Film & Medien · San Sebastián und Madrid
Carmen Machi erhält 2026 den spanischen Nationalpreis für Filmkunst in San Sebastián
Die spanische Schauspielerin Carmen Machi hat am Samstag beim Filmfestival von San Sebastián den mit 30.000 Euro dotierten Nationalpreis für Filmkunst 2026 aus den Händen von Kulturminister Ernest Urtasun entgegengenommen. In ihrer Dankesrede widmete sie sich der Darstellung reifer Frauen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Kulturminister Ernest Urtasun überreichte Carmen Machi den mit 30.000 Euro dotierten Preis nach einstimmigem Juryentscheid.
Machi widmete ihre Dankesrede der Darstellung älterer Frauen im Film und dankte den Schöpfern für die Darstellung vielfältiger weiblicher Lebenswelten.
Regisseur Félix Sabroso, Drehbuchautor Diego San José sowie die Schauspieler Paco León und Natalia de Molina nahmen an der Zeremonie in San Sebastián teil.
Machi wurde am 4. Juni 2026 während der Dreharbeiten zu Celeste als Preisträgerin bekannt gegeben und bereitet kommende Filmprojekte mit Álex de la Iglesia und internationalen Regisseuren vor.

- 7.01.Carmen Machi wird in Madrid geboren
- 4.06.Das Kulturministerium gibt Machi als Preisträgerin des Nationalpreises für Filmkunst 2026 bekannt
- 19.09.Kulturminister Ernest Urtasun überreicht den mit 30.000 Euro dotierten Preis in San Sebastián
Preisverleihung in San Sebastián
Die spanische Schauspielerin Carmen Machi hat am Samstag beim Internationalen Filmfestival von San Sebastián den Nationalpreis für Filmkunst 2026 erhalten. Kulturminister Ernest Urtasun überreichte die jährliche staatliche Auszeichnung, die mit 30.000 Euro dotiert ist. Machi, geboren am 7. Januar 1963 in Madrid, wurde von der Jury einstimmig für ihr umfangreiches Schaffen in Kino, Theater und Fernsehen ausgewählt. Die Zeremonie brachte Branchenkollegen zusammen, darunter die Schauspieler Paco León und Natalia de Molina, Regisseur Félix Sabroso und Drehbuchautor Diego San José. Urtasun stellte Machi auf eine Stufe mit Schauspielgrößen wie Anna Magnani, Marisa Paredes und Julieta Serrano und lobte ihr angeborenes Talent und ihre Vielseitigkeit.
Würdigung reifer Frauenrollen
In ihrer Dankesrede betonte Machi die Sichtbarkeit älterer Frauen auf der Leinwand und die persönliche Bedeutung ihres Berufs. Sie dankte den Drehbuchautoren und Filmemachern, die komplexe weibliche Figuren unterschiedlichster Altersgruppen und Herkunft in den Mittelpunkt stellten. Die Schauspielerin erklärte, dass das Spielen für sie sowohl ein Motor des Glücks als auch ein Trost in schmerzhaften persönlichen Momenten gewesen sei. Sie betonte zudem, dass die Darstellung vielfältiger Leben ihre eigene Identität als Mensch bereichert habe.
„Ich durfte Frauen mit sehr unterschiedlichen und sehr interessanten Welten bewohnen, die mich als Mensch vervollständigt haben. Gewöhnliche Frauen mit außergewöhnlichen Leben, stark, mutig, verletzlich, intelligent, ohne Schulbildung, und seit einigen Jahren auch reife Frauen. Dank ihrer Schöpfer, die sie ins Rampenlicht gerückt, ihre Geschichten erzählt und ihnen Sichtbarkeit verliehen haben, denn das weibliche Universum der reifen Frau ist von Interesse – und das sehr. Dafür kann ich mich verbürgen.“
Über die persönliche Erfüllung hinaus bezeichnete Machi das Kino als ein Instrument der massiven Konstruktion, das die Zuschauer erschüttert, den Geist öffnet und Blickwinkel verändert. Sie erinnerte sich an Begegnungen mit Zuschauern, die sie angesprochen hätten, um zu erzählen, wie bestimmte Rollen ihnen geholfen oder sie tief berührt hätten.
Kindheitliche Ursprünge und berufliche Vielseitigkeit
Machi erzählte vom Ursprung ihrer Berufung zur Schauspielerei, die in ihrer Kindheit begann, als sie hinter dem Sofa ihrer Eltern versteckt Schwarz-Weiß-Filme schaute. Nach eindrucksvollen Szenen lief sie zu ihrem Schlafzimmerspiegel, um die beobachteten Dialoge und Gefühle nachzuspielen. Diese privaten Rituale dienten ihr als Zuflucht vor Schüchternheit und Unsicherheit und gaben ihr ein frühes Gefühl persönlicher Freiheit. Sie betonte, dass sie nie erwartet hätte, dass diese kindlichen Spiegelspiele zu einem lebenslangen Beruf werden würden.
Kollege Félix Sabroso, der Machi in der Serie Furia inszenierte, lobte ihre Hingabe zum Handwerk und ihre Fähigkeit, ohne sichtbare Anstrengung zu spielen. Drehbuchautor Diego San José, der mit ihr an der Serie Celeste arbeitete, nannte die Schauspielerin in seiner Würdigung ein nationales Erbe.
Laufende Produktionen und kommende Projekte
Die Auszeichnung würdigt eine Karriere, die von langjährigen Fernsehkomödien wie 7 vidas und Aída bis zu einem Goya-Preis als beste Nebendarstellerin für Ocho apellidos vascos reicht. Die Jury lobte ihre Popularität und komödiantische Statur und betonte zugleich ihre konsequente Fähigkeit, sich anspruchsvollen Autoren- und Dramaprojekten zu widmen. Kulturminister Urtasun würdigte ihre Fähigkeit, Rollen über konventionelle Erwartungen hinauszuheben.
„Sie führt ihre Figuren über alle Erwartungen hinaus, immer ein Stück weiter.“
Als das Kulturministerium die Auszeichnung am 4. Juni 2026 bekannt gab, drehte Machi gerade die zweite Staffel der Fernsehserie Celeste. Sie reiste unmittelbar nach Abschluss eines weiteren Filmdrehs nach San Sebastián; zu den kommenden Projekten gehören ein Spielfilm unter der Regie von Álex de la Iglesia sowie eine internationale Produktion.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressCarmen Machi ensalza el "universo femenino de la mujer madura" en el...
- EL MUNDOCarmen Machi, emocionada, al recoger el Premio de Cinematografía: "El cine me ha dado una vida maravillosa"
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLCarmen Machi, Premio Nacional de Cinematografía 2026: "Las mujeres maduras también interesan, y mucho"
- El ConfidencialCarmen Machi recoge el Premio de Cinematografía: "El cine me ha dado una vida maravillosa"
- Carmen Machi
- Spanische Schauspielerin und Preisträgerin des Nationalpreises für Filmkunst 2026
- Ernest Urtasun
- Spanischer Kulturminister
- Félix Sabroso
- Spanischer Film- und Fernsehregisseur
- Diego San José
- Spanischer Drehbuchautor und Schöpfer der Serie Celeste
- Paco León
- Spanischer Schauspieler und Regisseur, der an der Zeremonie teilnahm
- Natalia de Molina
- Spanische Schauspielerin, die an der Zeremonie teilnahm
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