
Autobrand im S7-Zakopianka-Tunnel legt Verkehr lahm – Wiedereröffnung am Morgen
Ein Autobrand im S7-Schnellstraßentunnel bei Skomielna Biała hat am Samstagmorgen den Verkehr in Richtung Zakopane gestoppt, bevor Einsatzkräfte die Unfallstelle ohne Verletzte räumten.
Autobrand am frühen Morgen auf der S7 Zakopianka
Ein Pkw geriet im Straßentunnel der S7-Schnellstraße bei Skomielna Biała in den frühen Morgenstunden des Samstags, 19. September 2026, in Brand. Die Anlagenverwaltung verzeichnete, dass das Fahrzeug um 6:14 Uhr fast genau in der Mitte der Tunnelröhre anhielt, die den Verkehr nach Süden in Richtung Zakopane und Tatra-Gebirge führt. Berichten der Generaldirektion für Nationalstraßen und Autobahnen (GDDKiA) zufolge ereignete sich der Vorfall gegen 6:35 Uhr, als sich das Feuer entwickelte. Der Brand brach im Motorraum des Autos aus und ließ dichten Rauch durch diesen Abschnitt des unterirdischen Durchgangs ziehen. Fahrer, die hinter dem brennenden Auto fuhren, mussten scharf bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bevor sie vor dem Tunnelportal anhielten. Tunnelbetreiber sperrten die Anlage in beide Richtungen für den einfahrenden Verkehr und lösten sofort Alarm für die regionalen Rettungsdienste aus.
Notfallmaßnahmen und manuelle Löscharbeiten
Bevor die Feuerwehr eintraf, versuchten der Fahrer und die Insassen, den Brand im Motorraum einzudämmen. Die Insassen benutzten den tragbaren Feuerlöscher ihres Fahrzeugs sowie die in der Tunnelinfrastruktur verfügbaren Wandfeuerlöscheinrichtungen. Einheiten der Staatlichen Feuerwehr trafen um 6:28 Uhr am Fahrzeug ein und betraten die verrauchte Röhre mit Atemschutzgeräten. Die Feuerwehrleute löschten das brennende Fahrzeug und überprüften den Innenraum sowie angrenzende Bereiche, um sicherzustellen, dass alle Insassen sicher entkommen waren. Die regionalen Behörden bestätigten, dass bei dem Brand oder der anschließenden Evakuierung niemand verletzt wurde.
- Ein Pkw gerät in der Zakopane-Richtungsröhre des S7-Tunnels in Brand.
- Einheiten der Staatlichen Feuerwehr treffen mit Atemschutzgeräten ein, um die Flammen zu löschen.
- Die Röhre in Richtung Krakau wird für den Verkehr in Richtung Norden wieder geöffnet.
- Eine Fahrspur in der südlichen Röhre in Richtung Zakopane wird wieder geöffnet.
- Ein Abschleppwagen entfernt das beschädigte Auto und die volle Verkehrskapazität wird wiederhergestellt.
- Feuerwehrsprecher Hubert Ciepły bestätigt, dass die Rettungsarbeiten abgeschlossen sind.
Stufenweise Fahrspurfreigaben und Verkehrsräumung
Verkehrsmanagementteams stellten die Durchfahrt durch den Schnellstraßentunnel in aufeinanderfolgenden Schritten wieder her, um den Stau auf der Route nach Podhale abzubauen. Erste Maßnahmen stoppten den Verkehr vollständig, bevor die Betreiber um 6:57 Uhr den Verkehr in Richtung Norden durch die parallele Röhre nach Krakau wieder zuließen. Die Einsatzkräfte öffneten dann um 7:11 Uhr eine Fahrspur in der südlichen Röhre in Richtung Zakopane, während Bergungsfahrzeuge eintrafen. Ein spezieller Abschleppwagen entfernte die ausgebrannten Wrackteile, sodass der volle Verkehrsfluss um 7:29 Uhr wieder aufgenommen werden konnte. Hubert Ciepły, Sprecher der Staatlichen Feuerwehr in Kleinpolen, bestätigte, dass die Rettungsarbeiten bis 8:00 Uhr abgeschlossen waren und der Tunnel deutlich vor der ursprünglich von der GDDKiA genannten Schätzung von 8:30 Uhr wieder geöffnet wurde.
Sicherheitsinspektionen und Ursachenermittlung
Straßenbauingenieure berichteten, dass der Vorfall auf das einzelne Fahrzeug beschränkt blieb und keine strukturellen Schäden an der Tunnelkonstruktion verursachte. Technische Wartungsteams begannen mit der Hochdruckreinigung der Oberfläche, um Ruß, Öl und Schmutz von der betroffenen Fahrspur zu entfernen. Spezialisten planten zudem detaillierte Fahrbahnoberflächeninspektionen, um festzustellen, ob die extreme Hitze des Motorbrands die Asphaltschichten beeinträchtigt hatte. Einsatzkräfte überprüften die Sicherheitssysteme der Anlage, die Lüftungsventilatoren und die Überwachungseinrichtungen, bevor sie die Stelle für den normalen Betrieb freigaben. Polizeibeamte und Brandermittler der Feuerwehr leiteten Untersuchungen zur Brandursache ein und prüften mögliche technische Störungen und mechanische Defekte am Fahrzeug.


