Fußball · East Rutherford

Vinicius Junior rettet Brasilien im WM-Auftakt 1:1 – Marokko entlarvt Lücken im Mittelfeld und auf den Außenbahnen

Der fünfmalige Weltmeister Brasilien brauchte einen magischen Moment von Vinicius Junior, um die erste Auftaktniederlage bei einer WM seit 1934 zu vermeiden. Marokko drohte in einem packenden Duell der Gruppe C im ausverkauften MetLife Stadium davonzuziehen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Blick.ch, Reuters und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Bryan Berlin / WikiPortraits, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 13.06.Halbzeit: Ancelotti bringt Danilo und Fabinho für Ibanez und Casemiro
  2. 13.06.Bounou stoppt Igor Thiagos kraftvollen Schuss
  3. 13.06.Abpfiff: Spiel endet 1:1

Marokkos furioser Start

Die 80.663 Zuschauer in East Rutherford, New Jersey, sahen, wie der Afrikameister die erste halbe Stunde dominierte. Ismael Saibari brachte Marokko in der 21. Minute in Führung, als er Alisson nach einem Steilpass von Brahim Diaz umkurvte, der Brasiliens Innenverteidigung auseinandergerissen hatte. Die Aktion begann, als Roger Ibanez und Lucas Paqueta auf Brasiliens rechter Seite den Ball verloren – eine Flanke, die Marokko immer wieder ausnutzte.

„Es war ein gutes Spiel, es ist ein Punkt. Wir hätten uns mehr erhofft, aber wir nehmen den Punkt mit.“

Mohamed Ouahbi, Marokkanischer Cheftrainer

Vinicius antwortet

Brasilien glich elf Minuten später aus. Vinicius Junior, von Bruno Guimaraes auf der linken Seite bedient, zog nach innen und donnerte einen Rechtsschuss an Yassine Bounou vorbei – sein zehntes Länderspieltor. Es war Brasiliens erster Torschuss, ein Blitz individueller Klasse, der eine zusammenhanglose Mannschaftsleistung überdeckte.

„Wir sind sehr schlecht gestartet. Wir haben dieses erste Tor kassiert. Danach ist es schwer, in Fahrt zu kommen.“

Vinicius Junior, Brasilianischer Stürmer

Ancelottis Halbzeit-Umbau

Carlo Ancelotti, Brasiliens erster ausländischer WM-Trainer, wechselte in der Pause Ibanez und den schwachen Casemiro durch Danilo und Fabinho aus. Die Umstellung beruhigte Brasilien, das nach der Pause lange Phasen kontrollierte, aber keinen Siegtreffer erzielen konnte. Bounou parierte einen Volleyschuss von Lucas Paqueta spät in der ersten Halbzeit und einen Schuss von Igor Thiago zu Beginn der zweiten Halbzeit. Marokkos beste späte Chance hatte Ayoube Amaimouni in der Nachspielzeit, aber Alisson hielt.

Risse unter dem Glanz

Brasiliens Kaderzusammenstellung geriet in die Kritik. Ancelotti hatte nur fünf Mittelfeldspieler und einen spezialisierten Rechtsverteidiger, Wesley, nominiert, der vor dem Turnier verletzt ausfiel. Statt eines gleichwertigen Ersatzes berief er einen zusätzlichen Mittelfeldspieler, sodass Innenverteidiger Ibanez einspringen musste. Das Experiment scheiterte, und Casemiros Formverlust verstärkte die Sorgen. Alan Shearer nannte Brasiliens Auftritt „zerfahren“, und der südamerikanische Fußballexperte Tim Vickery meinte, die Mannschaft sei eher von einem Star als vom System gerettet worden.

„Ich denke, das war ein schweres Spiel, besonders zu Beginn. Die Mannschaft war etwas ängstlich und die Nerven lagen blank. Eine WM gewinnt man nicht nach dem ersten Spiel.“

Carlo Ancelotti, Brasiliens erster ausländischer WM-Cheftrainer

Wie es weitergeht

Brasilien trifft am Freitag in Philadelphia auf Haiti und schließt die Gruppe C gegen Schottland in Miami Gardens ab. Marokko spielt am selben Tag in Foxborough gegen Schottland, bevor es in Atlanta auf Haiti trifft. Neymar, der sich noch von einem Riss der rechten Wade erholt, stand beim Auftakt nicht im Kader; sein Rückkehrtermin bleibt unklar. Marokkos Kapitän Achraf Hakimi sagte, das Team sei stolz auf die Leistung und konzentriere sich darauf, sich von Spiel zu Spiel zu verbessern.

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Quellen und Kontext

East Rutherford · Vereinigte Staaten

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