
Rumänische Polizei beschlagnahmt 4 Meter hohe Cannabispflanzen nahe Crevedia und nimmt zwei Männer fest
Rumänische Behörden beschlagnahmten 24 hohe Cannabispflanzen und 500 Gramm verarbeitete Drogen im Kreis Dâmbovița und ordneten für zwei 37-jährige Verdächtige 30 Tage Untersuchungshaft an.
Entdeckung im Wald von Crevedia
Rumänische Anti-Organisierte-Kriminalitäts-Behörden entdeckten eine im Freien betriebene Cannabis-Anbaufläche, die in einem Wald nahe der Gemeinde Crevedia im Kreis Dâmbovița versteckt war. Am Abend des 18. September 2026 erwischten Polizeibeamte zwei 37-jährige Männer auf frischer Tat, während sie die Pflanzen pflegten. Die Operation wurde von Ermittlern der Organisierten-Kriminalitäts-Brigade Ploiești (BCCO) in enger Abstimmung mit Staatsanwälten des territorialen Dienstes Ploiești der Direktion zur Untersuchung von organisierter Kriminalität und Terrorismus (DIICOT) durchgeführt.
Die Ermittler stellten fest, dass die beiden Männer die Anbaufläche bereits früher im Jahr eingerichtet hatten, indem sie Samen besorgten und diese im Frühjahr in dem abgelegenen Waldgebiet pflanzten.
Aus den in der Sache erhobenen Beweisen ergab sich, dass die beiden Personen im April 2026 nach vorheriger Absprache zur Errichtung einer Cannabis-Ernte angeblich eine Menge Samen kauften, die sie in einem Wald nahe der Gemeinde Crevedia, Kreis Dâmbovița, pflanzten. Anschließend bewässerten und düngten die beiden Personen zwischen Mai und September 2026 die daraus entstandene Ernte und wurden am Abend des 18. September bei der Pflege auf frischer Tat ertappt.
Beschlagnahmungen am Waldstandort und Hausdurchsuchungen
Am Waldstandort entdeckten und beschlagnahmten die Beamten 24 Cannabispflanzen in verschiedenen Stadien der vegetativen Entwicklung. Die Pflanzen hatten Stängelhöhen zwischen 2 und 4 Metern erreicht und bildeten dichte Vegetation zwischen den umliegenden Bäumen. Neben der Ernte beschlagnahmten die Ermittler Anbaugeräte, darunter Handspritzpumpen und verschiedene Behälter mit Biostimulanzien und Flüssigdünger, die zur Unterstützung des Pflanzenwachstums in den Sommermonaten verwendet wurden.
- Verdächtige kaufen Cannabissamen und pflanzen sie in einem Wald nahe Crevedia
- Die Ernte wird mit Wasser, Biostimulanzien und Flüssigdünger kultiviert
- Polizei ertappt beide Verdächtige auf frischer Tat bei der Pflege der Pflanzen im Wald
- Tribunal Prahova ordnet 30 Tage Untersuchungshaft für beide Männer an
Nach den Festnahmen im Wald führten die Ermittler sofort drei Durchsuchungsbefehle an Wohnhäusern in Crevedia durch, die von den beiden beschuldigten Verdächtigen bewohnt wurden. Bei den Hausdurchsuchungen stellten die Strafverfolgungsbeamten etwa 500 Gramm geerntetes Cannabis, eine nicht näher bezeichnete Menge Amphetamin, ein Mahlgerät, Bargeldbeträge in rumänischen Lei sowie weiteres Material sicher, das als gerichtliche Beweismittel zur Unterstützung der Anklage erfasst wurde.
Gerichtliche Maßnahmen und behördenübergreifende Koordinierung
Am Samstag, dem 19. September 2026, wurden die beiden Verdächtigen einem Richter für Rechte und Freiheiten am Tribunal Prahova vorgeführt. Das Gericht genehmigte den von den DIICOT-Staatsanwälten gestellten Antrag und ordnete für beide 37-jährigen Männer eine 30-tägige Untersuchungshaft an, offiziell wegen des Vorwurfs des hochriskanten Drogenhandels.
Die operative Aktion erforderte eine behördenübergreifende Koordinierung mehrerer regionaler Sicherheitseinheiten. Die Kriminalpolizei der BCCO Ploiești und die Staatsanwälte der DIICOT erhielten taktische und logistische Unterstützung von Beamten der Polizeiinspektion des Kreises Dâmbovița sowie von Gendarmen der mobilen Gendarmeriegruppe Matei Basarab mit Sitz in Ploiești. Die Polizeiinspektion des Kreises Prahova gab die vollständigen Ergebnisse der koordinierten Operation am Sonntag, dem 20. September 2026, öffentlich bekannt.


