Diplomatie · Manchester und Dublin
Andy Burnham empfängt den irischen Taoiseach Micheál Martin in der Number 10 North in Manchester
Der britische Premierminister Andy Burnham traf am Freitag in Manchester mit dem irischen Taoiseach Micheál Martin zusammen, um über bilaterale Zusammenarbeit, EU-Beziehungen und das Karfreitagsabkommen zu sprechen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, The Independent und The Irish Times. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Taoiseach Micheál Martin war am 18. September 2026 der erste ausländische Regierungschef, der Premierminister Andy Burnham in seinem regionalen Regierungsbüro in Manchester besuchte.
Beide Führungspersönlichkeiten bekräftigten ihre gemeinsamen Verpflichtungen als Mitverwalter des Karfreitagsabkommens von 1998 vor dessen 30. Jahrestag.
Da Irland den Vorsitz des Rates der EU innehat, erörterten die Führungspersönlichkeiten den Ausbau der Handels- und Sicherheitsbeziehungen vor einem Gipfel später im Jahr 2026.
Micheál Martin lobte Andy Burnham für die Verhängung von Sanktionen gegen illegale Siedlungen im Westjordanland nach Siedlergewalt gegen palästinensische Bewohner.
- Juli 2026Andy Burnham tritt sein Amt als Premierminister an und richtet die Number 10 North in Manchester ein
- 14.09.Der Vater von Premierminister Andy Burnham, Roy Burnham, stirbt
- 18.09.Taoiseach Micheál Martin trifft Andy Burnham in der Number 10 North in Manchester
- Late 2026Geplanter Gipfel zum Neustart der Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU während des irischen Vorsitzes des Rates der EU
Erster ausländischer Regierungschef besucht Number 10 North
Taoiseach Micheál Martin traf am Freitagmorgen in Manchester mit dem britischen Premierminister Andy Burnham zusammen und war damit der erste ausländische Regierungschef, der die neu eingerichtete Number 10 North besuchte. Burnham hatte das regionale Regierungsbüro kurz nach seinem Amtsantritt im Juli 2026 eingerichtet, um Verwaltungsmacht von London wegzuverlagern. Das Treffen war die erste offizielle Unterredung zwischen den beiden Führungspersönlichkeiten seit Burnhams Amtsübernahme, nachdem sie zuvor bereits Gespräche geführt hatten, als er Bürgermeister von Greater Manchester war. Burnham bezeichnete den Nordwesten als passenden Ort für den Besuch aufgrund der weitreichenden irischen kulturellen und familiären Verbindungen in der Region und im ganzen Land. Neben den formellen Gesprächen in der Number 10 North planten die beiden einen gemeinsamen Besuch eines irischen Gemeindezentrums in Burnhams Wahlkreis Makerfield.
Bekenntnisse zum Karfreitagsabkommen
Die Gespräche konzentrierten sich auf die bilaterale Zusammenarbeit und die Regierungsführung Nordirlands, während beide Nationen sich dem 30. Jahrestag des Karfreitagsabkommens von 1998 nähern. Burnham und Martin bekräftigten ihre Rolle als Mitverwalter des Friedensabkommens, das drei Jahrzehnte des Konflikts in Nordirland, bekannt als die Troubles, beendete. Burnham erklärte, dass die bilaterale Beziehung auf jeder Ebene von Bedeutung sei, während Martin die rechtliche und politische Verpflichtung betonte, die Dublin und London gemeinsam haben, den Vertrag zu erhalten.
„Wir sind Mitgaranten des Karfreitagsabkommens. Wir haben sehr bedeutende Verpflichtungen, es zu hüten und voranzubringen und so weiter.“
Die Diskussion folgte auf jüngste politische Debatten über den verfassungsrechtlichen Status Nordirlands. Burnham hatte kürzlich erklärt, dass eine Grenzbefragung vom Tisch sei, was Kritik von irischen Nationalisten hervorrief. Das Thema erlangte internationale Aufmerksamkeit, nachdem US-Präsident Donald Trump Äußerungen zugunsten eines vereinten Irlands machte, zusammen mit einem gemeinsamen Pakt, der von den Führern von Sinn Féin, der Scottish National Party und Plaid Cymru unterzeichnet wurde und die irische Wiedervereinigung sowie die Unabhängigkeit Schottlands und Wales' befürwortet.
Neustart mit der Europäischen Union und Außenpolitik
Da Irland den rotierenden Vorsitz des Rates der Europäischen Union innehat, sprachen beide Führungspersönlichkeiten über die künftige Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union vor einem geplanten Gipfel zum Neustart der Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU, der für später in diesem Jahr angesetzt ist. Martin unterstützte den Aufbau engerer Verbindungen in den Bereichen Handel, Sicherheit und institutioneller Dialog.
„Wir freuen uns darauf, mit Ihnen über noch stärkere und engere Beziehungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich zu sprechen, die der Europäischen Union und in der Tat auch Irland zugutekommen werden, ganz ehrlich.“
Martin lobte zudem die britische Regierung für die Überarbeitung ihrer Haltung gegenüber der Regierung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu. Die britische Regierung hatte in der Vorwoche Sanktionen gegen illegale Siedlungen im Westjordanland wegen Siedlergewalt gegen palästinensische Bewohner verhängt. Im Rahmen des Austauschs dankte Burnham auch der irischen Regierung für die Unterstützung, die sie der Ukraine in den fast fünf Jahren seit Beginn der russischen Invasion gewährt hat.
Bilaterale Beziehungen und persönliche Beileidsbekundungen
Martin eröffnete das Treffen mit Beileidsbekundungen an Burnham nach dem Tod seines Vaters Roy Burnham am Montag. Der Taoiseach lobte Burnham dafür, dass er den offiziellen Gipfel in einer schwierigen Woche durchführte, und stellte fest, dass sein Pflichtbewusstsein offensichtlich sei. Beide Führungspersönlichkeiten betonten, dass regelmäßiger bilateraler Austausch für benachbarte Nationen, die mit größerer internationaler Unsicherheit umgehen, von entscheidender Bedeutung bleibt.
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Quellen und Kontext
- Micheál Martin
- Taoiseach von Irland
- Andy Burnham
- Premierminister des Vereinigten Königreichs
- Benjamin Netanyahu
- Premierminister von Israel
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Orte
- Dublin, Vereinigte Staaten
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