Sicherheit · Santa Cruz und Santiago
Bolivien ruft wegen El-Niño-Dürre und Überschwemmungen den nationalen Notstand aus – 63 Gemeinden betroffen
Präsident Rodrigo Paz unterzeichnete das Dekret am Samstag, 31. Oktober 2026, nachdem die Dürre in sechs von neun Departements gut 78.000 Familien betroffen hat und weiterhin Überschwemmungsgefahr besteht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, De Morgen, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Paz rief am Samstag, 31. Oktober 2026, den nationalen Notstand aus und bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe, nachdem 63 Gemeinden betroffen sind.
Die Dürre betrifft gut 78.000 Familien in sechs der neun Departements Boliviens, und mehr als 75.000 Rinder sind verloren gegangen, wie aus einem Ende Oktober 2026 veröffentlichten Bericht der Zivilschutzbehörden hervorgeht.
Die Vereinten Nationen warnten Ende Oktober 2026, der aktuelle El Niño könne eine Intensität erreichen, die über die seit vier Jahrzehnten verwendeten Messskalen hinausgeht.
Waldbrände in Peru töteten im Oktober 2026 mindestens 12 Menschen, Denguefieber hat 2026 in der Region weitere 81 Todesopfer gefordert, und Santiago verzeichnete den regenreichsten Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen.
- Dezember 2025Überschwemmungen in der Region Santa Cruz töten Dutzende Menschen
- Anfang September 2026WMO meldet nahezu 100 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass El Niño bis Februar 2027 anhält
- Ende Oktober 2026Zivilschutzbericht verzeichnet 78.000 von der Dürre betroffene Familien und mehr als 75.000 verlorene Rinder
- 31.10.Präsident Rodrigo Paz verhängt den nationalen Notstand
Dekret und Reaktion der Regierung
Boliviens Präsident Rodrigo Paz hat am Samstag, 31. Oktober 2026, wegen des Wetterphänomens El Niño den nationalen Notstand ausgerufen. Das Dekret erlaubt es der Regierung, mehr wirtschaftliche Mittel und Rettungsteams in kritische Gebiete zu entsenden, und sieht weitere Einsätze in Landesteilen vor, die von Überschwemmungen und Dürre schwer getroffen sind. Paz sagte, 63 Gemeinden litten bereits und hätten die Dürre ausgerufen, während andere sich auf mögliche Überschwemmungen vorbereiteten.
Paz stellte das Dekret als Bruch mit früheren Jahren dar, in denen die Regierung auf die Auswirkungen gewartet habe. Er sagte, die Regierung habe beschlossen, mit internationaler Zusammenarbeit und nationaler Anstrengung wirtschaftliche und personelle Ressourcen zu bündeln. Er bat um die Zusammenarbeit aller Institutionen, der Departementsregierungen, der Gemeinden und aller Bolivianer.
„Das wird ein Phänomen sein, das in Form von Dürre und Überschwemmungen sehr harte Schläge austeilen wird, und wir brauchen die Zusammenarbeit aller Institutionen.“
Was El Niño ist und warum es jetzt zählt
El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, das etwa alle zwei bis sieben Jahre auftritt. Es beginnt mit der Erwärmung des Pazifischen Ozeans, die weltweit Veränderungen von Winden, Luftdruck und Niederschlagsmustern mit sich bringt und häufig Extremwetter erzeugt. Seine Intensität schwankt, seine Auswirkungen hängen von der Geografie ab. Diese Episode soll Ende 2026 ihren Höhepunkt erreichen, ihre Folgen könnten bis weit in das Jahr 2027 reichen.
Dürre, Viehverluste und Hochwasserrisiko
Die Dürre betrifft gut 78.000 Familien in sechs der neun Departements Boliviens. Ein Ende Oktober 2026 veröffentlichter Bericht der Zivilschutzbehörden verzeichnet zudem den Verlust von mehr als 75.000 Rindern. Paz sagte, die Dürre treffe bereits mehrere Regionen, und Überschwemmungen könnten folgen. Ziel sei es, die Auswirkungen der Dürre und der nachfolgenden Überschwemmungen so gering wie möglich zu halten. Bolivien hat eine Geschichte schwerer Überschwemmungen: Im Dezember 2025 töteten Überschwemmungen in der Region Santa Cruz Dutzende Menschen.
- Von der Dürre betroffene Familien (gut 78.000)
- 78000
- Verlorene Rinder (mehr als 75.000)
- 75000
Daten aus dem Artikeltext
Auswirkungen in der Nachbarschaft
Die Nachbarländer spüren die Folgen ebenfalls. In Peru hat El Niño die Temperaturen steigen lassen und Waldbrände begünstigt, die im Oktober 2026 mindestens 12 Menschen töteten. Denguefieber, dessen Ausbreitung das Phänomen begünstigt hat, hat 2026 in der Region weitere 81 Todesopfer gefordert. In Chile sorgten die Regenfälle für den regenreichsten Oktober, der in Santiago je gemessen wurde.
Paz ergänzte in einer Botschaft an die Nation:
„Wir haben enorme Anstrengungen zum Schutz der Umwelt unternommen, damit die Wirkung dieses Super-El-Niño in diesem Jahr so gering wie möglich bleibt.“
Ausblick von UN und WMO
Die Vereinten Nationen warnten Ende Oktober 2026, die aktuelle El-Niño-Episode könne eine Intensität erreichen, die über die seit vier Jahrzehnten verwendeten Klimaskalen hinausgeht. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) meldete Anfang September 2026 eine Wahrscheinlichkeit von nahezu 100 Prozent, dass El Niño bis Februar 2027 anhält. Die folgende Zeitleiste führt die wichtigsten Daten aus den Quellen auf.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Stirile ProTVKlima-Alarm in Bolivien. Präsident ruft den Notstand wegen des „Super El Niño“-Phänomens aus. Wie schwerwiegend sind die Auswirkungen auf die BevölkerungAlertă climatică în Bolivia. Președintele declară stare de urgență din cauza fenomenului "Super El Niño". Cât de grave sunt efectele asupra populației · Original auf Rumänisch
- De MorgenBolivianischer Präsident ruft wegen „Super El Niño“ den Notstand ausBoliviaanse president roept noodtoestand uit wegens "super El Niño" · Original auf Niederländisch
- Al Jazeera OnlineBolivien ruft wegen des El Niño-Wetterphänomens den Notstand ausBolivia declares state of emergency over El Nino weather pattern · Original auf Englisch
- Deutsche WelleBolivien erlässt den Notstand, um dem „Super El Niño“ zu begegnenBolivia decreta estado de emergencia para enfrentar al "superniño" · Original auf Spanisch
- Rodrigo Paz
- Präsident Boliviens, der wegen El Niño den nationalen Notstand ausrief
- Orte
- Santa Cruz, Bolivien, Santiago de Chile, Peru
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen