Sicherheit · Mulungu, Rio Tinto und Mamanguape
Brasilianische Polizei nimmt mutmaßlichen Serienmörder fest, der in Paraíba mit Kleid und Perücke verkleidet war
Die Zivilpolizei in Paraíba nahm am 13. September 2026 den 33-jährigen Jorlan Lopes da Silva fest und brachte ihn mit 16 Tötungsdelikten seit Mai in Verbindung; zudem wird seine Behauptung von 80 Opfern im Laufe seines Lebens untersucht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Figaro.fr, newsORF.at, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Polizei verhaftete den 33-jährigen Jorlan Lopes da Silva am 13. September 2026 in Mulungu, nachdem sie ihn anhand eines Brusttattoos identifiziert hatte.
Lopes da Silva trug eine Perücke, ein Kleid, Sandalen und eine Sonnenbrille und hielt ein fremdes zweijähriges Kind auf dem Arm, um sich bis zu 48 Stunden lang einer Fahndungsaktion zu entziehen.
Während des Verhörs behauptete der Verdächtige, seit seinem 13. Lebensjahr 80 Menschen getötet zu haben, und gab als Motiv Selbstjustiz an.
Polizeikommissar Douglas Garcia bestätigte Beweise, die den Verdächtigen mit 16 Tötungsdelikten im Tal von Mamanguape seit Mai 2026 in Verbindung bringen.
Die Polizei nahm am 12. September 2026 zwei mutmaßliche Komplizen fest, bevor Lopes da Silva am 15. September 2026 ins Gefängnis überstellt wurde.
- 12.09.Polizei verhaftet zwei mutmaßliche Komplizen, die mit der kriminellen Gruppe in Verbindung stehen
- 13.09.Lopes da Silva wird in Mulungu gefasst, verkleidet mit Kleid und Perücke
- 15.09.Verdächtiger wird per Haftbefehl in formelle Untersuchungshaft genommen
Festnahme in Verkleidung
Lopes da Silva war zuvor aus Cabedelo geflohen, wo er sich versteckt hatte, bevor die Beamten ihn in Mulungu in Paraíba aufspürten. Die Festnahme beendete eine mehrtägige Suche durch ländliches und bewaldetes Gelände im Bundesstaat. Um sich der Strafverfolgung während einer 30 bis 48 Stunden dauernden Fahndung zu entziehen, trug Lopes da Silva ein langes Kleid, eine schwarze Perücke, eine Sonnenbrille, Damensandalen und Nagellack. Zudem trug er ein fremdes zweijähriges Kind auf dem Arm, um wie eine Mutter zu wirken. Die Beamten identifizierten ihn, als sich sein Kleid leicht verschob und ein markantes Tattoo auf der rechten Brustseite freilegte. Lopes da Silva ergab sich ohne bewaffneten Widerstand, und medizinisches Personal bestätigte, dass das Kind keinen körperlichen Schaden erlitt.
Verhör und Geständnis
Nach seiner Festnahme entfernte Lopes da Silva lächelnd seine Perücke vor den Fernsehkameras und machte während der Befragung, die in der Sendung Balanço Geral ausgestrahlt wurde, umfangreiche Aussagen. Er behauptete, für etwa 80 Tötungsdelikte im Laufe seines Lebens verantwortlich zu sein, und gab an, seinen ersten Mord im Alter von 13 Jahren nach einer Auseinandersetzung mit seinem Vater begangen zu haben. Lopes da Silva sagte den Ermittlern, dass alle seine Opfer Verbindungen zur Unterwelt hatten und dass er aus Rache nach Drohungen gegen seine Familie handelte. Die Ermittler vergleichen derzeit seine Aussagen mit technischen Beweisen und regionalen Mordregistern.
„Ich bin kein Psychopath und keine gefährliche Person. Ich bin ein guter Mensch. Jeder kennt mich.“
Beweise im Tal von Mamanguape
Ermittler der Zivilpolizei haben Beweise gesammelt, die Lopes da Silva mit mindestens 16 Tötungsdelikten in Verbindung bringen, die innerhalb von drei Monaten im Tal von Mamanguape verübt wurden. Polizeikommissar Douglas Garcia sagte dem Jornal da Paraíba, dass die Beweise den Verdächtigen mit einer Reihe von Tötungen in Verbindung bringen, die Ende Mai 2026 begannen. Die Behörden prüfen ungelöste Fälle in der gesamten Region, darunter die Tötung von zwei Händlern am 1. August 2026 in Rio Tinto, die von fünf Männern ausgeführt wurde. Die Ermittler bargen auch die Leiche eines jungen Opfers an einem Ort, den der Verdächtige den Polizeibeamten während der Befragung gezeigt hatte. Etwa 20 Tage vor seiner Festnahme war Lopes da Silva nach einer bewaffneten Auseinandersetzung mit der Polizei in Rio Tinto in bewaldete Gebiete geflohen.
- Von der Polizei verknüpfte Fälle seit Mai 2026
- 16 Tötungsdelikte
- Vom Verdächtigen behauptete Gesamtzahl
- 80 Tötungsdelikte
Daten aus dem Artikeltext
Bandenverbindungen und krimineller Hintergrund
Die Polizei behauptet, dass Lopes da Silva als Teil einer kriminellen Organisation im Tal von Mamanguape agierte, obwohl der Verdächtige während seines Verhörs eine Bandenmitgliedschaft bestritt. Die Festnahme von Lopes da Silva erfolgte einen Tag nach der Festnahme von zwei mutmaßlichen Komplizen durch die Polizei am Samstag, dem 12. September 2026. Lopes da Silva war im Mai 2026 aus dem Gefängnis entlassen worden und hatte zuvor mindestens fünf Jahre seines Lebens wegen verschiedener Straftaten seit seiner Jugend hinter Gittern verbracht, allerdings ohne frühere Mordanklagen. Ein Gericht erließ einen Haftbefehl, und die Behörden überstellten den Verdächtigen am Dienstag, dem 15. September 2026, ins Gefängnis, während die Ermittlungen zu unbestätigten Todesfällen fortgesetzt werden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Douglas Garcia
- Kommissar der Zivilpolizei in Paraíba, der die Mordermittlungen leitet
- Orte
- Rio de Janeiro
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