
Zwei Tote, 14 Verletzte nach durchgehendem Bus an Haltestelle nahe Bahnhof Agualva-Cacém
Ein Bus der Carris Metropolitana hat am Dienstagmorgen eine Haltestelle nahe dem Bahnhof Agualva-Cacém gerammt, zwei Frauen getötet und 14 weitere Personen verletzt, vier davon schwer.
Der Vorfall
Ein Bus der Carris Metropolitana geriet außer Kontrolle und prallte am Morgen des 7. Juli 2026 gegen eine Bushaltestelle nahe dem Tunneleingang zum Bahnhof Agualva-Cacém in Sintra. Der Alarm wurde um 09:42 Uhr ausgelöst, die Rettungskräfte beschrieben den Vorfall als Verkehrsunfall mit Fußgängern. Der Bus erfasste wartende Personen an der Haltestelle, was sofortige Todesfälle und zahlreiche Verletzungen zur Folge hatte.
Opfer
Zwei Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren starben noch am Unfallort, wie das Nationale Institut für medizinische Notfälle (INEM) mitteilte. Vierzehn weitere Personen wurden verletzt, vier davon schwer. Die Verletzten wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Identität der Opfer wurde noch nicht bekannt gegeben.
Rettungseinsatz
Bis 10:40 Uhr waren 35 Feuerwehrleute aus Agualva-Cacém, Belas, Queluz und Algueirão-Mem Martins vor Ort, unterstützt von 16 Fahrzeugen, darunter zwei Notarzt- und Reanimationsfahrzeuge der Krankenhäuser Amadora-Sintra und S. Francisco Xavier. Zudem wurde eine mobile psychologische Notfallinterventionseinheit entsandt. Die Polícia de Segurança Pública (PSP) schickte ihre Straßenverkehrsunfall-Ermittlungsbrigade zum Unfallort.
Ermittlungen laufen
Die Umstände, die dazu führten, dass der Bus außer Kontrolle geriet, werden noch untersucht. Die Behörden haben noch nicht festgestellt, ob ein technischer Defekt, Fahrerfehler oder andere Faktoren eine Rolle spielten. Der Bereich um den Bahnhof wurde abgesperrt, während die Rettungsarbeiten und die ersten Ermittlungen stattfanden.


