
Clive Davis, Musikmogul, der Whitney Houston und Bruce Springsteen entdeckte, stirbt mit 94
Clive Davis, der Musikmogul, der Whitney Houston, Bruce Springsteen und unzählige andere Stars über sieben Jahrzehnte entdeckte, starb am Montag in New York. Er wurde 94 Jahre alt.
Clive Davis, der ehemalige Anwalt, der zu einem der einflussreichsten Manager der amerikanischen Musik wurde, starb am Montag in seinem Haus in Manhattan. Er wurde 94 Jahre alt. Davis war in den letzten Tagen wegen Atemproblemen im Krankenhaus gewesen und starb nach Angaben eines Familien-sprechers friedlich.
Vom Juristen zur Musikindustrie
Geboren in Brooklyn am 4. April 1932, verlor Davis beide Eltern im Alter von 18 Jahren. Er erwarb Abschlüsse an der New York University und der Harvard Law School, bevor er als Anwalt zu CBS kam. Ein Vertragsstreit, der Bob Dylan bei Columbia Records hielt, brachte ihn der Label-Leitung zur Kenntnis, und 1966 wurde er zum Präsidenten der neu organisierten CBS Records Group ernannt.
Clive hat den Verstand eines Bankdirektors und die Ohren eines Teenagers.
Aufbau des Columbia-Katalogs
Davis hatte wenig Hintergrund in Musik, aber ein Besuch des Monterey Pop Festivals 1967 änderte seinen Weg. Von Janis Joplin fasziniert, verpflichtete er sie noch in derselben Nacht. In den folgenden Jahren baute er den Columbia-Katalog auf, indem er Santana, Bruce Springsteen, Billy Joel, Pink Floyd, Earth, Wind & Fire und Aerosmith holte und das Label in eine Rock-Macht verwandelte.
Arista, Whitney Houston und eine neue Ära
Nach dem Verlassen von CBS gründete Davis Arista Records und verpflichtete Barry Manilow, Patti Smith, die Grateful Dead und eine jugendliche Whitney Houston, die er 1983 in der Merv Griffin Show vorstellte. Er belebte auch die Karrieren von Dionne Warwick, Aretha Franklin und Rod Stewart wieder. Franklin nannte ihn einmal "den größten Plattenmann aller Zeiten".
- Wird Präsident von Columbia Records
- Besucht das Monterey Pop Festival und verpflichtet Janis Joplin
- Stellt Whitney Houston in der Merv Griffin Show vor
- Gründet J Records; Santanas Album gewinnt neun Grammys
- Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame
- Stirbt in seinem Haus in Manhattan im Alter von 94 Jahren
Spätere Jahre und bleibendes Vermächtnis
Davis blieb bis in seine 80er aktiv. Er gründete 2000 J Records, mit dem er Alicia Keys und Kelly Clarkson groß herausbrachte, und war ab 2018 Chief Creative Officer von Sony Music Entertainment. Er gewann vier Grammys für Produktionen von Clarkson, Carlos Santana und Jennifer Hudson sowie einen fünften für seinen Gesamtbeitrag zur Musik. Seine Autobiografie von 2013 offenbarte, dass er bisexuell war.
Er war eine ikonische Musiklegende, deren Vision, Instinkt und unermüdliches Streben nach Exzellenz die Klangkulisse unzähliger Leben prägte. Er entdeckte, förderte und unterstützte die größten Künstler der modernen Musikgeschichte und hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck auf die Kultur, der Generationen überdauern wird.
