Richard Carapaz gewann die 20. Etappe auf der Alpe d‘Huez, seinen zweiten Etappensieg dieser Tour, und sicherte sich zum zweiten Mal nach 2024 die Bergwertung.
Sepp Kuss führte bis zur letzten Abfahrt, wo er zweimal stürzte. Ein Sicherheitsnetz verhinderte schwere Verletzungen, aber Carapaz und Evenepoel überholten ihn vor dem Ziel.
Tadej Pogacar geht mit 6:26 Minuten Vorsprung in die letzte Etappe und stellt damit den Rekord von fünf Toursiegen ein, den Anquetil, Hinault, Merckx und Indurain halten.
Isaac del Toro fuhr mit Pogacar und wurde Fünfter der Etappe, womit er seinen dritten Gesamtrang (9:42 Minuten zurück) und die Wertung des besten Nachwuchsfahrers festigte.
Der deutsche Sprinter Pascal Ackermann gab während der Etappe nach dem Col de la Croix-de-Fer auf und sagte, seine Beine seien am Limit gewesen und sein großes Ziel sei es gewesen, Paris zu erreichen.
Die letzte Etappe nach Paris wird aufgrund von Waldbränden im Südwesten Frankreichs von 133 km auf 89 km verkürzt; das gesamte Rennen findet in der Hauptstadt statt, mit mehreren Anstiegen zum Montmartre.

Auf der 20. Etappe von Le Bourg d‘Oisans zur Alpe d‘Huez über 170,9 km und rund 5.600 Höhenmeter griff Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) aus der Ausreißergruppe an und sicherte sich seinen zweiten Etappensieg dieser Tour. Der 33-jährige Ecuadorianer hatte bereits am Vortag das Bergtrikot geholt und baute seine Führung in der Bergwertung durch die Erstbefahrung des Col du Galibier aus. Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe) wurde Zweiter des Tages, während Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) Arm in Arm mit seinem Teamkollegen Isaac del Toro auf dem vierten Platz ins Ziel kam.
Sepp Kuss (Visma-Lease a Bike), der einzige noch im Rennen befindliche Amerikaner, stand nach fünf Stunden Rennzeit kurz vor einem Etappensieg. Auf der letzten Abfahrt vor dem 4 Kilometer langen Anstieg zur Alpe d‘Huez stürzte der 31-Jährige einmal und dann kurz darauf erneut in einer Kurve. Ein Sicherheitsnetz, das über den Abgrund gespannt war, verhinderte Schlimmeres. Während Kuss sich wieder aufrappelte, zog Carapaz vorbei und war nicht mehr einzuholen; er gewann mit einem Vorsprung von 1:05 Minuten. Auch Evenepoel überholte Kuss und verdrängte ihn auf den dritten Platz der Etappe.
Mit einem uneinholbaren Vorsprung von 6:26 Minuten arbeitete Pogacar für seinen mexikanischen Teamkollegen del Toro, indem er ein hohes Tempo vorgab, um den Rückstand zur Ausreißergruppe zu verringern und del Toro vor Angriffen von Paul Seixas (Decathlon CGA CGM) zu schützen. Die Strategie ging auf: del Toro überquerte die Ziellinie als Fünfter und sicherte sich mit 9:42 Minuten Rückstand auf Pogacar den dritten Gesamtrang sowie das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Pogacar wird mit 27 Jahren mit Jacques Anquetil, Bernard Hinault, Eddy Merckx und Miguel Indurain gleichziehen, die ebenfalls fünf Toursiege errungen haben (Lance Armstrongs sieben Siege wurden aberkannt).
Die endgültige Gesamtwertung ist so gut wie entschieden. Pogacar führt, Evenepoel (der zweifache Olympiasieger) ist Zweiter, del Toro Dritter. Kein anderer Fahrer liegt innerhalb von zehn Minuten auf den Spitzenreiter.
Daten aus dem Artikeltext
Pascal Ackermann wurde der jüngste prominente Aussteiger. Der deutsche Sprinter, sichtlich niedergeschlagen, stieg während der Auffahrt zum Col de la Croix-de-Fer vom Rad. Im ZDF-Interview kämpfte er mit den Tränen.
„Mein großes Ziel war es, Paris zu erreichen. Ich bin sehr enttäuscht.“
Ackermann war am Vortag in ein Teambus gefahren, wollte dies aber nicht als Ausrede gelten lassen und fügte hinzu, dass seine Beine einfach leer seien und sein Knie die Beschwerden verstärke.
Die 21. und letzte Etappe am Sonntag wird nicht auf der traditionellen Route in die Hauptstadt führen. Die französischen Behörden haben die Strecke von den geplanten 133 km auf nur 89 km verkürzt, da es im Südwesten des Landes schwere Waldbrände gibt, die die Rettungskräfte stark beanspruchen. Die gesamte Etappe findet innerhalb von Paris statt, mit mehreren Auffahrten auf den Montmartre-Hügel, was sie für die verbliebenen Sprinter außergewöhnlich anspruchsvoll macht. Es wird nicht erwartet, dass sich die Gesamtwertung noch ändert.
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Pollar unterstützenRadsport · Alpe d'Huez, Paris und Le Bourg d'Oisans
Richard Carapaz gewann am Samstag die 20. Etappe der Tour de France auf der Alpe d‘Huez, nachdem Sepp Kuss auf der letzten Abfahrt zweimal gestürzt war. Tadej Pogacar, der Vierter wurde, hat einen Vorsprung von 6:26 Minuten und wird in Paris seinen fünften Gesamtsieg einfahren, womit er den Rekord einstellt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, SRF News, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er