Wahlen · Hannover und Salzgitter

CDU und SPD führen bei niedersächsischen Kommunalwahlen, AfD legt auf 15,9 % zu

Bei den niedersächsischen Kommunalwahlen erreichte die CDU 27,2 % und die SPD 24,6 %, während die AfD ihren Stimmenanteil auf 15,9 % verdreifachte und mehrere Oberbürgermeister-Stichwahlen erzwang.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Frankfurter Allgemeine, ZEIT ONLINE und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Hannover, Salzgitter · Deutschland

Wahlergebnisse in Niedersachsen

Bei den niedersächsischen Kommunalwahlen am 13. September 2026 erreichte die Christlich Demokratische Union (CDU) mit 27,2 % der Kreistagsstimmen den ersten Platz – ein Rückgang gegenüber 31,7 % im Jahr 2021. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) folgte mit 24,6 % auf Platz zwei, was einem Minus von 5,4 Prozentpunkten gegenüber ihrem Ergebnis von 30,0 % im Jahr 2021 entspricht. Die Alternative für Deutschland (AfD) landete mit 15,9 % auf Platz drei und verdreifachte damit ihren Stimmenanteil von 4,6 % bei der vorherigen Kommunalwahl. Die Grünen erreichten 14,1 % – nach 15,9 % im Jahr 2021 – während Die Linke 6,0 % erzielte, nachdem sie fünf Jahre zuvor bei 2,8 % gelegen hatte. Die Wahlbeteiligung im Land stieg auf 64,6 %. Die regionalen Ergebnisse zeigten die CDU in westlichen und nördlichen Landkreisen vorn, während die SPD in östlichen, südlichen und nordwestlichen friesischen Regionen relativ stark blieb.

Stimmenanteile bei den niedersächsischen Landratswahlen 2026%
CDU
27.2 %
SPD
24.6 %
AfD
15.9 %
Grüne
14.1 %
Die Linke
6 %

Daten aus dem Artikeltext

Veränderungen in den Kreistagen

In den Kreistagen kam es zu deutlichen Verschiebungen: Die AfD gewann in fast allen Landkreisen hinzu und wurde vielerorts zweit- oder drittstärkste Kraft. Die CDU verlor in mehreren Landkreisen, blieb aber insgesamt stärkste Partei. Die SPD büßte vor allem in ihren bisherigen Hochburgen ein. Die Grünen verloren leicht, während Die Linke zulegte. In einigen Landkreisen bildeten sich neue Mehrheitsverhältnisse, die zu Koalitionsverhandlungen führen dürften.

Stichwahlen um Oberbürgermeisterämter

In mehreren Städten entscheidet erst die Stichwahl am 27. September 2026 über das Oberbürgermeisteramt. In Hannover tritt der Grünen-Kandidat Belit Onay mit 45,6 % gegen den SPD-Herausforderer Axel von der Ohe (21,5 %) an. Auch in Salzgitter, Braunschweig, Osnabrück und Delmenhorst kommt es zur zweiten Runde, da kein Bewerber die absolute Mehrheit erreichte. Die Wahlbeteiligung lag landesweit bei 64,6 %.

Erste Runde der Oberbürgermeisterwahl in Hannover%
Belit Onay (Grüne)
45.6 %
Axel von der Ohe (SPD)
21.5 %

Daten aus dem Artikeltext

Reaktionen der Parteien

Die CDU zeigte sich zufrieden mit dem landesweiten Ergebnis, mahnte aber angesichts der Verluste in einigen Regionen zur Wachsamkeit. Die SPD räumte Verluste ein, verwies jedoch auf Erfolge bei einzelnen Oberbürgermeisterwahlen. Die AfD feierte ihren Stimmenzuwachs als „historisch“. Die Grünen zeigten sich enttäuscht über das Abschneiden, während Die Linke ihr Ergebnis als Erfolg wertete. Die Wahlbeteiligung stieg auf 64,6 % – ein deutlicher Anstieg gegenüber 57,1 % im Jahr 2021.

Ausblick

Die Stichwahlen am 27. September 2026 werden in mehreren Städten über die künftige Führung entscheiden. In Hannover gilt das Rennen zwischen Belit Onay und Axel von der Ohe als offen. In Salzgitter könnte die AfD mit ihrem Kandidaten erstmals das Oberbürgermeisteramt erringen. Die Ergebnisse der Stichwahlen dürften die politische Stimmung im Land bis zur Bundestagswahl 2027 beeinflussen.

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