
Wohnungsbrand in Patisia tötet ältere Frau, Ehemann mit Atemwegsverletzungen im Krankenhaus
Eine ältere Frau starb und ihr Ehemann wurde mit Atemproblemen ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem am Mittwochmittag ein Feuer in ihrer Wohnung im ersten Stock der Skiathou-Straße im Athener Stadtteil Patisia ausgebrochen war. Feuerwehrleute retteten die Frau bewusstlos; ihr Körper wies schwere Verbrennungen auf.
Ein Mittagsbrand in einer Patisia-Wohnung in der Skiathou-Straße forderte am Mittwoch, dem 15. Juli 2026, das Leben einer älteren Frau und schickte ihren Ehemann mit Atemproblemen ins Krankenhaus. Das Feuer brach in der Wohnung im ersten Stock eines älteren Paares aus, füllte das Gebäude mit dichtem Rauch und löste einen großen Rettungseinsatz aus.
Das Feuer
Kurz nach Mittag brachen in der Wohnung im ersten Stock der Skiathou-Straße im dicht bebauten Athener Stadtteil Patisia Flammen aus. Die Wohnung gehörte einem älteren Paar. Dichter schwarzer Rauch quoll aus den Fenstern und alarmierte Nachbarn, die Notrufe absetzten. Der genaue Zeitpunkt des Brandausbruchs ist noch nicht bekannt, aber die Meldung erreichte die Feuerwehr am frühen Mittwochnachmittag. Das Feuer erfasste schnell den Wohnraum, und als die Feuerwehr eintraf, stand die Wohnung bereits in Vollbrand. Die Behörden haben nicht bekannt gegeben, was den Brand ausgelöst haben könnte; die Ursache wird noch untersucht. Es wurde keine Explosion gemeldet, und das Feuer blieb auf die Wohnung des Paares beschränkt.
Rettungseinsatz
Die Griechische Feuerwehr mobilisierte zwischen 12 und 15 Feuerwehrleute, wobei erste Meldungen von 12 Einsatzkräften sprachen, bevor Verstärkung die Gesamtzahl auf 14 oder 15 erhöhte. Sie trafen mit fünf Löschfahrzeugen und einem Sonderhubwagen in der Skiathou-Straße ein. Auch Polizeistreifen, darunter Beamte der DIAS-Motorradeinheit, und ein Rettungswagen des Nationalen Zentrums für Notfallversorgung (EKAB) eilten zum Ort. Die Retter verschafften sich gewaltsam Zutritt und zogen die ältere Frau aus der rauchgefüllten Wohnung; sie war bewusstlos und wies schwere Verbrennungen auf. Trotz der Bemühungen wurde sie noch am Ort für tot erklärt. Der Ehemann der Frau, der vermutlich etwa 80 Jahre alt ist, wurde bewusst, aber mit schweren Rauchvergiftungen gerettet und in ein Krankenhaus gebracht.
- Mittwoch gegen Mittag brechen Flammen in der Wohnung im ersten Stock der Skiathou-Straße aus.
- Nachbarn alarmieren die Feuerwehr, nachdem dicker Rauch sichtbar wird.
- Zwischen 12 und 15 Feuerwehrleute mit 5 Fahrzeugen und einer Drehleiter werden eingesetzt.
- Ältere Frau bewusstlos aus der Wohnung gezogen; mit schweren Verbrennungen für tot erklärt.
- 80-jähriger Ehemann mit schweren Atemproblemen ins Krankenhaus gebracht.
- Einsatzkräfte prüfen, ob weitere Personen eingeschlossen sind; Brandursache noch unklar.
Die Opfer
Der Körper der Frau wies schwere Verbrennungen auf, was darauf hindeutet, dass sie sich in der Nähe des Brandherdes befand. Ihr Ehemann wurde mit Atemnot eingeliefert, obwohl frühe medizinische Berichte darauf hindeuteten, dass sein Zustand nicht unmittelbar lebensbedrohlich war. Die Behörden haben die Namen des Paares nicht bekannt gegeben, und es ist unklar, ob andere Familienmitglieder in der Nähe wohnten. Bewohner benachbarter Wohnungen wurden vorsorglich evakuiert, während die Feuerwehr versuchte, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Am späten Mittwochnachmittag war noch eine Suche im Gange, um andere möglicherweise in der Wohnung eingeschlossene Personen auszuschließen. Die oberen Stockwerke des Gebäudes waren von Rauch betroffen, aber es wurden keine weiteren Verletzungen gemeldet.
Ermittlungen
Ermittler der Feuerwehr arbeiten nun daran, die Brandursache zu ermitteln. Die Wohnung befindet sich im ersten Stock eines mehrstöckigen Wohngebäudes in der Skiathou-Straße, einem typischen Stadtblock im Patisia-Viertel. Forensische Teams werden den Ort untersuchen, sobald das Gebäude als sicher eingestuft wird. Die Behörden halten alle Möglichkeiten offen, haben aber keinen Verdacht auf vorsätzliche Brandstiftung geäußert. Die lokale Gemeindeverwaltung stellt Nachbarn, die von Rauchschäden betroffen sind, vorübergehend Unterkünfte zur Verfügung, während das Gebäude belüftet und gesichert wird.


