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Kurz gefasst

  • Richard Carapaz gewann die 20. Etappe auf der Alpe d‘Huez, seinen zweiten Etappensieg dieser Tour, und sicherte sich zum zweiten Mal nach 2024 die Bergwertung.

  • Sepp Kuss führte bis zur letzten Abfahrt, wo er zweimal stürzte. Ein Sicherheitsnetz verhinderte schwere Verletzungen, aber Carapaz und Evenepoel überholten ihn vor dem Ziel.

  • Tadej Pogacar geht mit 6:26 Minuten Vorsprung in die letzte Etappe und stellt damit den Rekord von fünf Toursiegen ein, den Anquetil, Hinault, Merckx und Indurain halten.

  • Isaac del Toro fuhr mit Pogacar und wurde Fünfter der Etappe, womit er seinen dritten Gesamtrang (9:42 Minuten zurück) und die Wertung des besten Nachwuchsfahrers festigte.

  • Der deutsche Sprinter Pascal Ackermann gab während der Etappe nach dem Col de la Croix-de-Fer auf und sagte, seine Beine seien am Limit gewesen und sein großes Ziel sei es gewesen, Paris zu erreichen.

  • Die letzte Etappe nach Paris wird aufgrund von Waldbränden im Südwesten Frankreichs von 133 km auf 89 km verkürzt; das gesamte Rennen findet in der Hauptstadt statt, mit mehreren Anstiegen zum Montmartre.

Foto: filip bossuyt from Kortrijk, Belgium, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Letzte AbfahrtKuss führt die Etappe auf dem Weg zum Schlussanstieg zur Alpe d‘Huez an.
  2. Kuss stürztDer Amerikaner fällt zweimal kurz hintereinander; Carapaz überholt ihn.
  3. ZielCarapaz gewinnt die Königsetappe; Pogacar und del Toro überqueren die Linie 1:05 Minuten später.

Chaos auf der Königsetappe

Auf der 20. Etappe von Le Bourg d‘Oisans zur Alpe d‘Huez über 170,9 km und rund 5.600 Höhenmeter griff Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) aus der Ausreißergruppe an und sicherte sich seinen zweiten Etappensieg dieser Tour. Der 33-jährige Ecuadorianer hatte bereits am Vortag das Bergtrikot geholt und baute seine Führung in der Bergwertung durch die Erstbefahrung des Col du Galibier aus. Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe) wurde Zweiter des Tages, während Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) Arm in Arm mit seinem Teamkollegen Isaac del Toro auf dem vierten Platz ins Ziel kam.

Kuss‘ doppeltes Pech

Sepp Kuss (Visma-Lease a Bike), der einzige noch im Rennen befindliche Amerikaner, stand nach fünf Stunden Rennzeit kurz vor einem Etappensieg. Auf der letzten Abfahrt vor dem 4 Kilometer langen Anstieg zur Alpe d‘Huez stürzte der 31-Jährige einmal und dann kurz darauf erneut in einer Kurve. Ein Sicherheitsnetz, das über den Abgrund gespannt war, verhinderte Schlimmeres. Während Kuss sich wieder aufrappelte, zog Carapaz vorbei und war nicht mehr einzuholen; er gewann mit einem Vorsprung von 1:05 Minuten. Auch Evenepoel überholte Kuss und verdrängte ihn auf den dritten Platz der Etappe.

Pogacar als Helfer

Mit einem uneinholbaren Vorsprung von 6:26 Minuten arbeitete Pogacar für seinen mexikanischen Teamkollegen del Toro, indem er ein hohes Tempo vorgab, um den Rückstand zur Ausreißergruppe zu verringern und del Toro vor Angriffen von Paul Seixas (Decathlon CGA CGM) zu schützen. Die Strategie ging auf: del Toro überquerte die Ziellinie als Fünfter und sicherte sich mit 9:42 Minuten Rückstand auf Pogacar den dritten Gesamtrang sowie das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Pogacar wird mit 27 Jahren mit Jacques Anquetil, Bernard Hinault, Eddy Merckx und Miguel Indurain gleichziehen, die ebenfalls fünf Toursiege errungen haben (Lance Armstrongs sieben Siege wurden aberkannt).

Gesamtwertung vor der letzten Etappe

Die endgültige Gesamtwertung ist so gut wie entschieden. Pogacar führt, Evenepoel (der zweifache Olympiasieger) ist Zweiter, del Toro Dritter. Kein anderer Fahrer liegt innerhalb von zehn Minuten auf den Spitzenreiter.

