Film & Medien · Paris und London

„Black Doves“ Staffel zwei feiert Premiere: Keira Knightley als Spionin und Ehefrau eines neuen Premierministers

Vier Medien schreiben, die zweite Staffel des Netflix-Spionagethrillers sei abenteuerlicher als die erste – im Zentrum steht Helen Webb, deren Ehemann in der Handlung kurz davor steht, Premierminister zu werden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Vulture, The Independent, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris, London · Frankreich, Vereinigtes Königreich

Vier Rezensionen, veröffentlicht am 5. November 2026, begrüßen die zweite Staffel von „Black Doves“, dem Netflix-Spionagethriller von Joe Barton. Keira Knightley spielt Helen Webb, die Ehefrau eines Politikers, die als verdeckte Auftragskillerin arbeitet, Ben Whishaw spielt ihren Freund und Kollegen Sam. Die Rezensenten sind sich weitgehend einig, dass die neue Staffel kühner ist als die erste, räumen allerdings ein, dass ihre Handlung einer genauen Prüfung selten standhält.

Eine Premiere rund um einen Machtwechsel

Die Staffel beginnt in Paris, wo Helens Ehemann Wallace (Andrew Buchan) kurz davor steht, sein Amt als britischer Premierminister anzutreten, und das Paar nimmt an einem Galadinner im Rahmen einer Friedenskonferenz teil. Helen entzieht sich dem Abend, um eine Nebenmission auszuführen, in die ein russischer Oligarch und dessen Frau verwickelt sind, berichtet die Financial Times. Vulture schreibt, beide seien bei dem Dinner unglücklich, und Wallace deute die Spannung als Untreue statt als Verkauf von Staatsgeheimnissen. Dort trifft sie Laila (Ambika Mod), eine Kollegin, die von ihrer Arbeit weit weniger belastet ist und offenbar Freude daran hat. Die Financial Times merkt an, Helen habe mehr Freiheiten, als jemand unter MI5-Beobachtung haben sollte, fügt aber hinzu, die Serie funktioniere am besten, wenn man diese Details nicht zu genau prüfe.

Was die erste Staffel hinterließ

Die erste Staffel endete damit, dass Helen und Sam den Mord an Helens Geliebtem Jason aufklärten, was Vulture als unbeabsichtigtes Ergebnis beschreibt, weil der Sohn eines Kriminellen den chinesischen Botschafter tötete. Der Guardian beschreibt dieselbe Handlung als Helens Nachgehen im Fall eines ermordeten Beamten, mit dem sie eine Affäre hatte, bis hin zu einer Verschwörung mit CIA und chinesischem Botschafter. Vulture merkt zudem an, das Duo habe zum Ende jener Staffel die Londoner Vertreter eines internationalen Verbrechersyndikats ausgeschaltet. Ihre Führungsoffizierin Reed habe Helen gesagt, Wallace werde wohl dafür belohnt, dass kein Skandal an ihm hafte – ein Versprechen, das die neue Staffel schnell kompliziert.

Eine Verschwörung und eine verschwundene Führungsoffizierin

Reed (Sarah Lancashire), die eiskalte Führungsoffizierin im Zentrum der Serie, verschwindet zu Beginn der neuen Staffel, was Helen schutzlos und haltlos zurücklässt, so der Independent. Die Financial Times schreibt, Reeds Verschwinden löse eine Verschwörung aus, in die ein konkurrierender Söldner-Spionagering verwickelt sei, und deute ein mögliches Ende der Black Doves an. Sam, der des Tötens für Geld müde wird, gerät in ein Katz-und-Maus-Spiel mit seiner alten Freundin Helen, und laut Financial Times weiß keiner der beiden, gegen wen er kämpft. Der Guardian ergänzt, das junge Killerduo Eleanor und Williams, gespielt von Gabrielle Creevy und Ella Lily Hyland, verleihe der Geschichte eine comichafte, respektlose Note.

Rezensenten uneinig über die Plausibilität

Der Guardian nennt die Serie so unablässig absurd, dass sie beinahe nihilistisch sei, und argumentiert, ihre Opferzahl lasse das Leben billig erscheinen und der Versuch, den Handlungssträngen zu folgen, fühle sich schnell sinnlos an. Der Independent urteilt wärmer und nennt Knightleys Darstellung die stärkste Arbeit, die sie seit Jahren abgeliefert habe, und lobt Whishaws Sam als liebenswerten Auftragsmörder. Die Financial Times schreibt, die Figuren hüben die Serie über das übliche Spionagefutter hinaus, an dem es derzeit kaum mangele. Alle drei Rezensenten nennen die Besetzung als Hauptgrund, weiterzuschauen, und der Guardian findet Knightley perfekt als Frau aus der Mittelschicht, deren gesellschaftliche Darbietung eine Lebensform sei. Der Guardian beschreibt zudem eine bewusst unstimmige Mischung aus Tarantino-Camp, Richard-Curtis-Sentiment, kühler Spionage und hektischer Farce.

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