
Feuerwehr bekämpft Reifen- und Müllbrand in Rentis nach 112-Notruf
18 Feuerwehrleute und städtische Tanklöschfahrzeuge brachten am Freitagnachmittag einen Schrottbrand in Agios Ioannis Rentis unter Kontrolle, nachdem dichter Rauch eine 112-Aufforderung zum Schutz im Haus ausgelöst hatte.
Ausbruch auf Industriegelände in Rentis
Am Nachmittag des Freitags, 18. September 2026, brach auf einem Freigelände in Agios Ioannis Rentis ein Feuer aus, einem Gebiet in der Region Piräus nahe der Kifisou-Allee. Die Einsatzzentrale der Griechischen Feuerwehr erhielt die erste Notfallmeldung gegen 14:45 Uhr. Die Flammen entstanden an der Kreuzung der Straßen Stratigou Makrygianni und 28. Oktober, wo große Mengen an weggeworfenem Müll, Gummireifen, Holzpaletten, Bauschutt und entsorgten Matratzen auf trockenem Gras lagen. Innerhalb weniger Minuten bildete sich dichter schwarzer Rauch über dem Gelände, der über die umliegenden Wohngebiete und in Richtung der nahegelegenen Nationalstraße zog. Die Feuerwehr erkannte sofort die Gefahr, dass das Feuer auf angrenzende unbebaute Grundstücke mit trockener, ungepflegter Vegetation übergreifen und nahe gelegene Geschäftsgebäude und Lagerhäuser gefährden könnte.
Notfallwarnung und taktischer Einsatz
Um 15:00 Uhr, etwa 15 Minuten nach der ersten Meldung, gaben die Behörden einen 112-Notruf an die Bewohner des gesamten Großraums Rentis und Piräus heraus. Die Warnung informierte die Anwohner, dass Rauchschwaden direkt in ihre Nähe zogen, und forderte alle auf, in ihren Häusern zu bleiben und alle Türen und Fenster fest geschlossen zu halten. Die Griechische Polizei richtete Verkehrssperren um die umliegenden Alleen und lokalen Zufahrtsstraßen ein, um Einsatzgassen für die eintreffenden Einheiten freizuhalten. Die anfängliche Feuerwehreinsatz von 6 Feuerwehrleuten und zwei Fahrzeugen wurde verstärkt, als sich die Lage vor Ort verschlechterte. Der Einsatz stieg auf 12 Feuerwehrleute mit vier Löschfahrzeugen und einem speziellen Gelenkmastfahrzeug, bevor er 18 Feuerwehrleute auf sieben Einsatzfahrzeugen erreichte, begleitet von städtischen Tanklöschfahrzeugen der Gemeinde Rentis und Zivilschutzhelfern.
- Feuer bricht auf einem Freigelände an der Kreuzung der Straßen Stratigou Makrygianni und 28. Oktober aus
- Zivilschutz sendet 112-Notfallwarnung mit der Aufforderung an die Bewohner, sich in ihren Häusern in Sicherheit zu bringen
- Feuerwehr meldet, dass der Brand unter eine kontrolliertere Lage gebracht wurde
- Einsatzbeamte bestätigen, dass der Brandherd vollständig abgegrenzt ist
Eindämmung und Brandermittlung
Am späten Nachmittag stoppten die Einsatzkräfte das weitere Vordringen der Flammen in Richtung der umliegenden Grundstücksgrenzen und verringerten die Intensität der Rauchwolke. Der stellvertretende Sprecher der Griechischen Feuerwehr, Giannis Artopios, sprach mit dem öffentlich-rechtlichen Sender ERT über den Fortgang des Einsatzes und stellte fest, dass sich die Lage nach 16:00 Uhr deutlich verbessert habe.
Im Moment ist es in einem kontrollierteren Zustand.
Artopios erklärte, dass der dunkle, erstickende Rauch hauptsächlich durch brennende Reifen, Matratzen und Holzpaletten verursacht wurde, die auf dem offenen Gelände dicht an dicht lagen. Die Feuerwehrleute verbrachten den Rest des Nachmittags damit, verstreute Glutnester zu löschen und eine kleine verbleibende Front abzukühlen, um Wiederentzündungen zu verhindern. Bis 20:49 Uhr am Freitagabend bestätigten die Feuerwehrbeamten, dass der Brandherd vollständig eingedämmt war. Die Abteilung für Brandstiftungsermittlungen von Piräus leitete eine offizielle Untersuchung ein, um den Ursprung des Feuers zu ermitteln und festzustellen, ob vorsätzliche Brandstiftung oder Fahrlässigkeit die Ursache war.
- Erstentsendung
- 6 Feuerwehrleute
- Verstärkter Einsatz
- 12 Feuerwehrleute
- Höchsteinsatz
- 18 Feuerwehrleute


