Diplomatie · London
Zehn Jahre nach dem Brexit-Votum: Londoner Marsch fordert Rückkehr Großbritanniens in die EU – Umfrage zeigt britische Reue und europäische Unterstützung
Am Samstag marschierten einige hundert Demonstranten in London und forderten den Wiedereintritt Großbritanniens in die Europäische Union. Eine neue Umfrage zeigt, dass 75 % der Briten jetzt für eine Mitgliedschaft sind und zwei Drittel der EU-Bürger die Rückkehr der Briten unterstützen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, Le Temps, Stirile ProTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Organisatoren gaben an, dass am 20. Juni rund 1.500 Menschen am National Return March in der Nähe des Parliament Square teilnahmen, während die Polizei die Zahl auf einige Hundert schätzte. Le Temps berichtete von mehreren tausend Teilnehmern.
Eine ECFR-Umfrage in 15 europäischen Ländern ergab, dass 75 % der britischen Befragten eine Rückkehr in die EU befürworten und 66 % der EU-Bürger den Wiedereintritt Großbritanniens unterstützen.
66 % der britischen Befragten gaben an, der Brexit habe die Lebenshaltungskosten beeinträchtigt, 65 % sagten, er habe der Wirtschaft geschadet, und 56 % sagten, er habe die illegale Einwanderung verschlechtert. 58 % der Leave-Wähler stimmten in Bezug auf die Einwanderung zu.
Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte, die Tür sei „immer offen“, und der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte, Spanien würde die britische Mitgliedschaft „ohne Zweifel“ unterstützen.
- 23.06.Großbritannien stimmt mit 51,89 % für den Austritt aus der EU
- 31.01.Großbritannien verlässt die Europäische Union
- 20.06.National Return March in London abgehalten
- 23.06.Zehnter Jahrestag des Brexit-Referendums
Marsch im Zentrum Londons
Tausende versammelten sich am 20. Juni nahe der U-Bahn-Station Temple, wie Le Temps berichtet. Die Organisatoren sprachen von rund 1.500 Teilnehmern, die Polizei von einigen Hundert. Der National Return March zog unter einem Meer von EU-Flaggen, blau-gelben Kostümen und Schildern mit Aufschriften wie „We want our star back“, „European Citizen“ und „Re:Union“ zum Parliament Square. Eine Frau in einem blauen Hochzeitskleid hielt ein Plakat mit der Frage „Ten years of pain, where are the gains?“ und gab sich als Braut der EU.
„Die gesamte Brexit-Kampagne basierte auf Einwanderung, und es hat sich gezeigt, dass dies völlig absurd ist.“
Die Organisatorin Clare Hall sagte, das letzte Jahrzehnt habe bewiesen, dass der Brexit eine falsche Entscheidung war und das Leben schwieriger geworden sei, da alles teurer geworden sei. Sie fügte hinzu, dass junge Menschen „die Konsequenzen des Brexit tragen“ würden.
Umfrage zeigt britische Reue und EU-Unterstützung
Eine ECFR-Umfrage, die vom 7. bis 14. Mai 2026 in 15 europäischen Ländern durchgeführt wurde, ergab, dass 66 % der Befragten die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens für eine gute Idee halten. Die Unterstützung für einen Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs reichte von Tiefstwerten von 56 % in Bulgarien und 59 % in Frankreich und Italien bis zu Höchstwerten von 75 % in den Niederlanden und Dänemark. Sogar rechtsextreme Wähler befürworteten engere Beziehungen: 71 % der Anhänger der polnischen Konföderation, 58 % der Anhänger der deutschen AfD und 58 % der Wähler des Rassemblement National in Frankreich befürworteten die Idee.
Unter den britischen Befragten gaben 75 % an, dass sie ihr Land wieder in der EU sehen wollen. Der Brexit wurde als negativ für die Lebenshaltungskosten (66 %), die Wirtschaft (65 %), die Chancen junger Menschen (57 %), die illegale Einwanderung (56 %) und den Handel (56 %) angesehen. Bemerkenswerterweise sagten 58 % der Leave-Wähler, der Brexit habe die illegale Einwanderung verschlechtert.
- Bulgarien
- 56 %
- Frankreich
- 59 %
- Italien
- 59 %
- Niederlande
- 75 %
- Dänemark
- 75 %
Daten aus dem Artikeltext
Reaktionen der Führungspersönlichkeiten
Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte, die Tür sei „immer offen“, während der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, Spanien würde die britische Mitgliedschaft „ohne Zweifel“ unterstützen.
„Die Tür ist immer offen.“
Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von einer neuen Dynamik in den Beziehungen zur EU, ohne die Tür für einen Wiedereintritt zu öffnen, obwohl andere Labour-Politiker wie der ehemalige Gesundheitsminister Wes Streeting das Thema diskutiert haben.
Ein Jahrzehnt nach der Abstimmung
Großbritannien verließ die EU im Januar 2020 nach einem Referendum am 23. Juni 2016, bei dem 51,89 % für den Austritt stimmten. Der Marsch am Samstag fand drei Tage vor dem zehnten Jahrestag dieser Abstimmung statt. Der frühere Labour-Vorsitzende Lord Kinnock, der sich dem Protest anschloss, nannte den Brexit „eine totale, beispiellose und anhaltende Katastrophe“.
„Eine totale, beispiellose und anhaltende Katastrophe.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Mediafax.roSondaj: Două treimi dintre cetățenii UE susțin reîntoarcerea Regatului Unit în UE. Britanicii regretă Brexit-ul
- Le TempsUne mobilisation à Londres 10 ans après le vote: "Nous nous sommes tiré une balle dans le pied avec le Brexit"
- Stirile ProTV"Vrem să ne luăm steaua înapoi". Mii de britanici au cerut revenirea în UE, la 10 ani de la referendumul pentru Brexit. FOTO - Știrile ProTV
- Ziare.comManifestație la Londra pentru revenirea țării în Uniunea Europeană. Se împlinesc 10 ani de la Brexit
- Clare Hall
- Organisatorin des National Return March
- Lord Kinnock
- Ehemaliger Vorsitzender der Labour-Partei
- Emmanuel Macron
- Präsident von Frankreich
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident von Spanien
- Keir Starmer
- Premierminister des Vereinigten Königreichs
- Wes Streeting
- Ehemaliger britischer Gesundheitsminister
- Orte
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