Die dänische Regierung teilte am 22. Oktober 2026 mit, sie habe dem Kauf ihrer ersten präzisen Langstreckenraketen zugestimmt; Verteidigungsminister Jeppe Bruus nannte Schläge hinter feindlichen Linien als Zweck.
Ausgewählt wurden die Anthem-Rakete von Covenant, in Deutschland produziert und vom Boden abgefeuert, sowie die Joint Strike Missile von Kongsberg für die F-35-Jets Dänemarks.
Bruus weigerte sich zu sagen, wie viele Raketen Dänemark bestellt hat oder was sie kosten; ein Liefertermin wurde nicht veröffentlicht.
Die russische Botschaft in Kopenhagen warnte vor unvermeidlichen katastrophalen Folgen und erklärte, die Politik ziele auf eine Konfrontation mit Moskau ab.
Dänemark hat sich zum Kauf seiner ersten präzisen Langstreckenraketen verpflichtet, wie die Regierung am 22. Oktober 2026 mitteilte. Verteidigungsminister Jeppe Bruus erklärte, die Systeme würden die dänischen Fähigkeiten erweitern und Schläge hinter feindlichen Linien ermöglichen, sollte das Land angegriffen werden. Auf einer Pressekonferenz sagte er, die Sicherheitslage sei ernst und verschlechtere sich weiter, weshalb Dänemark seine Verteidigung und seine Kampfkraft ausbauen müsse. Die Regierung stellt das Geschäft als Antwort auf die von ihr beschriebene russische Militärbedrohung für Europa dar.
Dänemark entschied sich für zwei Systeme. Das erste ist die Anthem-Rakete, entwickelt vom amerikanischen Unternehmen Covenant und in Deutschland produziert, die vom Boden aus abgefeuert werden kann. Das zweite ist die Joint Strike Missile des norwegischen Herstellers Kongsberg, die von den F-35-Kampfjets Dänemarks gestartet werden kann. Bruus sagte, der Kauf werde sowohl die eigene Abschreckung Dänemarks als auch die kollektive Abschreckung der NATO stärken. Bloomberg beschreibt den Kauf als Teil einer Entscheidung, das dänische Arsenal um Raketen größerer Reichweite und Drohnen zu erweitern, und berichtet, Dänemark wolle Milliarden Kronen für präzise Langstreckenraketen ausgeben.
Bruus wollte nicht sagen, wie viele Raketen Dänemark bestellt hat oder was der Kauf kostet. Auch der Liefertermin für die Raketen wurde nicht öffentlich gemacht. Die Artikel nennen weder Auftragswert noch Stückzahl, sodass der Umfang des Geschäfts nur allgemein beschrieben werden kann. Bruus betonte zudem, niemand könne vorhersagen, was in der aktuellen Sicherheitslage als Nächstes geschehe, und nannte dies als Grund für den Kauf.
Die russische Botschaft in Kopenhagen erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, die Raketenpolitik Dänemarks ziele auf eine Konfrontation mit Moskau ab, und warnte vor unvermeidlichen katastrophalen Folgen. Die Botschaft argumentierte, Kopenhagen sei gefährlichen Illusionen erlegen, wenn es glaube, der Kauf offensiver, hochpräziser Langstreckenwaffen, die eine Atommacht bedrohen könnten, werde die Sicherheit und Verteidigung Dänemarks stärken. Moskau hatte Dänemark bereits kritisiert, als das Land seinen Plan zum Kauf weitreichender offensiver Waffen erstmals ankündigte. Die Erklärung der Botschaft ist der jüngste Schlagabtausch in einem Streit, der seit dieser früheren Ankündigung andauert.
Im September 2025 begründete die dänische Regierung den geplanten Kauf damit, die russische Bedrohung werde noch lange über Europa schweben. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen drängte das Militär damals nach Jahren der Haushaltskürzungen, neue Waffen zu kaufen: „kaufen, kaufen, kaufen“. Auslöser der politischen Kehrtwende war Russlands Krieg in der Ukraine, der mit der am 24. Februar 2022 begonnenen großangelegten Invasion begann. Am selben Tag wie die Raketenankündigung unterzeichnete Dänemark ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten zur Stärkung der maritimen Zusammenarbeit, insbesondere im Schiffbau.
Die Abfolge reicht von der ein Jahr zuvor angekündigten Absicht bis zum am 22. Oktober 2026 bestätigten förmlichen Kauf. Die Artikel nennen keine Termine für die Vertragsunterzeichnung oder die Lieferung der Raketen.
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Pollar unterstützenSicherheit · Kopenhagen
Dänemark hat sich zum Kauf seiner ersten präzisen Langstreckenraketen verpflichtet: der Anthem des US-Unternehmens Covenant, gefertigt in Deutschland, und der Joint Strike Missile von Kongsberg für die F-35-Jets des Landes. Die russische Botschaft in Kopenhagen verurteilte die Entscheidung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, HotNews.ro, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht .