
Staatsanwaltschaft bestätigt: Brand in Antwerpener Wohnung mit fünf Todesopfern durch beschädigtes Wasserrohr bei Elektroarbeiten verursacht
Ein Kurzschluss durch ein Wasserleck löste den Brand aus, der letzte Woche durch einen Wohnblock in Linkeroever fegte und fünf Frauen tötete.
Ursache bestätigt
Der tödliche Brand in einem Wohnhaus auf der linken Antwerpener Maasseite wurde durch ein Kupferwasserrohr verursacht, das bei der Installation einer neuen elektrischen Schalttafel beschädigt worden war, bestätigte die Antwerpener Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Wasser aus dem Leck drang in die Stromversorgung des Gebäudes ein, verursachte einen Kurzschluss und extrem hohe Temperaturen, die den Brand entzündeten. Die Flammen breiteten sich dann über den Versorgungsschacht schnell auf die oberen Stockwerke aus.
Opfer
Fünf Frauen starben bei dem Brand: vier Bewohnerinnen des Gebäudes und eine Besucherin. Die Staatsanwaltschaft hat den Vorfall vorläufig als fahrlässige Brandstiftung und fahrlässige Tötung eingestuft.
Ermittlungen laufen
Die gerichtlichen Ermittlungen unter der Leitung eines Untersuchungsrichters sind noch in vollem Gange. Ein Brandexperte und die Kriminalpolizei sind beteiligt. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die Ergebnisse vorläufig sind und die Untersuchung fortgesetzt wird.
Informationsveranstaltung für Familien
Am Dienstagabend veranstaltete die Staatsanwaltschaft eine Informationsveranstaltung für die Angehörigen der Opfer und die Bewohner des Gebäudes. Der Untersuchungsrichter, der Brandexperte und die Ermittler stellten die ersten Untersuchungsergebnisse vor. Spezialisierte Opferhilfsdienste waren anwesend, um die Teilnehmer zu unterstützen.


