
Nicușor Dan: Rumänien funktioniert trotz politischen Lärms – Fitch bestätigt Bonität über Ramschniveau
Präsident Nicușor Dan erklärte, Rumänien stabilisiere sich finanziell, nachdem Fitch die Bonität des Landes eine Stufe über Ramschniveau bestätigt habe, räumte aber ein, dass die Kaufkraft gesunken sei, und rief die Bürger auf, politischen Lärm von echten Fortschritten zu unterscheiden.
Fitch-Bewertung bestätigt
In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August bestätigte Fitch Ratings die Kreditwürdigkeit Rumäniens eine Stufe über der Spekulationsschwelle und vermied damit eine Herabstufung, die es als nicht-investitionswürdig eingestuft hätte. Die Entscheidung der Ratingagentur wurde über Nacht veröffentlicht, wie Medien berichteten, und würdigte die finanzielle Stabilität Rumäniens. Präsident Nicușor Dan begrüßte diesen Schritt in einer öffentlichen Ansprache am Samstagmorgen.
Ich begrüße den Fitch-Bericht, der die finanzielle Stabilität Rumäniens erneut bestätigt. Es gibt einige Bedenken in dem Bericht über die politische Lage in Rumänien.
Der Bericht stellte fest, dass die ursprüngliche Beratung ein anderes Ergebnis in Betracht gezogen hatte, mit einer möglichen Herabstufung, die dem Land einen schweren Schlag versetzt hätte, ein Detail, das von HotNews berichtet wurde. Dan forderte Bürger und Partner auf, zwischen politischem Handeln und politischem Lärm zu unterscheiden, und betonte, dass bei wichtigen Themen ein Konsens erzielt worden sei.
PNRR-Meilensteine: Gesetze verabschiedet, drei übrig
Der Präsident gab bekannt, dass das Parlament diese Woche mehrere Gesetze verabschiedet hat, die als Meilensteine im Nationalen Aufbau- und Resilienzplan dienen, und die er nächste Woche verkünden wird. Darunter ist das Städtebaugesetz, ein seit 2019 diskutiertes Gesetzesvorhaben, das die Ergebnisse des Bukarester Referendums von 2024 einbezieht, wie es sich finanziell im Haushaltsgesetz 2026 widerspiegelt.
Trotz des politischen Lärms funktioniert Rumänien. Das Parlament hat diese Woche mehrere Gesetze verabschiedet, die PNRR-Meilensteine waren, und ich werde diese Gesetze nächste Woche verkünden. Darunter ist das Städtebaugesetz, ein wichtiges Gesetz, das seit 2019 diskutiert wird.
Drei PNRR-Meilensteine müssen noch erfüllt werden. Der Gesetzesentwurf zur Nationalen Integritätsbehörde und das Biodiversitätsgesetz werden nächste Woche in beiden Kammern des Parlaments debattiert, die Sitzungen sind bereits einberufen. Der dritte, das Gehaltsgesetz für den öffentlichen Dienst, wird von Dan als der „letzte und schwierigste“ Meilenstein bezeichnet. Er stellte fest, dass die Aussetzung des Streiks im Gesundheitswesen „ein kleiner Schritt nach vorne“ in der laufenden Debatte sei.
Politischer Konsens über Haushalt und Euro-Einführung
Dan unterstrich, dass es unabhängig von der Zusammensetzung einer künftigen Regierung einen breiten politischen Konsens über die Beibehaltung des angenommenen fiskalischen Kurses Rumäniens gebe. Dazu gehört die Ausarbeitung des Staatshaushalts 2027 bereits in diesem Herbst, um Planungssicherheit zu schaffen. Er kündigte auch einen politischen Konsens über die Einführung des Euro an.
Es gibt eine politische Einigung, den finanziellen Kurs Rumäniens beizubehalten, unabhängig von der Zusammensetzung der künftigen Regierung. Es gibt eine politische Einigung, den Haushalt 2027 ab diesem Herbst zu entwerfen, für Planungssicherheit, unabhängig von der Zusammensetzung der künftigen Regierung. Und es gibt eine politische Einigung über den Übergang zum Euro. Die künftige Regierung wird zusammen mit der Nationalbank einen Fahrplan für die kommenden Jahre mit allen notwendigen Maßnahmen zur Euro-Einführung erstellen.
Er fügte hinzu, dass über 100 Gesetzesakte, die für den OECD-Beitritt sowie für den PNRR und das SAFE-Programm erforderlich sind, parteiübergreifende Unterstützung erhalten hätten, was zeige, dass der Staat über die alltäglichen politischen Streitigkeiten hinaus funktioniere.
Direkter Appell an die Bürger
Der Präsident wandte sich direkt an die Öffentlichkeit und räumte ein, dass die Kaufkraft gesunken sei und die Unsicherheit über die Zukunft Realität sei. Er sagte, die täglichen politischen Auseinandersetzungen seien „ermüdend“.
Liebe Rumänen, ich verstehe sowohl Ihre Entbehrungen als auch Ihre Sorgen. Offensichtlich ist die Kaufkraft gesunken. Es herrscht Unsicherheit über die Zukunft. Und wir alle sind ermüdet von den sterilen politischen Debatten, die wir jeden Tag sehen.
Er beharrte darauf, dass sich Rumänien finanziell stabilisiere und dass das Land „besser werden wird“, und rief zu Vertrauen in die laufenden Reformen auf.


