
Didier Deschamps kehrt nach Beerdigung seiner Mutter ins französische WM-Camp zurück, Bleus richten Fokus auf Schweden
Didier Deschamps ist nach der Beerdigung seiner Mutter wieder ins französische WM-Camp in Boston zurückgekehrt. Les Bleus treffen am Dienstag im Achtelfinale auf Schweden.
Persönlicher Verlust und Rückkehr
Didier Deschamps verließ letzte Woche Dienstag das französische Camp nach dem Tod seiner Mutter und flog für ihre Beerdigung am Freitag nach Frankreich zurück. Assistenztrainer Guy Stephan übernahm die Mannschaft, eine Entscheidung, die mit FFF-Präsident Philippe Diallo abgestimmt war. Der französische Fußballverband bestätigte am Samstag, dass Deschamps zurückgekehrt sei, und postete auf Social Media:
Er leitete später am Tag eine Trainingseinheit an der Bentley University in Waltham.Didier ist bei uns.
- Deschamps verlässt französisches Camp für Beerdigung seiner Mutter in Frankreich
- Guy Stephan leitet Frankreichs 4:1-Sieg gegen Norwegen; Dembeles Hattrick
- Deschamps kehrt nach Boston zurück, leitet Training an der Bentley University
- Achtelfinale: Frankreich gegen Schweden in East Rutherford
Dominanz in der Gruppenphase
Frankreich hatte sich bereits vor Deschamps' Abreise qualifiziert, mit einem 3:1-Sieg gegen Senegal und einem 3:0-Sieg gegen Irak. Der 4:1-Sieg gegen Norwegen am Donnerstag, bei dem Ousmane Dembele einen Hattrick erzielte, besiegelte den ersten Platz in Gruppe I. Stephan leitete das Spiel und hielt die Mannschaft auf Kurs für eine tiefe Turnierrunde.
Was als Nächstes ansteht
Les Bleus treffen am Dienstag im Achtelfinale in East Rutherford, New Jersey, auf Schweden. Der Weg zu einem dritten WM-Titel wird nun schärfer, mit Deschamps zurück an der Seitenlinie.
Eine letzte Kampagne
Der 57-jährige Deschamps wird nach dem Turnier seine Rolle aufgeben und eine 14-jährige Amtszeit beenden, die 2012 begann. Als Spieler führte er Frankreich 1998 zum Sieg, als Trainer zum WM-Titel 2018. Seine Mannschaften erreichten auch die Endspiele der Euro 2016 und der WM 2022, verloren gegen Portugal bzw. Argentinien. Dieses Turnier bietet eine letzte Chance, einen weiteren Pokal zu gewinnen.


