Sicherheit · Brüssel
Brüsseler Polizei ermittelt wegen Hakenkreuz an der El-Mouahidine-Moschee in Laeken
Belgische Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, nachdem am frühen Sonntagmorgen ein Hakenkreuz an der Fassade der El-Mouahidine-Moschee in Laeken entdeckt worden war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Soir, Le Figaro.fr, 7sur7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Am 13. September 2026 gegen 01:00 Uhr wurde ein Hakenkreuz an der Fassade der El-Mouahidine-Moschee in der Rue de Wautier in Laeken entdeckt.
Brüssels Bürgermeister Philippe Close leitete den Fall an die Polizei weiter, die Überwachungskameraaufnahmen analysiert und einen offiziellen Bericht verfasst.
Der Brüsseler Abgeordnete Ridouane Chahid und Moscheepräsident Mohamed Karroun forderten verstärkten Polizeischutz für Brüsseler Gotteshäuser.
Der föderale Innenminister Bernard Quintin und der Brüsseler Minister Ahmed Laaouej verurteilten den Vorfall als inakzeptable Handlung mit Bezug zum Nationalsozialismus.
- 1980Die El-Mouahidine-Moschee wird im Brüsseler Stadtteil Laeken gegründet.
- 13.09.Ein Hakenkreuz wird an der Fassade der Moschee in der Rue de Wautier mit Farbe aufgesprüht entdeckt.
- 13. September 2026, tagsüberBrüsseler Minister besichtigen den Ort und die Polizei leitet mit Hilfe von Überwachungsaufnahmen eine Untersuchung ein.
Entdeckung und polizeiliche Ermittlungen
Ein Hakenkreuz wurde an der Fassade der El-Mouahidine-Moschee in der Rue de Wautier im Brüsseler Stadtteil Laeken mit Farbe aufgesprüht entdeckt. Das Graffito wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 01:00 Uhr am 13. September 2026 gefunden. Die Stadt Brüssel und die lokalen Strafverfolgungsbehörden leiteten unmittelbar nach der Entdeckung eine Untersuchung ein. Brüssels Bürgermeister Philippe Close verwies den Vorfall an die Polizei, die einen offiziellen Bericht verfasst und Aufnahmen von Überwachungskameras in den umliegenden Straßen auswertet. Close bezeichnete die Tat als eine Straftat von äußerster Schwere und kündigte an, dass eine Untersuchung zur Identifizierung der Täter läuft.
Ortsbesichtigung und Reaktion der Gemeinschaft
Die El-Mouahidine-Moschee, gegründet 1980, ist eine der ältesten Moscheen in der Region Brüssel. Im Anschluss an den Vorfall am Sonntagmorgen trafen der Brüsseler Regionalminister für Kultus und Chancengleichheit Ahmed Laaouej und der Brüsseler Stadtrat für Kultus Khalid Zian am Ort ein, um den Schaden zu besichtigen. Die Beamten trafen sich mit der Moscheeverwaltung, um ihre institutionelle Solidarität zu bekunden, und verurteilten den Vandalismus, wobei sie auf den expliziten Bezug zum Nationalsozialismus hinwiesen.
„Das ist völlig inakzeptabel.“
Der Präsident der El-Mouahidine-Moschee, Mohamed Karroun, erklärte, er sei über die Schändung des Gebäudes zutiefst schockiert. Karroun forderte die Behörden auf, die Verantwortlichen zu ermitteln, und rief zu einem verstärkten Schutz von Gotteshäusern in der gesamten Stadt auf. Bürgermeister Close bestätigte, dass er ein formelles Treffen mit Karroun führen werde, um Sicherheitsmaßnahmen zu besprechen.
Politische Verurteilung in ganz Brüssel
Bundes- und Landespolitiker reagierten auf das Graffito mit öffentlichen Stellungnahmen, die Islamophobie verurteilten. Der belgische Innen- und Sicherheitsminister Bernard Quintin bot den Gläubigen und der gesamten muslimischen Gemeinschaft in Belgien seine volle Unterstützung an und erklärte auf der Social-Media-Plattform X, Rassismus und Hass würden mit Null Toleranz begegnet.
„Eine Moschee anzugreifen bedeutet, unsere muslimischen Mitbürger in ihrem Glauben und ihrer Identität zu treffen.“
Auch Brüssels Ministerpräsident Boris Dilliès verurteilte die Beschmierung auf X, stufte das Graffito als Hassakt ein und bot der Brüsseler muslimischen Gemeinschaft Solidarität an. Die föderale Abgeordnete und ehemalige Ecolo-Co-Präsidentin Rajae Maouane erklärte auf Instagram, die Tat spiegele ein Umfeld wider, in dem sich Rassisten ermutigt fühlten, und äußerte die Hoffnung, dass die Strafverfolgungsbehörden die Verdächtigen schnell fassen werden.
Forderungen nach verstärkter Sicherheit an Gotteshäusern
Als Reaktion auf den Vorfall forderte das Brüsseler Parlamentsmitglied Ridouane Chahid sofortige verstärkte Polizeiüberwachung und Sicherheit rund um alle Moscheen in der Hauptstadt. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Belga betonte Chahid, dass die Sicherheitsprotokolle direkt zwischen den Bürgermeistern der Gemeinden, den lokalen Polizeizonen und dem föderalen Innenminister koordiniert werden sollten, um sicherzustellen, dass die Gläubigen sich beim Gebet sicher fühlen.
„Wir können die Gläubigen nicht bitten, mit Angst im Bauch zum Gebet zu gehen.“
Polizeibeamte setzen ihre Überwachungsmaßnahmen rund um die Rue de Wautier fort, während die Ermittler das gesammelte Videomaterial auswerten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Soir" Un acte de haine " : le monde politique réagit à la croix gammée sur une mosquée à Laeken
- Le Figaro.frEnquête à Bruxelles après une croix gammée sur une mosquée
- 7sur7Une croix gammée taguée sur une mosquée à Laeken: une enquête ouverte
- vrtnws.beMoskee in Laken beklad met hakenkruis: Brussels minister spreekt van "islamofobe daad" | VRT NWS Nieuws
- Philippe Close
- Bürgermeister der Stadt Brüssel
- Ahmed Laaouej
- Brüsseler Regionalminister für Kultus und Chancengleichheit
- Ridouane Chahid
- Abgeordneter des Brüsseler Parlaments für die Sozialistische Partei
- Bernard Quintin
- Belgischer Innen- und Sicherheitsminister
- Boris Dilliès
- Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt
- Rajae Maouane
- Belgische föderale Abgeordnete und ehemalige Ecolo-Co-Präsidentin
- Orte
- Brüssel
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen