Diplomatie · Dublin und Aughagower

Carney trifft irische Cousins in Aughagower und fordert neue Allianzen am Vorabend des G7-Gipfels

Der kanadische Premierminister Mark Carney verbrachte den Sonntag im Dorf seiner Großeltern in der Grafschaft Mayo, feierte die Messe mit Dutzenden neu gefundener Cousins und forderte dann eindringlich, dass Kanada, Irland und Europa „Ad-hoc-Koalitionen“ schmieden müssten, während die regelbasierte Ordnung bröckelt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, Reuters, POLITICO und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Dublin, Aughagower · Irland
Wie es dazu kam
  1. 13.06.Carney spricht am Trinity College Dublin, warnt vor einem globalen Bruch, und trifft Taoiseach Micheál Martin auf Dublin Castle.
  2. 14.06.Carney fliegt in die Grafschaft Mayo, trifft Präsidentin Catherine Connolly in Westport House, besucht die Messe in Aughagower, besucht das Familiengrab und pflanzt einen Baum.

Wurzeln in Aughagower

Der kanadische Premierminister Mark Carney reiste am Sonntag in das Dorf Aughagower in der Grafschaft Mayo, dem zweiten Tag seines ersten offiziellen Irlandbesuchs seit fast einem Jahrzehnt. Er besuchte die Messe in der St. Patrick's Church, wo seine Großeltern Robert Carney und Nora Moran getauft wurden, bevor sie 1925 nach Kanada auswanderten. Anschließend, umgeben von mehr als 20 Cousins, die er nie zuvor getroffen hatte, scherzte Carney:

„Ich habe viel mehr Cousins, als ich dachte.“

Mark Carney
Der Besuch umfasste einen Stopp am Familiengrab und das Pflanzen eines Baumes, während die Anwohner die mit kanadischen Flaggen und Girlanden geschmückten Straßen säumten.

Eine zerbrechende Weltordnung

Einen Tag zuvor in Trinity College Dublin schlug Carney einen weitaus düstereren Ton an. Er beschrieb den Konsens der Nachkriegszeit als zerbrechend und forderte die Mittelmächte auf, mit zielgerichtetem Handeln zu reagieren.

„Irland und Kanada navigieren durch einen globalen Bruch, nicht durch einen leisen Übergang.“

Mark Carney
Carney argumentierte, dass beide Länder ein „dichtes Netz von Verbindungen... Ad-hoc-Koalitionen“ weben müssten, um gemeinsame Interessen zu schützen. Er fügte hinzu, dass Kanada, Irland und Europa „entscheidend, kraftvoll und zielgerichtet sein können, eine Kraft für das Gute“.

Irische Reaktion und EU-Kanada-Beziehungen

Taoiseach Micheál Martin, dessen Land am 1. Juli die rotierende Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union übernimmt, versprach, auf die Kontaktaufnahme des Premierministers aufzubauen.

„Wir wollen der vertieften Beziehung zwischen der Europäischen Union und Kanada Fleisch auf die Knochen geben.“

Micheál Martin, Taoiseach
Die irische Präsidentin Catherine Connolly begrüßte Carney am Sonntagmorgen in Westport House, tauschte Höflichkeiten aus und scherzte über die Besteigung des nahegelegenen Croagh Patrick bei schönem Wetter.

Agenda vor dem G7-Gipfel

Carneys Zwischenstopp in Irland erfolgt auf dem Weg zum G7-Gipfel in Frankreich. Der zweitägige Besuch verband tiefes persönliches Erbe mit einer klaren Botschaft, dass Ottawa eine engere transatlantische Koordinierung für unerlässlich hält. Die Begegnung unterstrich auch Dublins Ambition, seine bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft zu nutzen, um die Partnerschaften mit Nicht-US-Staaten in einer Zeit geopolitischer Spannungen zu vertiefen.

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