Film & Medien · Provincetown
Anthony-Bourdain-Biopic 'Tony' startet mit gemischten Kritiken und fängt den prägenden Sommer eines jungen Kochs ein
Matt Johnsons Coming-of-Age-Drama mit Dominic Sessa als 19-jährigem Bourdain im Provincetown des Jahres 1975 erhält Lob für die schauspielerischen Leistungen, aber Kritik für seinen engen Fokus und den Schatten von Bourdains Selbstmord 2018.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von AP NEWS, The Independent, Variety und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Film 'Tony' wurde am 29. Juli 2026 veröffentlicht und erhielt Rezensionen von großen Medien.
Dominic Sessa spielt den 19-jährigen Anthony Bourdain während eines prägenden Sommers 1975 in Provincetown, Massachusetts.
Das Drehbuch adaptiert zwei frühe Kapitel aus Bourdains Memoiren 'Geständnisse eines Küchenchefs' (2000).
Antonio Banderas spielt den Koch im Restaurant The Flagship, Emilia Jones als Liebesinteresse Nancy und Leo Woodall als Mentor Sal.
Die Kritiker sind geteilter Meinung: Variety nennt es Bourdain treu, während AP und The Guardian sagen, es lasse die ganze Geschichte unerzählt.
Bourdains Selbstmord 2018 wirft einen Schatten auf die Coming-of-Age-Erzählung, wobei mehrere Rezensionen eine störende Vorahnung bemerken.
Der Film
Matt Johnsons 'Tony' adaptiert zwei frühe Kapitel aus Anthony Bourdains Memoiren 'Geständnisse eines Küchenchefs' (2000) und konzentriert sich auf den Sommer 1975, als ein 19-jähriger Bourdain im Restaurant The Flagship in Provincetown, Massachusetts, Geschirr spülte. Dominic Sessa spielt den jungen Bourdain, der sich damals Tony nannte, als arroganten, verletzlichen angehenden Schriftsteller, der nach dem Scheitern eines Vassar-Schreibstipendiums in die Küstenstadt flieht. Er stolpert in einen Küchenjob unter einem freundlich-strengen Koch, gespielt von Antonio Banderas, und gerät unter die Fittiche eines zwielichtigen, kokainabhängigen Linienkochs (Leo Woodall), während er gleichzeitig eine lokale junge Frau (Emilia Jones) anhimmelt. Der Film stellt diesen Sommer als Schmelztiegel dar, in dem Bourdain zum ersten Mal das Adrenalin des Restaurantlebens und, wie seine eigenen späteren Berichte deutlich machen, harte Drogen kostete.
„Ich war – um ehrlich zu sein – ein verwöhnter, elender, narzisstischer, selbstzerstörerischer und gedankenloser junger Lümmel, der dringend einen ordentlichen Tritt in den Hintern brauchte.“
Kritiken
Die am 29. Juli 2026 veröffentlichten Rezensionen sind geteilt. Der Kritiker von Variety nennt 'Tony' einen Film, der „die Messlatte“ dessen, was Bourdain selbst vielleicht akzeptiert hätte, „überschreitet“, und lobt Sessas „erste Filmstar-Performance“ sowie Johnsons Treue zum Geist des Mannes. The Independent findet es „eine liebenswerte und äußerst sympathische Arbeit“, bemängelt aber eine störende Tendenz, Bourdains späteren Tod vorwegzunehmen. AP News ist kühler und beschreibt das Biopic als „eine Vorspeise“, die hungrig macht, und argumentiert, dass es Bourdain durch die Beschränkung auf einen Sommer nie zu der weltmüden Figur werden lässt, die das Publikum lieben lernte. The Guardian merkt an, dass der Wohlfühl-Erwachsenwerden-Bogen „durch das, was wir über den Autor wissen, beeinträchtigt“ wird, wobei das Wissen um seinen Selbstmord 2018 über jeder Szene jugendlicher Exzesse schwebt.
Bourdains Schatten
Bourdain nahm sich 2018 nach einer schmerzhaften Trennung das Leben, und mehrere Rezensionen ringen damit, wie diese Tatsache eine Geschichte über einen jungen Mann färbt, der Vergnügen und Gefahr entdeckt. The Independent beschreibt Momente, in denen der Film innezuhalten und sich feierlich an das Publikum zu wenden scheint, als wolle er sagen: „Ihr kennt den Rest der Geschichte.“ The Guardian weist darauf hin, dass die emotionalen Krisen, die das Drama als zu überwindende Hindernisse behandelt, in Wirklichkeit nicht überwunden wurden. Selbst die AP-Rezension, die eine direkte Erwähnung des Selbstmords vermeidet, zitiert Bourdains eigene Worte aus 'Parts Unknown' über den Sommer: „Hier habe ich mein erstes Heroin gekauft.“
Darsteller
Dominic Sessas Darstellung ist das am häufigsten gelobte Element. Variety sieht eine Elektrizität in seiner frühen Pitch-Szene am Vassar, die Bourdains subversive, witzige Stimme einfängt. AP beschreibt ihn als „einen mürrischen Bob Dylan in Küchenkleidung“, kantig und selten Freude ausstrahlend. Antonio Banderas verleiht dem Koch, der Tony einstellt, seelenvolle Autorität, während Leo Woodalls Sal sowohl als Inspiration als auch als warnendes Beispiel dient. Emilia Jones' Nancy wird von The Independent als eine relativ undankbare Liebesinteressen-Rolle bezeichnet, aber das Ensemble verleiht dem Film seine Wärme.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- AP NEWSMovie Review: Anthony Bourdain biopic 'Tony' is just an early nibble at a culinary giant
- The IndependentThe Anthony Bourdain biopic didn't need to linger on his tragic fate - review
- Variety'Tony' Review: Dominic Sessa Gives His First Movie-Star Performance in Matt Johnson's Tasty Biopic About the Young Anthony Bourdain
- The GuardianTony review - knives out in tasty reheat of Anthony Bourdain's memoir
- Anthony Bourdain
- Koch, Autor und Fernsehmoderator; Gegenstand des Biopics 'Tony'
- Dominic Sessa
- Schauspieler, der den jungen Anthony Bourdain in 'Tony' darstellt
- Matt Johnson
- Regisseur und Co-Autor von 'Tony'
- Antonio Banderas
- Schauspieler, der den Koch im The Flagship in 'Tony' spielt
- Emilia Jones
- Schauspielerin, die Nancy, Bourdains Liebesinteresse in 'Tony', spielt
- Leo Woodall
- Schauspieler, der Sal, Bourdains Mentor in 'Tony', spielt
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