
Spaniens Cucurella sieht Tor wegen Torwartfoul aberkannt, später in Führung gegen Österreich
Marc Cucurella (Spanien) wurde von Schiedsrichter Glenn Nyberg ein Tor wegen eines Fouls an Österreichs Torhüter Alexander Schlager im Achtelfinale der WM 2026 aberkannt, aber Mikel Oyarzabal erzielte später das Führungstor für Spanien.
Der Vorfall
Marc Cucurella (Spanien) drückte den Ball nach einer Ecke von rechts in der 29. Minute über die Linie, aber der schwedische Schiedsrichter Glenn Nyberg pfiff sofort wegen eines Fouls. Er entschied, dass Verteidiger Pau Cubarsí Österreichs Torhüter Alexander Schlager behindert hatte, indem er ihn daran hinderte, den Ball vor dem Schuss zu klären. Das Tor wurde ohne VAR-Überprüfung aberkannt, trotz langer Proteste der spanischen Spieler.
Begründung des Schiedsrichters
Die Schiedsrichter waren angewiesen worden, Torwart-Sperren zu bestrafen, ein Schwerpunkt dieser WM. Der Kontakt zwischen Cubarsí und Schlager, als beide zur Ecke sprangen, wurde als ausreichend angesehen, um das Tor zu annullieren. Bereits zuvor war Deutschland gegen Paraguay ein Tor wegen einer ähnlichen Sperre aberkannt worden, ein von Analysten zitierter Präzedenzfall.
Kontroverse
Wiederholungen zeigten, dass Cubarsí während des Luftkampfs den Ball und nicht den Torhüter im Blick hatte. Die spanischen Spieler argumentierten, die Absicht des Verteidigers sei es gewesen, den Ball zu spielen, aber Nyberg blieb bei seiner Entscheidung. Der Vorfall löste heftige Reaktionen an der Seitenlinie und Diskussionen im Stadion aus.
Spaniens Reaktion
Spanien, das die Ballbesitz dominiert hatte, ließ sich durch die Entscheidung nicht aus dem Konzept bringen. Später in der ersten Halbzeit fand eine Cucurella-Flanke Mikel Oyarzabal, der den Ball ins Netz drehte und Luis de la Fuentes Mannschaft in Führung brachte. Das Tor stellte sicher, dass der aberkannte Treffer den Spielstand bis zur Halbzeitpause nicht beeinflusste.