Rückstände in der Gesamtwertung nach der 20. Etappes
Tadej Pogacar0
Remco Evenepoel386
Isaac del Toro582
Tadej Pogacar
0 s
Remco Evenepoel
386 s
Isaac del Toro
582 s

Daten aus dem Artikeltext

Deutscher Sprinter Ackermann gibt auf

Pascal Ackermann wurde der jüngste prominente Aussteiger. Der deutsche Sprinter, sichtlich niedergeschlagen, stieg während der Auffahrt zum Col de la Croix-de-Fer vom Rad. Im ZDF-Interview kämpfte er mit den Tränen.

„Mein großes Ziel war es, Paris zu erreichen. Ich bin sehr enttäuscht.“

Pascal Ackermann, Deutscher Sprinter

Ackermann war am Vortag in ein Teambus gefahren, wollte dies aber nicht als Ausrede gelten lassen und fügte hinzu, dass seine Beine einfach leer seien und sein Knie die Beschwerden verstärke.

Verkürztes Finale wegen Waldbränden

Die 21. und letzte Etappe am Sonntag wird nicht auf der traditionellen Route in die Hauptstadt führen. Die französischen Behörden haben die Strecke von den geplanten 133 km auf nur 89 km verkürzt, da es im Südwesten des Landes schwere Waldbrände gibt, die die Rettungskräfte stark beanspruchen. Die gesamte Etappe findet innerhalb von Paris statt, mit mehreren Auffahrten auf den Montmartre-Hügel, was sie für die verbliebenen Sprinter außergewöhnlich anspruchsvoll macht. Es wird nicht erwartet, dass sich die Gesamtwertung noch ändert.

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Quellen und Kontext

  • Der Tagesspiegelam 25.07. um 17:10Weil Konkurrent Sepp Kuss im Finale zweimal stürzt: Richard Carapaz gewinnt Königsetappe der Tour de France
  • SRF Newsam 25.07. um 17:06Tour de France: Königsetappe - Carapaz profitiert von Kuss-Sturz - Pogacar vor 5. Gesamtsieg
  • DIE WELTam 25.07. um 17:01Pogacar vor fünftem Triumph - Carapaz gewinnt Königsetappe
  • Der Tagesspiegelam 25.07. um 16:56Tour de France: Pogacar vor fünftem Triumph - Carapaz gewinnt Königsetappe
Richard Carapaz
Ecuadorianischer Radrennfahrer bei EF Education-EasyPost, Sieger der 20. Etappe und der Bergwertung der Tour 2026.
Tadej Pogacar
Slowenischer Spitzenreiter bei UAE Team Emirates, steht vor seinem fünften Tour-de-France-Sieg.
Sepp Kuss
Amerikanischer Radrennfahrer bei Visma-Lease a Bike, stürzte auf der letzten Abfahrt zweimal, während er die 20. Etappe anführte.
Remco Evenepoel
Belgischer Radrennfahrer bei Red Bull-Bora-hansgrohe, Zweiter der Gesamtwertung.
Isaac del Toro
Mexikanischer Radrennfahrer bei UAE Team Emirates, Dritter der Gesamtwertung und bester Nachwuchsfahrer nach der 20. Etappe.
Pascal Ackermann
Deutscher Sprinter, der die 20. Etappe aufgrund von Erschöpfung und einem Sturz am Vortag aufgab.
Jonas Vingegaard
Dänischer zweifacher Tour-de-France-Sieger, der sich früher im Rennen 2026 zurückzog.

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Veröffentlicht am 25.07. um 18:50.

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In diesem Text

  1. 1Chaos auf der KönigsetappeChaos auf der Königsetappe
  2. 2Kuss‘ doppeltes PechKuss‘ doppeltes Pech
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  5. 5Deutscher Sprinter Ackermann gibt aufDeutscher Sprinter Ackermann gibt auf
  6. 6Verkürztes Finale wegen WaldbrändenVerkürztes Finale wegen Waldbränden

Wo

Alpe d'HuezParis

Auf Grundlage von Berichten von

Der Tagesspiegel, SRF News, DIE WELT, N-tv, RP Online

Liste der Quellen

Radsport · Alpe d'Huez, Paris und Le Bourg d'Oisans

Carapaz gewinnt Königsetappe der Tour de France, Kuss stürzt zweimal; Pogacar sichert sich fünften Gesamtsieg

Richard Carapaz gewann am Samstag die 20. Etappe der Tour de France auf der Alpe d‘Huez, nachdem Sepp Kuss auf der letzten Abfahrt zweimal gestürzt war. Tadej Pogacar, der Vierter wurde, hat einen Vorsprung von 6:26 Minuten und wird in Paris seinen fünften Gesamtsieg einfahren, womit er den Rekord einstellt.

Alpe d'HuezParis
Alpe d'Huez, Paris, Le Bourg d'Oisans · Frankreich

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, SRF News, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht am 25.07. um 18:50. So entsteht er