
Brand in Aerosolfabrik in Nordpolen unter Kontrolle – 200 Feuerwehrleute im Einsatz, 20 Anwohner evakuiert
Ein Großbrand in einer Aerosol-Produktionsanlage in Charnowo in Nordpolen ist nach stundenlangem Brennen am Sonntag unter Kontrolle gebracht worden. Rund 200 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern, 20 Anwohner wurden vorsorglich evakuiert.
Brandausbruch
Am Sonntag, den 21. Juni, gegen 12:40 Uhr brach in einer Aerosol-Produktionsanlage in Charnowo, nahe Ustka in Nordpolen, ein Feuer aus. Die Flammen erfassten schnell die gesamte Anlage auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern. In der Fabrik befanden sich unter Druck stehende Aerosolbehälter und LPG-Tanks, die eine Explosionsgefahr darstellten. Augenzeugen berichteten, dass Teile der Dachkonstruktion weggesprengt und auf dem Gelände verstreut wurden.
Feuerwehreinsatz
Rund 60 Löschzüge der Staatlichen Feuerwehr (PSP) und der Freiwilligen Feuerwehren (OSP) waren im Einsatz, an denen etwa 200 Feuerwehrleute beteiligt waren. Ein spezialisierter Chemietrupp überwachte den Rauch und die Luftqualität, während Drohnen Luftaufnahmen lieferten. In den gefährlichsten Zonen, in denen explodierende Aerosoldosen die Einsatzkräfte gefährdeten, kam ein Feuerwehrroboter zum Einsatz. Die Feuerwehr kühlte zudem die LPG-Tanks, um eine größere Explosion zu verhindern. Die gefährlichsten Stoffe waren bereits ausgebrannt, als das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde.
Wir handeln sowohl offensiv als auch defensiv. Wir versuchen, das Feuer einzudämmen.
Eindämmung und laufende Maßnahmen
Bis Sonntagabend um 19:00 Uhr war das Feuer lokalisiert, d. h. es breitete sich nicht mehr aus. Die Löscharbeiten dauerten jedoch die ganze Nacht an. Am Montagmorgen erklärte Hauptmann Piotr Basarab von der PSP Słupsk, dass noch 20 Einheiten vor Ort seien und die Arbeiten zum Ablöschen von Glutnestern und zur Durchsuchung der Trümmer noch mehrere Stunden andauern würden. Für etwa 9:00 Uhr war eine morgendliche Lagebesprechung angesetzt, um zu prüfen, ob zusätzliche Ressourcen benötigt werden.
Das Schlimmste haben wir hinter uns. Die Einsätze werden noch mindestens einige Stunden andauern; die Lage wird sich nach der morgendlichen Lagebesprechung klären.
Evakuierungen und Luftqualität
Vorsorglich wurden 20 Anwohner aus benachbarten Häusern und 8 Personen aus der Fabrik evakuiert. Die Behörden rieten den Menschen, zu Hause zu bleiben, Fenster zu schließen und Klimaanlagen auszuschalten, da der Rauch möglicherweise gesundheitsschädliche Stoffe enthielt. Die Luftqualität wurde kontinuierlich überwacht; die Bewohner dürfen zurückkehren, sobald sie als unbedenklich eingestuft wird. Die Evakuierungszone erstreckte sich über einen Radius von etwa 200 Metern um die Anlage.
Aufgrund des Brandes in Charnowo und der Möglichkeit gesundheitsschädlicher Stoffe in der Luft bitten wir Sie, zu Hause zu bleiben und das Verlassen des Hauses auf das absolute Minimum zu beschränken. Wir empfehlen, Fenster und Türen zu schließen und die Klimaanlage auszuschalten.
Ursache und Ermittlungen
Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei hat den Bereich abgesperrt und wird nach vollständiger Löschung des Feuers und einer Untersuchung durch einen Bausachverständigen mit den Ermittlungen beginnen. Verletzte wurden nicht gemeldet.
- Brand in der Aerosol-Produktionsanlage in Charnowo gemeldet
- Feuer lokalisiert; breitet sich nicht mehr über das Fabrikgelände hinaus aus
- Morgendliche Lagebesprechung: 20 Einheiten noch vor Ort, Löscharbeiten dauern mehrere Stunden an


