
Walliser Präsident sagt, dass die Le Constellation Bar nach dem Neujahrsbrand mit 41 Toten „nie wieder als Bar öffnen wird“; Jugendraum und Gedenkstätte geplant
Sechs Monate nach einem Brand, bei dem 41 junge Menschen in der Le Constellation Bar in Crans-Montana ums Leben kamen, erklärte Wallis-Präsident Christophe Darbellay, der Ort werde zu einem jugendlichen Raum werden, mit einer Gedenkstätte und einer Gedenkfeier am 1. Januar 2027.
Ein tödlicher Silvesterabend
Der Brand in der Le Constellation Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana am 1. Januar 2026 forderte 41 Tote und 115 Verletzte, die meisten davon Teenager. Laut Staatsanwaltschaft, zitiert in mehreren Berichten, wurden Sektflaschen mit Wunderkerzen zu nah an die Decke des Kellers gehalten, wodurch Schalldämmschaum entzündet wurde. Siebzehn der Opfer waren 16 Jahre oder jünger.
Sechs Monate der Aufarbeitung
Christophe Darbellay, der seit dem 1. Mai den Walliser Staatsrat leitet, gab am Samstag, dem 27. Juni, der Schweizer Tageszeitung Le Temps ein Interview, in dem er die Reaktion des Kantons darlegte. Die wichtigsten Entscheidungen und Termine sind:
- Brand in der Le Constellation Bar fordert 41 Tote und 115 Verletzte, meist Teenager.
- Christophe Darbellay wird Präsident des Walliser Staatsrates.
- Darbellay kündigt dauerhafte Barschließung, Umbau zu Jugendraum, Gedenkstättenpläne und Möglichkeit weiterer Anklagen an.
- Gedenkfeier zum ersten Jahrestag der Tragödie geplant.
Eine dauerhafte Schließung und eine neue Mission
Dies wird nie wieder eine Bar sein, aber dieser Ort muss der Jugend gewidmet sein.
Darbellay war eindeutig in Bezug auf die Zukunft der Räumlichkeiten. Die Constellation wird nicht wieder als Bar eröffnen; stattdessen möchte der Kanton sie in einen Raum verwandeln, der jungen Menschen dient. Er nannte weder ein Eröffnungsdatum noch die genaue Form der Jugendeinrichtung.
Eine Gedenkstätte und eine Gedenkfeier
Der Kanton arbeitet auch an einer physischen Gedenkstätte für die Opfer. Darbellay sagte Le Temps, das Projekt müsse von der Zivilgesellschaft ausgehen und den Familien der Opfer eine zentrale Rolle geben.
Es sollte schön, friedlich, zugänglich sein und eine würdige Hommage an die Verstorbenen, die Verletzten und alle, die an der Rettung beteiligt waren, darstellen.
Eine Gedenkfeier ist für den 1. Januar 2027 geplant, dem ersten Jahrestag der Tragödie.
Rechtliche Verantwortung
Vierzehn Personen wurden angeklagt, darunter die Mitbesitzer der Bar, das Ehepaar Moretti, sowie Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen. Darbellay warnte, dass weitere Angeklagte aus der Kantonsverwaltung oder den Behörden kommen könnten, betonte jedoch, dass die Gerichte zu entscheiden hätten.
Wir schulden diesen jungen Menschen die Wahrheit. Die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen.


