Brand in Aerosolfabrik in Charnowo löst Explosionsgefahr und Evakuierungen aus
Schwarzer Rauch, der über Kilometer sichtbar ist, während Feuerwehrleute einen Brand in einer Druckbehälteranlage in Pommern bekämpfen. Die Polizei hat begonnen, Anwohner zu evakuieren.
Brandausbruch
Schwarzer Rauch stieg über Charnowo, einem Dorf nahe dem Ostsee-Badeort Ustka, kurz vor 13:00 Uhr Ortszeit am Sonntag auf, als ein Feuer eine Aerosolfabrik erfasste. Der Brand wurde in einer Anlage zur Herstellung von Druckbehältern gemeldet, so Einsatzkräfte der Feuerwehr. Anwohner berichteten von einer dicken Rauchsäule, die mehrere Kilometer weit sichtbar war.
Explosionsgefahr
Die am Einsatzort eintreffenden Feuerwehrleute sahen sich nicht nur hohen Außentemperaturen, sondern auch einem Gebäude voller brennbarer Druckprodukte gegenüber. Die Explosionsgefahr erzwang eine rasche Hochstufung des Einsatzes, mit 27 Feuerwehreinheiten (Zügen) aus ganz Pommern, wie lokale Medien berichten.
Die Lage ist ernst. Es handelt sich um einen Brand in einer Anlage zur Herstellung von Druckbehältern. Es besteht eine erhebliche Explosionsgefahr. Möglicherweise müssen wir auch einige Anwohner evakuieren.
Evakuierungen und Sicherheitshinweise
Am frühen Nachmittag hatte die Polizei begonnen, Menschen aus nahegelegenen Häusern zu evakuieren, berichtete TVN24. Die Gemeinde Ustka gab eine Warnung heraus, in der die Bewohner aufgefordert wurden, in ihren Häusern zu bleiben, Fenster und Türen geschlossen zu halten und die mechanische Belüftung abzuschalten, da möglicherweise Schadstoffe in der Luft seien.
Aufgrund des Brandes in Charnowo und der möglichen Anwesenheit von Schadstoffen in der Luft bleiben Sie bitte zu Hause und schränken Sie Aufenthalte im Freien auf das absolute Minimum ein. Wir empfehlen, Fenster und Türen zu schließen und die mechanische Belüftung auszuschalten.
Ermittlungen und laufender Einsatz
Zum Zeitpunkt des Einsatzes von 27 Einheiten wurden keine Verletzten gemeldet. Die Brandursache war weiterhin unbekannt, und der Einsatz war um 14:20 Uhr Ortszeit noch im Gange. Die hohen Temperaturen und die besondere Beschaffenheit der in der Anlage gelagerten Materialien erschwerten die Arbeit, während die Einsatzkräfte versuchten, ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern, nachdem Teile des Daches eingestürzt waren.

