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Volkswagen zählt 50.000 Streichkandidaten

Trump erhöht Druck auf Iran, Kanada schlägt zurück, Ukraine lehnt Kriegswahlen ab

In Handel, Krieg und Innenpolitik verhärteten sich zugleich die Fronten. Washington weitete seine wirtschaftspolitischen Kampagnen aus, Ottawa antwortete mit gleicher Münze, und Kyjiw signalisierte, dass Demokratie unter Beschuss noch immer Grenzen hat.

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    Bei seiner ersten Auslandsreise als Premierminister kündigt er die Freigabe von Daten zu Storm-Shadow-Komponenten an, um die ukrainische Produktion zu unterstützen.

  • Waldbrand in Nevada bedroht Reno

    Mindestens sechs Verletzte. Das Feuer nahe Reno hat bereits 13.000 Acres vernichtet und zwingt 90.000 Bewohner zur Evakuierung.

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Europäische Union · Aktualisiert vor 3 Std.

Die Wirtschaft der alternden Union

Die Verlängerung der Dieselsteuersenkung Italiens ist eine moderate nationale Fiskalmaßnahme; in diesem Zyklus gibt es keine EU-weite Finanzierung oder Governance-Änderung.

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Fußball·vor 2 Std.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin schließt Kandidatur für FIFA-Präsidentschaft 2027 aus

Aleksander Ceferin wird bei der FIFA-Wahl im März 2027 nicht gegen Gianni Infantino antreten. Er konzentriert sich weiterhin auf die UEFA, während eine Koalition mehrerer Konföderationen einen alternativen Herausforderer vorbereitet.

Ceferin schließt FIFA-Kandidatur aus

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bestätigte, dass er Gianni Infantino bei der bevorstehenden FIFA-Präsidentschaftswahl, die für März 2027 angesetzt ist, nicht herausfordern wird. Im britischen Podcast The Rest is Politics erklärte der 58-jährige slowenische Sportfunktionär, dass er kein Interesse habe, den Spitzenposten beim Weltfußballverband anzustreben. Ceferin, der die UEFA seit 2016 führt, erläuterte, dass der Verzicht auf die Kandidatur seine Position als Kritiker der FIFA-Führung schütze. Sein derzeitiges Präsidentschaftsmandat bei der UEFA endet 2027, und während er den Wunsch äußerte, das Leben zu genießen, hält er sich offen, ob er eine weitere Amtszeit in der europäischen Administration anstrebt.

Ich bin nicht interessiert. Ich liebe die UEFA und die Arbeit, die ich dort mache.

— Aleksander Ceferin

Boykottdrohungen und Streit um private Investitionen

Der Streit zwischen UEFA und FIFA verschärfte sich, nachdem Infantino den Vorschlag unterbreitet hatte, den Weltverband und seine Turniere für private Investoren zu öffnen. Obwohl Infantino die umstrittene Initiative nach weit verbreitetem institutionellem Widerstand zurückzog, behielt die UEFA ihre entschlossene Ablehnung seiner Führung bei. Unter Ceferins Leitung hatte der europäische Verband zuvor angekündigt, alle FIFA-Turniere, einschließlich der Weltmeisterschaft, zu boykottieren und den Rücktritt Infantinos zu fordern. Ceferin bestätigte zudem, dass die Kommunikation zwischen den beiden Führungspersönlichkeiten vollständig abgebrochen sei, und erklärte, dass er seit dem Ausbruch der Investitionskrise nicht mehr mit Infantino gesprochen habe, der zuvor UEFA-Generalsekretär war.

Die erste Möglichkeit ist, dass er erkennt, dass er keine Unterstützung hat. Die andere Möglichkeit ist, dass er ins Rennen geht, aber in diesem Fall, glaube ich, werden wir einen Kandidaten gegen ihn haben. Ich weiß noch nicht, wer.

— Aleksander Ceferin

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Koalition mehrerer Konföderationen und potenzielle Herausforderer

Der institutionelle Widerstand gegen Infantino hat sich über die europäischen Grenzen hinaus durch koordinierte Maßnahmen mit anderen kontinentalen Konföderationen ausgeweitet. Neben der UEFA haben sich die Konföderation von Nord-, Mittelamerika und der Karibik (Concacaf) und die Asiatische Fußballkonföderation (AFC) offen gegen die FIFA-Führung ausgesprochen. Die drei Regionalverbände unterzeichneten kürzlich einen gemeinsamen Text, der die Fußballfamilie hinter ihrer gemeinsamen Agenda vereinen und die derzeitige Führung herausfordern soll. Concacaf-Präsident Victor Montagliani gilt als potenzieller Gegenkandidat, der Infantino bei der Wahl im März 2027 herausfordern könnte.

Wichtige Meilensteine im Führungsstreit zwischen FIFA und UEFA
  1. 2016Aleksander Ceferin wird zum UEFA-Präsidenten gewählt
  2. 2026-08Ceferin verkündet Entscheidung, nicht für die FIFA-Präsidentschaft zu kandidieren
  3. 2027-03FIFA-Präsidentschaftswahl soll stattfinden
  4. 2027Ceferins derzeitiges Präsidentschaftsmandat bei der UEFA läuft vertragsgemäß aus

Infantino verteidigt globale Umverteilungsstrategie

Gianni Infantino bleibt der einzige erklärte Kandidat für die Präsidentschaftswahl im März 2027 und verteidigt weiterhin seine Regierungsphilosophie. In einem auf der offiziellen FIFA-Website veröffentlichten Interview skizzierte Infantino sein Engagement für die Ausweitung der Fußballentwicklung auf alle 211 Mitgliedsverbände weltweit. Infantino argumentierte, dass einige etablierte Einrichtungen keine Unterstützung benötigten und sich dem Fortschritt anderer Regionen widersetzten, während die FIFA daran arbeiten müsse, die Unterschiede zwischen etablierten und sich entwickelnden Fußballnationen zu verringern. Mit dem Rückzug Ceferins steht die Koalition aus UEFA, Concacaf und der AFC vor der Aufgabe, einen vereinbarten Gegner für die Wahl im März 2027 zu benennen.

Nyon · Zürich · Paris
Aleksander CeferinGianni InfantinoVictor Montagliani
ParisZurichGianni InfantinoAleksander ČeferinNyonVictor Montagliani

3 Quellen

  • Le patron de l'UEFA Aleksander Ceferin ne briguera pas la tête de la FIFA
    20minutes·vor 2 Std.
  • Aleksander Ceferin, patrón de la UEFA, no será candidato a presidir la FIFA
    France 24·vor 3 Std.
  • Aleksander Ceferin, presidente de la UEFA, renuncia presentarse a la presidencia de la FIFA
    LaVanguardia·vor 3 Std.

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