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Kurz gefasst
Der Stadtrat von New York soll über ein Verbot von Pferdekutschen im Central Park abstimmen, das im Juni 2028 in Kraft treten soll und von Bürgermeister Zohran Mamdani unterstützt wird.
Rund 200 Kutscher sind im Central Park tätig, und die 28-jährige Alexus Lawson, die seit sechs Jahren fährt, fragte, was sie mit ihrem Pferd machen solle.
Im Juni starb ein 18-Jähriger aus Indien, nachdem er von einer Kutsche gestürzt war, als das Pferd durchging; das geplante Verbot ist nach dem Jugendlichen benannt.
Nach Angaben des Büros des Bezirkspräsidenten von Manhattan sind seit 1982 40 im Central Park eingesetzte Pferde gestorben, unter anderem durch Überhitzung und Zusammenstöße.
New York
New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
Juni 2026Ein 18-Jähriger aus Indien stirbt, nachdem er von einer Kutsche gestürzt ist, als das Pferd durchgeht
22.10.Abstimmung des New Yorker Stadtrats über das Verbot erwartet
Juni 2028Geplanter Beginn des Verbots von Pferdekutschen
Das geplante Verbot
Der Stadtrat von New York (New York City Council) soll am Donnerstag, 22. Oktober, über eine Maßnahme abstimmen, die Pferdekutschen im Central Park verbieten würde. Das Verbot soll im Juni 2028 in Kraft treten. Bürgermeister Zohran Mamdani unterstützt den Vorschlag und hat angekündigt, einen Übergangsplan für die in dem Gewerbe Beschäftigten auszuarbeiten.
Kutscher sorgen sich um ihre Existenz
Rund 200 Kutscher sind im Park unterwegs. LesEchos beziffert die Tradition auf mehr als 150 Jahre, die BBC auf über 160 Jahre. Alexus Lawson, eine 28-Jährige, die seit sechs Jahren im Park fährt, sagte, sie mache sich Sorgen, was mit ihrem Pferd geschehe, wenn die Kutschen verschwinden.
„Was soll ich mit meinem Pferd machen?“
Alexus Lawson
Die Kutscher erklärten der BBC, sie seien ihren Tieren zugetan, die Fahrten stellten kein Sicherheitsrisiko dar und sie wollten keine anderen Jobs. Auch den Vorwurf, die Pferde würden schlecht behandelt, weisen sie zurück. Lawson nannte den tödlichen Vorfall im Park äußerst tragisch.
Todesfälle treiben das Verbot voran
Im Juni stürzte ein 18-Jähriger aus Indien, der mit seiner Familie in New York zu Besuch war, von einer Kutsche und starb, nachdem das Pferd durchgegangen war. Das geplante Verbot ist nach dem Jugendlichen benannt. Es folgt auf den Tod des Kutschpferds Deniz Anfang dieses Jahres, das im Park eine giftige Pflanze gefressen hatte. Seit 1982 sind nach Angaben des Büros des Bezirkspräsidenten von Manhattan 40 im Central Park eingesetzte Pferde gestorben; als Ursachen nennt das Büro unter anderem Überhitzung und Zusammenstöße.
New Yorks Politiker hatten ein Verbot schon früher angestrebt, unter Druck von Tierschutzaktivisten, doch Stadtratsmitglieder und Gewerkschaften, die die Beschäftigten vertreten, wehrten sich. Im Sommer gewann das Vorhaben nach dem Tod des Jugendlichen neuen Schwung.
Anwohner beim Verbot gespalten
Der New Yorker Ron Tsur unterstützt das Verbot und verweist auf sterbende Pferde im Park.
„Es gab einige Fälle, in denen Pferde mitten im Park gestorben sind. Man sieht deutlich, dass sie nicht versorgt werden.“
Ron Tsur
Die entscheidenden Daten im Streit reichen vom Tod im Juni bis zum geplanten Beginn des Verbots.
New Yorker Stadtrat stimmt über Verbot von Pferdekutschen im Central Park ab
Der Stadtrat soll am Donnerstag, 22. Oktober, über ein Verbot abstimmen, das im Juni 2028 in Kraft treten soll. Die Kutscher fürchten um ihr Einkommen, während einige Anwohner den Schritt nach dem Tod eines Touristen im Park im Juni begrüßen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC und LesEchos.fr. Veröffentlicht .