
Brand in Müllverwertungsanlage Novate Milanese: Pförtner verletzt, schwarze Rauchsäule kilometerweit sichtbar
Ein Feuer brach vor Sonnenaufgang auf der von A2A betriebenen Ökoplattform in Novate Milanese aus und stieß eine dichte schwarze Rauchsäule aus, die dutzende Kilometer weit sichtbar war. Der 54-jährige Pförtner erlitt leichte Verbrennungen und wurde ins Krankenhaus Niguarda gebracht.
Brand in Müllverwertungsanlage Novate Milanese ausgebrochen
Ein Feuer brach auf der von A2A betriebenen Ökoplattform in der Via Fratelli Beltrami in Novate Milanese kurz vor 5 Uhr morgens am Dienstag, den 28. Juli, aus. Die Flammen erfassten schnell das gesamte Material in der Anlage und erzeugten eine turmhohe, dichte schwarze Rauchsäule, die dutzende Kilometer weit sichtbar war. Anwohner veröffentlichten Bilder in sozialen Medien, die den Rauch zeigten, der den frühen Morgenhimmel verdunkelte. Die Luft in der Umgebung wurde als unatembar beschrieben.
Pförtner verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert
Der Alarm wurde vom Pförtner der Anlage, einem 54-jährigen Mann (ANSA gibt sein Alter mit 55 an), ausgelöst. Er erlitt leichte Verbrennungen und wurde mit einem Krankenwagen unter gelbem Code ins Krankenhaus Niguarda in Mailand gebracht. Sein Zustand gilt nicht als ernst. Er soll eine erste Aussage darüber machen, was das Feuer möglicherweise ausgelöst hat.
Löscharbeiten und Umweltmaßnahmen
Die Feuerwehr traf mit fünf Fahrzeugen ein, die später auf etwa zehn verstärkt wurden, und begann mit den Bemühungen, die Flammen einzudämmen. Ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, dass das Löschen des Feuers lange dauern werde. Techniker der ARPA Lombardia, der regionalen Umweltschutzbehörde, wurden entsandt, um die Luftqualität zu überwachen und mögliche Gesundheitsrisiken durch Verbrennungsnebenprodukte zu bewerten. Auch die Carabinieri waren vor Ort, um das Gebiet zu sichern und eine Untersuchung einzuleiten.
- Feuer bricht auf der A2A-Ökoplattform in Novate Milanese aus
- Pförtner alarmiert Rettungsdienste, erleidet leichte Verbrennungen
- Fünf Fahrzeuge eingesetzt, später auf etwa zehn verstärkt
- Unter gelbem Code ins Krankenhaus Niguarda gebracht
- ARPA-Techniker beginnen mit der Luftqualitätsüberwachung
- Carabinieri starten Untersuchung der Ursache, mögliche Brandstiftung oder Fehlfunktion
Ursache wird untersucht
Die Brandursache bleibt unklar. Die Behörden prüfen, ob es sich um einen Unfall, möglicherweise aufgrund einer Fehlfunktion, oder um Brandstiftung handelte. Die Aussage des Pförtners wird als entscheidend angesehen. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet.

