren mit dem Fahrrad auf Pilgerreise.
Rettungseinsatz
Der Notruf 112 wurde alarmiert und koordinierte den Einsatz. Urxencias Sanitarias de Galicia-061 entsandte medizinisches Personal, während Feuerwehrleute aus Barreiros und Verkehrspolizisten der Guardia Civil ebenfalls zum Unfallort geschickt wurden. Trotz des schnellen Einsatzes erlag die Radfahrerin ihren Verletzungen.
Psychologische Betreuung für den Begleiter
Da der Begleiter den Sturz miterlebte, wurde über das Colexio Oficial de Psicoloxía de Galicia eine spezialisierte psychologische Betreuung aktiviert. Die Berufskammer stellt Kriseninterventionsprotokolle für Zeugen traumatischer Ereignisse bereit.
Ermittlungen
Die Guardia Civil de Tráfico untersucht die genauen Umstände des Sturzes. Erste Informationen von 112 deuten darauf hin, dass das Opfer auf dem Weg die Kontrolle verlor und über den Rand stürzte. Der Abschnitt des Jakobswegs, auf dem sich der Unfall ereignete, verläuft durch die Pfarrei Maariz, ein ländliches Gebiet in der Gemeinde Mondoñedo. Die Behörden haben die Identität der beiden Pilger noch nicht bekannt gegeben.


