Einzelsport · Madrid

Almudena Cid bricht bei Salvados zusammen – wegen Vernachlässigung pensionierter spanischer Olympioniken

Die ehemaligen Olympioniken Almudena Cid, Lola Fernández Ochoa und Fernando Romay berichteten in der am Sonntag, 1. November, ausgestrahlten Sendung Salvados von laSexta über bleibende Verletzungen und Lücken bei den Sozialversicherungsbeiträgen nach dem Spitzensport.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, EL MUNDO, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Obra derivada: nahuel9m (contacto), Autor original: Tom Theobald, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Eine Hüftprothese mit 43

Am Sonntag, 1. November zeigte laSexta in Salvados einen Beitrag mit dem Titel „Gloria y olvido, más allá del deporte“, in dem Gonzo mit der ehemaligen Turnerin Almudena Cid über die körperlichen und persönlichen Kosten des Spitzensports sprach. Cid stand in vier olympischen Finals und beendete ihre Karriere nach den Spielen von Peking 2008. Sie erzählte Gonzo, sie sei mit 43 operiert worden, um eine Hüftprothese einzusetzen, wegen einer Verletzung aus dem Jahr 2001, die nach ihren Worten nie erkannt worden war, und die Ärzte hätten ihr gesagt, die Hüfte sei etwa 20 Jahre lang gebrochen gewesen. Vor der Operation habe sie gefürchtet, nicht mehr normal gehen zu können, und in der Nacht davor habe sie Interstellar gesehen und eine Andock-Szene mit dem Einsetzen ihres neuen Gelenks in Verbindung gebracht. Der Beitrag wurde im Madrider Leistungszentrum gedreht, wo sie zur Physiotherapie war.

Beim Rückblick auf diese Zeit brach sie in Tränen aus und sagte:

„Ich dachte, das betrifft mich nicht, aber es betraf mich.“

Almudena Cid, Ehemalige spanische Turnerin

Kaum Nachsorge nach dem Karriereende

Cid sagte, der spanische Turnverband habe sich nach der Operation nicht nach ihrem Zustand erkundigt, und sie beklagte, dass sich niemand um die medizinischen Befunde eines Athleten kümmere, sobald dieser nicht mehr antrete. Lola Fernández Ochoa, eine ehemalige olympische Skirennläuferin, beschrieb die Fundación Blanca, die gegründet wurde, um Athleten während ihrer Karriere und nach dem Karriereende zu unterstützen. Sie sagte, ein Athlet könne am Tag nach dem Karriereende mit nichts dastehen, ohne Arbeitslosengeld als Rückhalt. Fernando Romay, ein ehemaliger Basketballspieler, argumentierte, Athleten hätten während des Wettkampfs technisches, physisches und medizinisches Personal, aber danach helfe ihnen niemand bei der Integration in die Gesellschaft, während Cid eine Identitätskrise beschrieb, die folge, wenn alles auf einmal aufhöre.

Selbstständigenstatus und Sozialversicherung

Fernández Ochoa argumentierte, das Problem habe sich für heutige Athleten nicht geändert, weil das Sportgesetz und das Modell gleich geblieben seien. Athleten könnten sich inzwischen als Selbstständige registrieren, aber kein Verband zahle Beiträge für sie, obwohl die Verbände den Kader auswählen, Trainingslager und Wettkämpfe festlegen und sich weigern, Athleten als Arbeitnehmer anzumelden. Ihre Nichte, Mitglied der spanischen Rugby-Nationalmannschaft mit einem Grundstipendium, müsse fast 4.000 Euro im Jahr vorstrecken, um die Sozialversicherung zu zahlen, zusätzlich zu Kosten für eine Psychologin, Benzin und Essen. Fernández Ochoa brachte es auf den Punkt:

„Sagen wir, wir sind falsche Selbstständige.“

Lola Fernández Ochoa

Renten nach der Spitzensportkarriere

Cid argumentierte, Jahre der Hingabe müssten in der Arbeitsbiografie eines Athleten auftauchen, nicht nur in seinen Verletzungen, und Athleten, die jahrzehntelang Spanien vertreten hätten, könnten die Beitragszeiten für eine anständige Rente verfehlen. Gonzo nannte Suso García Bragado, der an acht Olympischen Spielen teilnahm und mit 51 nach 32 Jahren im Umfeld der Spiele aufhörte. Cid sagte, selbst wenn er arbeite und gemeldet sei, zählten die Jahre für ihn nicht, und Gonzo merkte an, er müsse warten, bis er über 80 sei. Die Lage ist auch Fernando Romay vertraut, der im spanischen Kader stand, der 1984 das olympische Finale von Los Angeles erreichte. Gonzo erinnerte an einen früheren Teamkollegen Romays, der erwogen habe, seine Silbermedaille zurückzugeben, nachdem er um eine Rente habe betteln müssen, und Olympioniken von Atlanta 1996, darunter Fermín Cacho und Pedro García Aguado, hätten dieselbe Klage bei einem früheren Treffen vorgebracht.

Interview mit Pedro Sánchez verschoben

Jordi Évole, Moderator von Salvados, sagte auf X, das geplante Interview mit dem Ministerpräsidenten Pedro Sánchez sei nie aufgezeichnet worden. Es war für Donnerstag, 29. Oktober, angesetzt, wurde aber nach dem Zugunglück von Urda ausgesetzt, weshalb die Sonntagssendung stattdessen den Cid-Beitrag zeigte. Évole sagte, das Team werde versuchen, das Interview aufzuzeichnen und vor dem 29-N auszustrahlen.

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Quellen und Kontext

Madrid · Spanien

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