Das Handelsministerium und das Ministerium für Wissenschaft und Technologie haben den Entwurf am Freitag, dem 16. Oktober, veröffentlicht; er listet 23 KI-, zwölf Solarenergie- und fünf Biomedizin-Technologien auf.
Kerntechnologie für Modelle, die mit sensiblen nationalen Daten trainiert wurden, soll vom Export ausgeschlossen werden; Modelle mit zwei Billionen Parametern oder mehr könnten Beschränkungen unterliegen.
Eine vorläufige Registrierungspflicht vor dem Export trat am Freitag, dem 16. Oktober, in Kraft; sie umfasst Technologietransfers und Lizenzvereinbarungen mit ausländischen Stellen.
Unternehmen, Branchenverbände und die Öffentlichkeit können bis zum 15. November zum Entwurf Stellung nehmen.
Das chinesische Handelsministerium und das Ministerium für Wissenschaft und Technologie haben am Freitag, dem 16. Oktober, einen Entwurf veröffentlicht, der Exporte von 40 Technologien einschränken oder verbieten soll. Die Liste gliedert sich in 23 Posten zur künstlichen Intelligenz, zwölf zur Solarenergie und fünf zur Biomedizin, darunter Zell- und Gentherapien. Der Schritt fällt in eine Zeit, in der sich Pekings Technologiewettbewerb mit den Vereinigten Staaten und anderen Ländern verschärft. Die Ministerien erklärten, der Vorschlag richte sich nicht gegen ein bestimmtes Land, eine Region oder Einrichtung, und bezeichneten ihn als Teil der routinemäßigen Steuerung des Technologiehandels. Die Öffentlichkeit kann bis zum 15. November Stellung nehmen.
Daten aus dem Artikeltext
Kerntechnologien hinter großen KI-Modellen, die mit sensiblen nationalen Daten trainiert wurden, sollen vom Export ausgeschlossen werden. KI-Agenten, die für hochsensible Bereiche wie die nationale Verteidigung und kritische Informationsinfrastruktur entwickelt wurden, fallen unter denselben Vorschlag. Modelle mit zwei Billionen Parametern oder mehr oder mit bestimmten weltweit führenden Fähigkeiten könnten ebenfalls Beschränkungen unterliegen, wobei die Parameterzahl als wesentliches Maß für die Lernkapazität eines Modells beschrieben wird. Chinesische Modelle wie Kimi K3 von Moonshot und Qwen 3.8-Max von Alibaba sollen diese Größe überschreiten, allerdings nennt der Entwurf selbst kein Modell. Die Liste erfasst zudem Chipdesign-Technologie, unter anderem für einige KI-Prozessoren und Speicherchips, und umfasst Know-how für KI-Chips, die in 14 Nanometern oder kleiner gefertigt oder durch das Stapeln von Dies in 2,5D- oder 3D-Anordnungen zusammengesetzt werden.
Technologie, die bereits durch Open-Source-Veröffentlichungen oder publizierte Forschung öffentlich ist, wäre von den Beschränkungen ausgenommen, und der Vorschlag erlaubt vereinfachte Lizenzverfahren für Open-Source-Exporte. Der Zugang zu chinesischen Modellen über Programmierschnittstellen, Websites oder Apps bleibt außerhalb der Kontrollen – eine Unterscheidung, die Entwicklern wie DeepSeek und Alibaba die weitere Expansion im Ausland ermöglichen könnte. Das Hosten eines eingeschränkten Modells auf ausländischen Rechnern würde als Export gelten, doch Unternehmen, die es in ihrer eigenen Auslands-Cloud betreiben, könnten eine automatische Lizenz erhalten. Eine ab Freitag geltende Übergangsregel verpflichtet Unternehmen, vor dem Export eines gelisteten Postens eine Registrierung vorzunehmen; sie umfasst Übertragungen von Technologieeigentum und Lizenzvereinbarungen mit ausländischen Stellen. Die Registrierungspflicht erstreckt sich auch auf bereits laufende, aber noch nicht abgeschlossene Exportgeschäfte.
Peking soll bereits in diesem Jahr erwogen haben, den Auslandszugang zu seinen Spitzenmodellen zu begrenzen. Im Juli wurde zudem berichtet, Peking prüfe Exportkontrollen für KI-Modelle und Chips. Am 1. Juli begann China, Regeln anzuwenden, die Kontrollen von Auslandsinvestitionen und des Transfers von Technologie, Daten und damit verbundenem Know-how ins Ausland verschärfen. Dem war ein Rechtsstreit über Metas Zwei-Milliarden-Dollar-Deal zum Kauf des chinesischen autonomen KI-Agenten Manus vorausgegangen, den Peking aus Gründen der nationalen Sicherheit blockierte. Auch die Vereinigten Staaten, Europa und Japan betreiben Technologieexportkontrollen, die vor allem auf China gerichtet sein dürften, und Washington hat Chinas Zugang zu den fortschrittlichsten amerikanischen KI-Chips eingeschränkt. Die US-Unternehmen Anthropic und OpenAI waren führend, doch chinesische Konkurrenten finden Wege, den Abstand zu verringern.
Das Handelsministerium begründete den Schritt in seiner Erklärung mit der nationalen Sicherheit.
„Die chinesische Regierung ergreift solche notwendigen Maßnahmen mit dem Ziel, die Sicherheitsuntergrenze zu stärken, Missbrauch und Zweckentfremdung zu verhindern und sicherzustellen, dass KI unter menschlicher Kontrolle bleibt.“
Den Ministerien zufolge soll ein Teil der Kontrollen Systeme blockieren, die selbstständig Schadsoftware schreiben können, die kritische Infrastruktur und die nationale Sicherheit bedrohen könnte. Die Liste bleibt ein Entwurf, und Unternehmen und Branchenverbände können bis zum 15. November ihre Ansichten einreichen.
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Peking hat am Freitag, dem 16. Oktober, einen Entwurf veröffentlicht, der Exporte von 40 Technologien einschränken oder verbieten soll, darunter große KI-Modelle, Agenten und Chipdesigns. Stellungnahmen sind bis zum 15. November möglich; eine Registrierungspflicht für Auslandsgeschäfte trat am selben Tag in Kraft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von newsORF.at, The Next Web, Wirtschafts Woche und weiteren Medien. Veröffentlicht .