
Brand auf Kalymnos nach nächtlichem Kampf unter Kontrolle; zweites Feuer bei Agios Savvas innerhalb einer Woche
Ein Waldbrand, der spät am Mittwoch in der Nähe von Agios Savvas auf Kalymnos ausgebrochen war, wurde bis zum frühen Donnerstag unter Kontrolle gebracht. Feuerwehrleute, Freiwillige und eine Einheit von Kos verhinderten, dass er einen nahegelegenen Kiefernwald und eine Siedlung erreichte.
Ausbruch und erste Reaktion
Ein Waldbrand entzündete sich spät am Mittwoch, dem 22. Juli 2026, in einem Waldgebiet nahe Agios Savvas auf der griechischen Insel Kalymnos. Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr wurde gegen 22:30 Uhr alarmiert und entsandte sofort neun Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Kalymnos mit vier Fahrzeugen, unterstützt von einem städtischen Tanklöschfahrzeug. Der Brand brach an einem Hang oberhalb der neuen Straße nach Therma aus und bewegte sich in Richtung höher gelegenen Geländes, was sofort Befürchtungen aufkommen ließ, er könnte einen dichten Kiefernwald und eine in unmittelbarer Nähe der Brandfront gelegene Wohnsiedlung erreichen. Das Gebiet stand zu diesem Zeitpunkt unter einer hohen Waldbrandwarnstufe (Stufe 3), was die Dringlichkeit des Einsatzes erhöhte.
Nächtlicher Kampf und Eindämmung
Die anfängliche Einsatzkraft wurde schnell durch die gesamte Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kalymnos verstärkt, darunter festangestellte, saisonale und freiwillige Kräfte, sowie alle verfügbaren Löschfahrzeuge. Die Operation wurde vom Stationskommandanten Polychronis Athanasakis und dem stellvertretenden Kommandanten Leonidas Magklaras koordiniert. Eine Fußtruppe zur Brandbekämpfung von der Nachbarinsel Kos traf ein, um in den unzugänglicheren Teilen des Geländes zu helfen, in die die Flammen vorgedrungen waren. Auch Anwohner und Gemeindearbeiter beteiligten sich an den Löscharbeiten, während ein Bericht darauf hindeutete, dass Luftfahrzeuge zur Unterstützung der Bodentruppen eingesetzt wurden. Laut Bürgermeister Giannis Mastrokoukos war der Brand gegen 1:30 Uhr morgens, etwa drei Stunden nach seinem Ausbruch, teilweise unter Kontrolle.
Der Brand brach kurz nach 22:30 Uhr abends aus und wurde nach einem koordinierten Einsatz der Bodentruppen gegen 1:30 Uhr morgens teilweise unter Kontrolle gebracht.
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dem 23. Juli, war der Brand vollständig unter Kontrolle. Starke Kräfte blieben die ganze Nacht über vor Ort, um etwaige Aufflammungen zu bekämpfen. Am Donnerstagmorgen hatte der Brand keine aktive Front mehr, und Patrouillen überwachten das Gebiet weiterhin, bis jede Gefahr gebannt war. Das rechtzeitige Eingreifen verhinderte, dass sich die Flammen in den angrenzenden Wald ausbreiteten und Häuser bedrohten. Es wurden keine Verletzten oder Sachschäden gemeldet.
- Brand in Waldgebiet nahe Agios Savvas gemeldet
- Brand teilweise unter Kontrolle gebracht
- Keine aktive Front; Patrouillen laufen, Ermittlungen im Gange
Eine wiederkehrende Bedrohung
Dies war der zweite Waldbrand im selben Gebiet innerhalb einer Woche. Am 15. Juli war ein Feuer in den Höhen gegenüber dem Heiligen Kloster Agios Savvas ausgebrochen, wobei sich die Flammen in Richtung der Ortschaft Pezoules bewegten. Starke Winde erschwerten damals die Löscharbeiten erheblich, sodass Boden- und Luftstreitkräfte, Freiwillige und Waldkommandos der 11. EMODE eingesetzt werden mussten. Im Gegensatz zu diesem früheren Brand konnte das jüngste Feuer relativ schnell eingedämmt werden, begünstigt durch ruhigere Bedingungen und den schnellen Einsatz von Ressourcen. Die Wiederholung hat dennoch lokale Besorgnis ausgelöst, da die Insel während der sommerlichen Brandsaison weiterhin gefährdet ist.
Ermittlungen laufen
Die Ermittlungseinheit für Brandstiftung der Dodekanes wurde aktiviert, um die Ursache des jüngsten Brandes zu ermitteln. Die Behörden prüfen, ob die beiden Brände miteinander in Verbindung stehen. Der Bürgermeister lobte die koordinierte Reaktion und sagte der Athener-Mazedonischen Nachrichtenagentur, dass die schnelle Eindämmung eine potenziell gefährliche Situation abgewendet habe. Die Insel bleibt in Alarmbereitschaft, während die sommerliche Brandsaison andauert.


