Ein Richter in Algeciras hat Bürgermeister José Ignacio Landaluce für den 23. Oktober 2026 als Beschuldigten zur Aussage vorgeladen, wegen einer Anzeige einer PP-Anhängerin, die angibt, im Juli in seinem Büro berührt worden zu sein.
Eine weitere PP-Anhängerin reichte im September eine Anzeige beim Obersten Gerichtshof ein und behauptet zwei sexuelle Übergriffe in den Jahren 2020 und 2021; das Gericht leitete sie an die Staatsanwaltschaft weiter.
Am Montag, dem 12. Oktober, verließen die zwölf Stadträte die Regierung, nachdem die PP Cádiz den sofortigen Rücktritt des Bürgermeisters gefordert hatte, und unterstützen gemeinsam mit Vox ein Misstrauensvotum.
Stadtrat Jacinto Muñoz und die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Patricia Bueno wurden als Zeugen für den 22. Oktober vorgeladen, einen Tag vor der Aussage des Bürgermeisters.
Landaluce bezeichnet die Anzeigen als falsch und sich selbst als unschuldig und argumentiert, die Klärung seines Namens dauere Monate oder Jahre.
Das Gericht für Gewalt gegen Frauen Nummer 2 in Algeciras hat Bürgermeister José Ignacio Landaluce für den 23. Oktober 2026 als Beschuldigten (investigado) in einem Verfahren wegen eines mutmaßlichen Delikts gegen die sexuelle Freiheit zur Aussage vorgeladen. Der Richter ließ die Anzeige einer jungen PP-Anhängerin zur Bearbeitung zu, die angibt, der Bürgermeister habe sie im Juli in seinem Büro im Rathaus berührt. Quellen aus dem Umfeld des Verfahrens bestätigten die Vorladung gegenüber RTVE, und die Anzeigende, die sich im Krankenstand befindet, soll ebenfalls vor dem Richter aussagen. Der Richter hat zudem zwei Zeugen für den 22. Oktober vorgeladen: Stadtrat Jacinto Muñoz, PP-Generalsekretär in Algeciras, und die zweite stellvertretende Bürgermeisterin, Patricia Bueno.
Eine weitere PP-Anhängerin reichte im September eine Anzeige beim Obersten Gerichtshof ein und behauptet zwei sexuelle Übergriffe: einen im Jahr 2020 in einem medizinischen Zentrum des Bürgermeisters und einen im Jahr 2021 im Rathaussitz. Der Oberste Gerichtshof hat diese Anzeige an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, um festzustellen, ob Anzeichen für eine Straftat vorliegen und ob das Gericht selbst zuständig ist. Die Zuständigkeitsfrage stellt sich, weil Landaluce seinen Status als Senator für Cádiz verlor, als die Kammern vor der Wahl aufgelöst wurden. Die Anzeige aus Algeciras ist daher ein separates Verfahren und keine Kopie der beim Obersten Gerichtshof eingereichten Anzeige.
Am Montag, dem 12. Oktober, forderte die PP in Cádiz Landaluce laut El País zu seinem „sofortigen Rücktritt“ auf, nachdem sie von der neuen Anzeige erfahren hatte. In einer an diesem Tag veröffentlichten Erklärung teilte die Partei mit, sie habe beide Anzeigenden direkt angehört und schenke ihnen volles Vertrauen. Zwölf der 15 PP-Stadträte unterzeichneten eine schriftliche Aufforderung an den Stadtrat, ihn zum Rücktritt zu bewegen, und verließen am selben Tag die Regierung. Die drei Stadträte, die blieben, wurden zu stellvertretenden Bürgermeistern ernannt, sodass eine vierköpfige Stadtregierung verblieb. Die zwölf haben gemeinsam mit Vox ein Misstrauensvotum gegen den Bürgermeister vorangetrieben.
Daten aus dem Artikeltext
El Mundo berichtet, mehrere Stadträte hätten schon lange von Beschwerden von Frauen gewusst, bevor die Partei eingriff, und keiner von ihnen habe die Angelegenheit an die Parteispitze weitergeleitet oder die internen Antihassment-Protokolle ausgelöst. Landaluce regiert die Stadt laut El País seit 2011. Anfang Oktober kündigte er an, bei den Kommunalwahlen erneut anzutreten, nun außerhalb der PP, ohne zu sagen, unter welcher Bezeichnung.
Landaluce sagte diese Woche, er kenne die Einzelheiten der neuen Anzeigen nicht und weise sie rundheraus zurück. Er argumentierte, die Klärung des eigenen Namens dauere Monate oder Jahre, und bis dahin hätten die Schlagzeilen bereits geurteilt.
„Es ist eine Lüge und ich bin unschuldig, aber bis man es beweist, vergehen Monate oder Jahre.“
Bruno García, PP-Präsident in der Provinz Cádiz, sagte, er sei überzeugt, dass die Partei in Algeciras das Richtige getan habe. Er beschrieb die Situation als schwierig, komplex und unangenehm, mit zwei Anzeigen, die sehr wichtige Angelegenheiten beträfen.
„Wir haben diese Entscheidung getroffen und sind ehrlich gesagt stolz darauf, sie getroffen zu haben, denn obwohl die Dinge manchmal schwierig sind, müssen sie getan werden.“
Die Zeugen sollen am 22. Oktober aussagen, der Bürgermeister am 23. Oktober. Die Anzeige beim Obersten Gerichtshof liegt bei der Staatsanwaltschaft, während diese entscheidet, ob Anzeichen für eine Straftat vorliegen und ob das Gericht zuständig ist. Das von den zwölf Stadträten und Vox vorangetriebene Misstrauensvotum hat in den verfügbaren Berichten kein Datum. Landaluces Position als Bürgermeister besteht daher weiterhin, doch seine eigene Regierung ist auf vier Mitglieder geschrumpft, drei davon PP-Stadträte, die bei ihm blieben.
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Ein Richter in Algeciras hat Bürgermeister José Ignacio Landaluce für den 23. Oktober als Beschuldigten zur Aussage vorgeladen, während 12 der 15 PP-Stadträte seine Regierung verließen und ein Misstrauensvotum unterstützen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, europa press, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht .