Regierung · Bukarest
Bolojan signalisiert Offenheit der PNL für technokratische Regierung, während Rumänien auf Moody's-Urteil wartet
Interimsministerpräsident Ilie Bolojan erklärte, die PNL könne eine technokratische Regierung mit parlamentarischer Mehrheit unterstützen, während Rumänien am 7. August auf die Ratingentscheidung von Moody's wartet, bei der die Einstufung Baa3 von einer Herabstufung bedroht ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, G4Media.ro, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Bolojan sagte RFI am 7. August, dass die PNL eine technokratische Regierung unterstützen würde, wenn sie eine parlamentarische Mehrheit hat, die Staatsausgaben kontrolliert und die Defizite reduziert.
Rumänien hat am 7. August ein Baa3-Rating von Moody's mit negativem Ausblick; eine Herabstufung würde das Land in den spekulativen 'Ramsch'-Bereich versetzen und die Kreditkosten erhöhen.
Bolojan sagte am 6. August im Viktoria-Palast, dass Rumänien das Defizit in einem einzigen Jahr von 9,3 % gesenkt habe, wobei die Daten des ersten Halbjahres bessere Einnahmen und geringere Ausgaben zeigten.
Bolojan warf der 'de facto PSD-AUR-Allianz' vor, die PNRR-Gesetze mit Änderungsanträgen zu untergraben, die Sanktionen und Verfassungswidrigkeit riskieren, und die Regierung aus politischen und klientelistischen Interessen gestürzt zu haben.

- 6.08.Bolojan spricht im Viktoria-Palast über die Defizitreduzierung von 9,3 % und die Bewertungskriterien
- 7.08.Bolojan veröffentlicht einen Facebook-Beitrag, in dem er drei Schlüsselfaktoren für die Ratingbewertung darlegt
- 7.08.Bolojan sagt RFI, dass die PNL eine technokratische Regierung mit parlamentarischer Mehrheit unterstützen könnte
- 7.08.Moody's Ratingentscheidung für Rumänien erwartet; Baa3 mit negativem Ausblick gefährdet
Haushaltsentwicklung und Rating-Einsatz
Interimsministerpräsident Ilie Bolojan sagte am Freitag, 7. August, dass die Haushaltsausführung im ersten Halbjahr in Rumänien verbesserte Einnahmen, geringere Ausgaben und ein sinkendes Defizit zeige, während das Land auf eine Ratingentscheidung von Moody's wartet, einer der drei großen internationalen Ratingagenturen, die die Kreditwürdigkeit von Staaten bewerten. Rumänien hat derzeit ein Baa3-Rating von Moody's mit negativem Ausblick, der niedrigsten Stufe der Investment-Grade-Kategorie. Eine Herabstufung würde das Land in den spekulativen, oder „Ramsch“-Bereich drücken und die Kosten, zu denen sich der rumänische Staat verschuldet, möglicherweise erhöhen.
Bolojan nannte drei Faktoren, die Ratingagenturen abwägen: die bisher erzielten Haushaltsergebnisse, die politische Stabilität und den Wirtschaftsausblick für 2027–2028. In einer Rede am Donnerstag, 6. August, im Viktoria-Palast stellte er fest, dass Rumänien sein Defizit in einem einzigen Jahr von 9,3 % gesenkt habe, räumte ein, dass solche Maßnahmen soziale Kosten verursachten, und dankte den Rumänen für ihren Beitrag zu dieser Anstrengung.
„Das wichtigste Element sind die nackten Zahlen, die aktuellen Daten, was ein Land bis zum Zeitpunkt der Bewertung getan hat.“
Kritik am PSD-AUR-Bündnis
In einem Facebook-Post am Freitagmorgen beschuldigte Bolojan das, was er das „de facto PSD-AUR-Bündnis“ nannte, ausschließlich aus politischen und klientelistischen Interessen zu handeln, Reformen zu blockieren und die PNRR-Gesetzgebung (Aufbau- und Resilienzfazilität) mit Änderungsanträgen zu untergraben, die Sanktionen und verfassungsrechtliche Risiken auslösen könnten. Er sagte, einige PNRR-Rückstände seien in den letzten zwei Wochen im Parlament abgestimmt worden, aber durch diese Änderungsanträge untergraben worden. Er fügte hinzu, die Regierung habe hart gearbeitet, um alle in den letzten Jahren im Rahmen des PNRR-Programms angehäuften Rückstände zurückzuholen, um den Verlust bedeutender EU-Mittel zu vermeiden.
„Die Regierung wurde gestürzt, und wir befinden uns in politischer Unsicherheit, weil das de facto PSD-AUR-Bündnis nur aus politischen und klientelistischen Interessen handelte. Ihnen waren die Folgen für das Land egal.“
Bolojan sagte, Reformen hätten schneller vorankommen können, wenn sie nicht von innen heraus aus der früheren Regierungskoalition blockiert worden wären. Er argumentierte, wenn „der Populismus eine Pause einlegen würde und die Panikmache aufhörte“, könnte das einheitliche Lohn- und Gehaltsgesetz innerhalb von maximal zwei Wochen verabschiedet werden.
Offenheit für eine technokratische Regierung
In einem Interview mit RFI am Freitag sagte Bolojan, der auch Vorsitzender der PNL ist, die Liberalen könnten eine künftige Regierung mit „technokratischem Profil“ unterstützen, wenn sie eine parlamentarische Mehrheit, ein Regierungsprogramm, das die Staatsausgaben kontrolliert, und die Verpflichtung zur Defizitreduzierung habe. Er sagte, die neue Regierung müsse für mindestens einen festgelegten Zeitraum auf ihre parlamentarische Unterstützung zählen können.
„Je schneller wir eine stabile Regierung haben, desto besser ist es für dieses Land.“
Er warnte, dass Rumänien die Defizite in den Jahren 2027–2028 nicht reduzieren könne, wenn nicht noch in diesem Jahr Maßnahmen zur Kürzung der Staatsausgaben ergriffen würden, und lehnte die seiner Meinung nach „unverantwortliche Rhetorik, dass jede Ausgabenkürzung eine harte Austerität sei“, ab. Er kritisierte sowohl die PSD als auch die AUR dafür, dass sie Rumänien in der letzten Phase der PNRR-Absorption zurückgelassen hätten, wo eine Regierung mit voller Handlungsfähigkeit erforderlich sei.
Warnung vor den Wahlen 2028
Bolojan warnte, dass mit den Wahlen 2028 das Risiko einer Rückkehr zu Populismus und Verschwendung wachse. Er stellte fest, dass bereits Aussagen mit Wahlton über Gehaltserhöhungen oder die Auftauung von Einstellungen im öffentlichen Dienst aufgetaucht seien. Rumänien brauche eine Regierung mit voller Handlungsfähigkeit, die den schwierigen Weg der Bekämpfung von Steuerhinterziehung, der Kürzung von Staatsausgaben und der Verwaltungsreform fortsetze, anstatt nur das zu tun, was populär sei.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ziare.comCompromisul pregătit de PNL. Bolojan anunță că liberalii ar putea susține un premier tehnocrat. " Cu cât avem mai repede un guvern stabil, cu atât este mai bine pentru România
- G4Media.roPremierul Bolojan: Trei factori vor influența deciziile agențiilor de rating privind România
- adevarul.roBolojan, optimist înaintea evaluării Moody's: "Veniturile au fost colectate mai bine, cheltuielile sunt mai mici
- Stirile ProTVBolojan, înaintea ratingului de țară Moody's: Am fost cinstiți cu românii, am muncit din greu. Alianța PSD-AUR "minează" țara - Știrile ProTV
- Ilie Bolojan
- Interimsministerpräsident von Rumänien und Vorsitzender der Nationalliberalen Partei (PNL), spricht im Vorfeld der Ratingentscheidung von Moody's
- Orte
- Bukarest
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen