Tennis · Turin und Paris

Flavio Cobolli qualifiziert sich nach Ruuds Sieg über Jodar in Paris für die ATP Finals in Turin

Italiens Flavio Cobolli hat sich seinen Platz bei den Nitto ATP Finals in Turin mathematisch gesichert, nachdem Casper Ruud am Dienstag, 3. November, in der ersten Runde der Paris Masters Rafael Jodar mit 6:3, 6:4 besiegte. Cobolli hatte das Turnier in Paris wegen einer Oberschenkelverletzung abgesagt; das Turnier in Turin läuft vom 15. bis 22. November.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, Fanpage, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: si.robi, CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Das Qualifikationsergebnis

Flavio Cobolli hat sich mathematisch für die Nitto ATP Finals in Turin qualifiziert, das Saisonabschlussturnier der acht besten Spieler im Race-Ranking. Die Gewissheit kam am Dienstag, 3. November, als Casper Ruud in der ersten Runde des Masters-1000-Turniers in Paris Rafael Jodar mit 6:3, 6:4 besiegte. Jodar, an Nummer neun gesetzt, hätte mindestens das Finale in Paris erreichen müssen, um Cobolli im Race zu überholen – mit der Niederlage ist dieser Weg versperrt. Unter Berücksichtigung der Setzpositionen der übrigen Verfolger konnte keine verbleibende Ergebniskonstellation Cobolli noch verdrängen. Der 24-Jährige steht bei 3.690 Race-Punkten, die unabhängig von den in Paris noch ausstehenden Partien für seinen Platz reichen.

Cobollis Weg nach Turin

Es ist Cobollis erste Qualifikation für dieses Turnier, und sein neues Karrierehoch von Rang 6 führt ihn in die Spitzengruppe. Anfang 2026 gewann er in Acapulco seinen dritten ATP-Titel, im Finale besiegte er Frances Tiafoe. In München bezwang er erstmals Alexander Zverev und erreichte das Finale, in dem Ben Shelton ihn schlug. Bei den French Open erreichte er sein erstes Grand-Slam-Finale, das Zverev in fünf Sätzen gewann und damit seinen ersten Grand-Slam-Titel holte. In Cincinnati stand er erstmals im Halbfinale eines Masters 1000; die Finalniederlage gegen Fils dort brachte ihm dennoch Rang 6 ein. Rai zählt ihn als achten Italiener, der sich im Einzel oder Doppel qualifiziert hat, während Fanpage ihn als sechsten Italiener bezeichnet, der im Einzel bei den Finals antritt.

Verletzung und der Verzicht auf Paris

Cobolli musste in Wien in seinem Derby gegen seinen Freund Matteo Berrettini wegen Problemen am linken Oberschenkel aufgeben. Untersuchungen zeigten eine Muskelzerrung. Er versuchte in Paris zu trainieren, entschied sich aber, das Masters 1000 dort nicht zu riskieren, sodass er nicht antreten konnte. Damit war er auf die Ergebnisse anderer Spieler angewiesen, um seinen Platz zu sichern – was am Dienstag eintrat. Fanpage beschreibt seinen Rückzug in Wien als unter Tränen erfolgt.

Wer bereits qualifiziert ist

Vier Spieler hatten sich vor Cobolli bereits Einzelplätze gesichert: Alexander Zverev, inzwischen die neue Nummer 1 der Welt, Carlos Alcaraz, Ben Shelton und Daniil Medvedev. Drei Einzelplätze sind noch zu vergeben. Jannik Sinner, der Titelverteidiger, wird nicht spielen, weil ihn eine Knieverletzung seit seinem Wimbledon-Sieg im vergangenen Juli vom Platz fernhält. Mit Sinner an der Seitenlinie könnte Cobolli laut Il Messaggero auf Rang fünf statt Rang sechs geführt werden.

Wie es weitergeht

Das Turnier läuft vom 15. bis 22. November in der Inalpi Arena in Turin und umfasst die acht besten Einzelspieler und die acht besten Doppelpaare. Mit Sinner out wird Cobolli laut Fanpage der einzige Italiener im Einzelteilnehmerfeld sein. Drei Einzelplätze sind noch offen. Cobollis Qualifikation hängt nicht vom Ausgang der in Paris noch ausstehenden Partien ab.

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Quellen und Kontext

Turin, Paris · Italien, Frankreich

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