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Hacktivistengruppe veröffentlicht Daten von mehr als 40.000 DHS-Beschäftigten, darunter Mitarbeiter von ICE und CBP

Distributed Denial of Secrets hat am Mittwoch, 28. Oktober 2026, Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von mehr als 40.000 Beschäftigten des Heimatschutzministeriums veröffentlicht, nachdem eine Gruppe, die sich Department of Peace nennt, erklärt hatte, sie habe die Daten aus einem Okta-Anmeldesystem entwendet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von POLITICO, The Guardian, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. März 2026Das Department of Peace behauptet, das DHS gehackt und Vertragsdokumente veröffentlicht zu haben
  2. 19.08.Letzte Aktualisierung der DHS-Datensätze im Leck laut Wired
  3. September 2026ShinyHunters behauptet, Daten von FBI-Beschäftigten gestohlen zu haben
  4. 28.10.Distributed Denial of Secrets veröffentlicht das Icepick-Archiv

Was veröffentlicht wurde

Distributed Denial of Secrets, eine gemeinnützige Transparenzorganisation, veröffentlichte am Mittwoch, 28. Oktober 2026, ein Archiv namens Icepick. Die Dateien enthalten persönliche Arbeitsdaten von mehr als 40.000 Beschäftigten des Department of Homeland Security (DHS), wobei BBC, The Verge und Wired die Zahl mit mehr als 41.000 angeben. Wired berichtet, die Datensätze umfassten das DHS selbst und sieben nachgeordnete Behörden und seien zuletzt am 19. August 2026 aktualisiert worden. Jeder Eintrag nennt einen Namen, eine Berufsbezeichnung, eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse und einen Bürostandort. Dem Guardian zufolge zeigen die Berufsbezeichnungen und E-Mail-Gruppen, welche Personen an Spezialoperationen, Überwachung, Computerforensik und verdeckten Einsätzen beteiligt waren.

Wie die Gruppe nach eigenen Angaben an die Daten kam

Eine Hacktivistengruppe, die sich Department of Peace nennt, erklärt, sie habe die Informationen über die Nutzung von Okta durch das DHS erhalten – einem Single-Sign-on-Dienst, mit dem sich Beschäftigte und Auftragnehmer in das zentrale Netzwerk des Ministeriums einloggen. TechCrunch berichtet, dasselbe Okta-System speichere Anmeldedaten und Angaben dazu, welche internen Anwendungen jedes Konto öffnen darf. In einer den Dateien beigefügten Notiz erklärte die Gruppe, die DHS-Beschäftigten hätten ihre Informationen, und sie hoffe, die Daten könnten weiteren Schaden durch das Ministerium begrenzen.

„Sie haben unsere Informationen, also ist es nur fair, dass wir ihre haben.“

Department of Peace

Okta reagierte über eine Sprecherin auf die Vorwürfe und erklärte, das Unternehmen sei darüber informiert.

„Okta ist sicher, und wir haben keine Hinweise darauf, dass unsere Daten oder Systeme kompromittiert wurden.“

Okta

POLITICO erklärte, den Datensatz nicht unabhängig überprüfen zu können, während Reuters und TechCrunch Teile davon mit Datensätzen Dritter und mit Namen bekannter DHS-Beschäftigter abglichen. Das DHS reagierte zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.

Welche Behörden betroffen sind

TechCrunch zufolge betrifft mehr als die Hälfte des Datensatzes, rund 21.000 Einträge, Beschäftigte der U.S. Customs and Border Protection (CBP), die an Flughäfen und anderen Einreisestellen arbeiten. Dasselbe Medium zählt weitere 10.000 Einträge für Immigration and Customs Enforcement (ICE) und deren Einheit Homeland Security Investigations. The Verge nennt für ICE eine niedrigere Zahl von fast 7.000 Einträgen, sodass die Zählungen der beiden Medien voneinander abweichen und als Diskrepanz und nicht als Aktualisierung gelesen werden sollten. Die Datensätze umfassen zudem Beschäftigte der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency, der US Citizenship and Immigration Services und des Federal Protective Service. The Verge berichtet außerdem, das Material verweise auf DHS-Gruppen mit Zugang zu Überwachungswerkzeugen, darunter die Gesichtserkennungs-App Mobile Fortify und PenLink.

DHS-Datensätze nach Behörde, laut TechCrunchDatensätze
Customs and Border Protection
21000 Datensätze
ICE und HSI
10000 Datensätze

Daten aus dem Artikeltext

Frühere Sicherheitsvorfälle in diesem Herbst

Der Guardian zählt diese Veröffentlichung als dritten Regierungsdatenskandal innerhalb eines Monats. Im September behauptete die Hackergruppe ShinyHunters, eine große Datenmenge des Federal Bureau of Investigation gestohlen zu haben, darunter Arbeitsdaten und medizinische Informationen zu Tausenden Beschäftigten der Behörde. Im Oktober 2026 sah sich das Verteidigungsministerium mit einer Sammelklage konfrontiert, nachdem eine Sicherheitslücke Daten zu Millionen aktiver und ehemaliger Militärangehöriger offengelegt hatte. Das Department of Peace hatte zudem bereits im März behauptet, das DHS gehackt und Dokumente über Verträge mit externen Anbietern veröffentlicht zu haben, was TechCrunch als zweiten Sicherheitsvorfall beim Heimatschutzministerium in diesem Jahr beschreibt.

Reaktionen und offene Fragen

Emma Best, Mitbegründerin von Distributed Denial of Secrets, erklärte in einer Stellungnahme, ein von der Hacktivistin maia arson crimew entwickeltes Suchwerkzeug solle der Öffentlichkeit das Durchsuchen der Daten ermöglichen. Best argumentierte, das Werkzeug helfe Journalisten, leite Anträge auf Akteneinsicht an und stärke die Kontrolle durch den Kongress. Wired berichtet, das DHS versuche seit Beginn der zweiten Trump-Regierung, Namen und Gesichter von Beschäftigten zu verbergen, und habe seine Definition von Doxing auf einfache Angaben wie Namen und Amtsbezeichnungen ausgeweitet. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatte das Ministerium nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme reagiert.

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