Sicherheit · Berlin und Spandau
Berliner Polizei erschießt Verdächtigen nach Angriff auf CSD-Parade mit einer Toten und 29 Verletzten
Abdul Ballout, 21, wurde am Sonntag in einer Kleingartenanlage in Spandau aufgespürt und erschossen, nachdem er mit einem Messer auf Polizisten losging. Der Angriff auf die Christopher-Street-Day-Parade forderte eine Tote und 29 Verletzte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SIC Notícias, Jornal Expresso, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein weißer Citroën-Transporter fuhr am Samstag gegen 22:00 Uhr in die Menschenmenge nahe dem Tiergarten; der Fahrer und weitere Personen stachen dann auf Umstehende ein, bevor sie flohen.
Die Polizei spürte den 21-jährigen Deutsch-Libanesen in einer Kleingartenanlage auf; er ging mit einem Messer auf Beamte los und wurde am Sonntag gegen 18:00 Uhr tödlich getroffen.
Im Mai 2026 wurde er wegen des Versuchs, sich dem Islamischen Staat in Syrien anzuschließen, verurteilt, aber aufgrund von Untersuchungshaft und Geständnis nicht inhaftiert; er war der Polizei wegen islamistischer Radikalisierung bekannt.
Ein iranischer Staatsbürger, der verdächtigt wird, während des Angriffs im Transporter gewesen zu sein, wurde am Sonntag festgenommen; Innenminister Dobrindt erklärte, alles deute auf einen islamistischen Terroranschlag hin.
- 25.07.Weißer Citroën-Transporter fährt in Menschenmenge nahe Tiergarten; eine Frau getötet, mindestens 29 Verletzte.
- 26.07.Polizei identifiziert Verdächtigen als Abdul Ballout, einen deutsch-libanesischen Staatsbürger mit bekannten Islamisten-Verbindungen, und leitet Fahndung ein.
- 26.07.Iranischer Mittäter festgenommen; Innenminister Dobrindt bestätigt islamistisches Motiv.
- 26.07.SEK-Beamte erschießen Ballout, nachdem er sie in Spandauer Kleingärten mit einem Messer angreift.
Angriff am Tiergarten
Am Samstagabend gegen 22:00 Uhr Ortszeit fuhr ein weißer, in Berlin zugelassener Citroën-Transporter in eine Menschenmenge nahe dem Tiergarten entlang der Route der Christopher-Street-Day-Parade, der jährlichen LGBTQ+-Pride-Veranstaltung der Stadt. Das Fahrzeug prallte nach dem Aufprall auf die Menge gegen einen Baum. Augenzeugen berichteten, dass mehrere Personen aus dem Transporter sprangen und mit Macheten auf Umstehende einstachen, bevor sie flohen. Eine Frau starb, 29 Menschen wurden verletzt, drei davon zunächst lebensgefährlich. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Sonntag, dass nach aktuellem Stand niemand mehr in akuter Lebensgefahr schwebe.
Die Parade, zu der Hunderttausende Teilnehmer gekommen waren, wurde sofort abgesagt, während Organisatoren und Polizei die Menge aufforderten, das Gebiet zu verlassen. Das beschädigte Fahrzeug blieb über Nacht am Tatort und wurde am nächsten Morgen zur forensischen Untersuchung abgeschleppt.
Verdächtiger als Islamist mit Vorstrafe identifiziert
Die Polizei identifizierte den Fahrer über Nacht als Abdul Ballout, einen 21-jährigen deutschen Staatsbürger libanesischer Herkunft. Er war den Sicherheitsbehörden bereits wegen Verbindungen zu islamistischen Kreisen bekannt und hatte 2025 versucht, nach Syrien zu reisen, um sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen. Er wurde im Libanon abgefangen, festgenommen und später nach Deutschland abgeschoben. Im Mai 2026 verurteilte ihn ein Gericht wegen „Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“, jedoch wurde er nicht inhaftiert, da ihm sechs Monate Untersuchungshaft in Deutschland und drei Monate im Libanon angerechnet wurden und er geständig war.
Innenminister Alexander Dobrindt erklärte am Sonntag, dass „alles auf einen islamistischen Terroranschlag hindeutet“. Der Minister korrigierte die Zahl der Verletzten von 16 auf 29 nach oben. Ein iranischer Staatsbürger, der verdächtigt wird, während des Angriffs Beifahrer gewesen zu sein, wurde bereits am Sonntagmorgen festgenommen.
Fahndung endet in Spandau mit tödlichem Schuss
Am Sonntagnachmittag hatten Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Ballout in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau aufgespürt. Gegen 18:00 Uhr Ortszeit stellte die Polizei ihn. Laut einer Mitteilung der Berliner Polizei auf sozialen Medien lief der Verdächtige mit einem Messer auf die Beamten zu, woraufhin diese das Feuer eröffneten. Feuerwehrleute versuchten noch am Tatort eine Reanimation, doch Ballout wurde für tot erklärt.
Die Gartenparzelle soll laut der Zeitung Bild dem Vater des Verdächtigen gehört haben. Die genauen Umstände des Polizeieinsatzes werden noch untersucht.
Nachwirkungen und offizielle Reaktionen
Der Angriff überschattete sofort eine der größten Pride-Veranstaltungen Europas. Am Sonntag nahm Kanzler Merz an einem Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Berlin teil und sagte Reportern, dass nach aktualisierten medizinischen Informationen keiner der Verletzten mehr in Lebensgefahr schwebe. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen und behandelte den Vorfall als dschihadistischen Terrorismus mit Verbindungen zum IS. Die Behörden prüfen weiterhin das Netzwerk des Verdächtigen und mögliche weitere Mittäter.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SIC NotíciasSuspeito do ataque em marcha LGBTI+ em Berlim abatido pela polícia
- Jornal ExpressoPolícia matou suspeito do ataque ao evento do orgulho LGBTQIA+ em Berlim
- SAPOSuspeito do ataque à marcha LGBTI+ em Berlim abatido pela polícia durante operação do SEK
- RFISuspeito de ataque na Parada Gay de Berlim é morto pela polícia
- Abdul Ballout
- 21-jähriger Verdächtiger des Fahrzeugangriffs auf den Berliner CSD
- Alexander Dobrindt
- Deutscher Innenminister, der den Angriff als islamistischen Terrorismus einstufte
- Friedrich Merz
- Deutscher Bundeskanzler, der bestätigte, dass keines der Opfer mehr in Lebensgefahr schwebt
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