Diplomatie · Dublin und Aughagower
Carney trifft irische Cousins in Aughagower und fordert neue Allianzen am Vorabend des G7-Gipfels
Der kanadische Premierminister Mark Carney verbrachte den Sonntag im Dorf seiner Großeltern in der Grafschaft Mayo, feierte die Messe mit Dutzenden neu gefundener Cousins und forderte dann eindringlich, dass Kanada, Irland und Europa „Ad-hoc-Koalitionen“ schmieden müssten, während die regelbasierte Ordnung bröckelt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, Reuters, POLITICO und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der kanadische Premierminister besuchte die Sonntagsmesse in Aughagower, County Mayo, wo seine Großeltern getauft wurden. Er traf Dutzende Cousins, besuchte das Familiengrab und pflanzte einen Baum.
Am Trinity College erklärte Carney, die Ordnung der Nachkriegszeit zerbreche, und rief zu neuen 'Ad-hoc-Koalitionen' zwischen Kanada, Irland und Europa auf, um die Erschütterung zu bewältigen.
Taoiseach Micheál Martin sagte, seine Regierung werde daran arbeiten, einer vertieften EU-Kanada-Beziehung Substanz zu verleihen, während Irland sich darauf vorbereitet, am 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft zu übernehmen.
Carneys Irland-Aufenthalt fand auf dem Weg zum G7-Treffen in Évian statt, an dem voraussichtlich auch US-Präsident Donald Trump teilnehmen und mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sprechen wird.
- 13.06.Carney spricht am Trinity College Dublin, warnt vor einem globalen Bruch, und trifft Taoiseach Micheál Martin auf Dublin Castle.
- 14.06.Carney fliegt in die Grafschaft Mayo, trifft Präsidentin Catherine Connolly in Westport House, besucht die Messe in Aughagower, besucht das Familiengrab und pflanzt einen Baum.
Wurzeln in Aughagower
Der kanadische Premierminister Mark Carney reiste am Sonntag in das Dorf Aughagower in der Grafschaft Mayo, dem zweiten Tag seines ersten offiziellen Irlandbesuchs seit fast einem Jahrzehnt. Er besuchte die Messe in der St. Patrick's Church, wo seine Großeltern Robert Carney und Nora Moran getauft wurden, bevor sie 1925 nach Kanada auswanderten. Anschließend, umgeben von mehr als 20 Cousins, die er nie zuvor getroffen hatte, scherzte Carney:
„Ich habe viel mehr Cousins, als ich dachte.“
Eine zerbrechende Weltordnung
Einen Tag zuvor in Trinity College Dublin schlug Carney einen weitaus düstereren Ton an. Er beschrieb den Konsens der Nachkriegszeit als zerbrechend und forderte die Mittelmächte auf, mit zielgerichtetem Handeln zu reagieren.
„Irland und Kanada navigieren durch einen globalen Bruch, nicht durch einen leisen Übergang.“
Irische Reaktion und EU-Kanada-Beziehungen
Taoiseach Micheál Martin, dessen Land am 1. Juli die rotierende Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union übernimmt, versprach, auf die Kontaktaufnahme des Premierministers aufzubauen.
„Wir wollen der vertieften Beziehung zwischen der Europäischen Union und Kanada Fleisch auf die Knochen geben.“
Agenda vor dem G7-Gipfel
Carneys Zwischenstopp in Irland erfolgt auf dem Weg zum G7-Gipfel in Frankreich. Der zweitägige Besuch verband tiefes persönliches Erbe mit einer klaren Botschaft, dass Ottawa eine engere transatlantische Koordinierung für unerlässlich hält. Die Begegnung unterstrich auch Dublins Ambition, seine bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft zu nutzen, um die Partnerschaften mit Nicht-US-Staaten in einer Zeit geopolitischer Spannungen zu vertiefen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The IndependentCarney celebrates Irish roots as he warns of 'global rupture' ahead of G7 meeting
- ReutersCanadian Prime Minister Carney visits grandparents' Irish village on eve of G7
- POLITICOCanada's Carney charmed by Irish county filled with dozens of cousins
- Irish IndependentWarm welcome in Aughagower as Mark Carney visits his ancestral Mayo home
- Mark Carney
- Kanadischer Premierminister auf Besuch in seiner irischen Heimat vor dem G7-Gipfel
- Micheál Martin
- Taoiseach (irischer Premierminister), der Carney traf und vertiefte EU-Kanada-Beziehungen zusagte
- Catherine Connolly
- Präsidentin Irlands, die Carney in Westport House begrüßte
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