
Britischer Premierminister Andy Burnham von Hochstapler getäuscht, der sich als Trump-Beraterin Susie Wiles ausgab
Der britische Premierminister Andy Burnham hat Nachrichten mit einer Person ausgetauscht, die sich als Stabschefin des Weißen Hauses Susie Wiles ausgab, bevor er misstrauisch wurde, berichtete Politico am 17. August unter Berufung auf vier anonyme Beamte.
Die Täuschung
Der britische Premierminister Andy Burnham hat Nachrichten mit einer Person ausgetauscht, die sich als Susie Wiles, Stabschefin des Weißen Hauses und eine der engsten Beraterinnen von Donald Trump, ausgab, bevor er vermutete, dass die Kommunikation nicht echt war. Die Enthüllung wurde von Politico am 17. August berichtet, das sich auf vier Beamte berief, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen. Der genaue Inhalt der Nachrichten und der genaue Zeitpunkt, zu dem sie gesendet wurden, bleiben unbekannt, da die Kommunikation bis zum Politico-Bericht streng vertraulich behandelt wurde.
Eine mit der Kommunikation vertraute Quelle sagte Politico, dass „ein paar Nachrichten“ ausgetauscht wurden, nachdem Burnham die Downing Street Nummer 10 betreten hatte, bestand jedoch darauf, dass sie „von keiner Bedeutung“ seien. Burnham wurde am 20. Juli Premierminister, nachdem er sich die politische Nachfolge von Keir Starmer durch den Gewinn der Nachwahl in Makerfield am 18. Juni gesichert hatte. Der Hochstapler hatte sich Burnham gegenüber als Wiles vorgestellt, und der Premierminister glaubte, er kommuniziere mit der engsten Beraterin des amerikanischen Präsidenten, bevor er misstrauisch wurde, dass der Kontakt nicht authentisch war.
Diplomatische Folgen
Die britische Botschaft in Washington brachte das Thema direkt beim Weißen Haus zur Sprache, so zwei der vier Beamten, die mit Politico sprachen. Die Besorgnis innerhalb der britischen Regierung war ernst genug, um die Angelegenheit als nationale Sicherheitsfrage zu behandeln. Downing Street lehnte es ab, sich zum Inhalt der Berichte zu äußern, und gab nur eine kurze Stellungnahme ab.
Wir äußern uns nicht zu Fragen der nationalen Sicherheit.
Auch das Weiße Haus lehnte eine Stellungnahme zu den neuen Enthüllungen ab. Alle Beamten, die mit Politico sprachen, baten um Anonymität, da sie eine nationale Sicherheitsangelegenheit diskutierten. Die Entscheidung der britischen Regierung, das Weiße Haus direkt über ihre Botschaft in Washington einzubeziehen, spiegelt die Sensibilität des Vorfalls wider, der sich in den ersten Wochen von Burnhams Amtszeit ereignete.
Befürchtungen erneuter Kompromittierung von Telefonen
Innerhalb der britischen Regierung gab es Befürchtungen, dass das Mobiltelefon oder die Kontakte von Susie Wiles erneut kompromittiert worden sein könnten. Dies ist nicht das erste Mal, dass Wiles' Name mit einem Betrugsversuch in Verbindung gebracht wird. Letztes Jahr leiteten das Weiße Haus und das FBI eine Untersuchung ein, nachdem US-Senatoren, Gouverneure und hochrangige amerikanische Geschäftsführer Anrufe und Nachrichten von jemandem erhalten hatten, der vorgab, Wiles zu sein.
The Wall Street Journal berichtete damals, dass Wiles Mitarbeitern mitgeteilt hatte, dass die auf ihrem Handy gespeicherten Kontakte kompromittiert worden seien. Der jüngste Vorfall mit Burnham hat die Bedenken hinsichtlich der Verwundbarkeit der Kommunikation zwischen hochrangigen politischen Persönlichkeiten auf beiden Seiten des Atlantiks neu entfacht.
- Burnham gewinnt Nachwahl in Makerfield und sichert sich Nachfolge von Starmer
- Burnham wird Premierminister
- Burnham tauscht Nachrichten mit Hochstapler aus, der sich als Susie Wiles ausgibt
- Politico enthüllt den Täuschungsvorfall
Burnhams rascher Aufstieg und offene Fragen
Burnham übernahm das Amt des Premierministers am 20. Juli, aber sein Weg zur Nachfolge von Starmer war bereits Wochen zuvor in Gang gesetzt worden. Er gewann die Nachwahl in Makerfield am 18. Juni, was effektiv seine politische Nachfolge sicherte. Der Vorfall mit der Täuschung ereignete sich in den ersten Wochen seiner Amtszeit, einer Zeit, in der ein neuer Premierminister typischerweise Kontakt zu Schlüsselfiguren in verbündeten Regierungen aufnimmt.
Die Identität der Person hinter der Kommunikation mit Burnham bleibt unbekannt. Weder der Inhalt der Nachrichten noch der genaue Zeitrahmen des Austauschs wurden offengelegt. Der Vorfall verstärkt die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Kommunikationskanäle, die von neu gewählten Führungskräften während Machtübergängen genutzt werden.


