
Gasleck führt zur Evakuierung von 57 Menschen aus Biedronka-Filiale bei Częstochowa
Einsatzkräfte evakuierten am Samstagmorgen 57 Menschen aus einem Biedronka-Supermarkt in Olsztyn, nachdem ein mutmaßlicher Defekt einer Kühleinheit Kohlendioxid freigesetzt hatte; eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht.
Ausfall der Kühlanlage und Evakuierung am Morgen
Am Samstagmorgen des 3. Oktober 2026 ging bei der Rettungsleitstelle in der Woiwodschaft Schlesien ein Notruf zu einem Vorfall in einer Biedronka-Filiale in der Asnyka-Straße in Olsztyn bei Częstochowa ein. Der Alarm wurde um 09:48 von der Rettungswache Częstochowa registriert, nachdem es in dem Gebäude zu einem vermuteten technischen Defekt und zum Undichtwerden einer gewerblichen Kühlanlage gekommen war. Durch die Störung wurde Kohlendioxid in den Verkaufsraum freigesetzt, wodurch für die Anwesenden die Gefahr einer Gasvergiftung und eines Sauerstoffmangels entstand. Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verließen rund 50 Kundinnen und Kunden sowie sieben Beschäftigte des Marktes das Gebäude. Insgesamt wurden 57 Personen aus dem Supermarkt evakuiert, während die örtlichen Notfallabläufe anliefen.
Fünfzig Menschen wurden aus dem Laden evakuiert. Zum Glück wurde niemand schwer verletzt. Alles deutet auf einen Defekt eines der Geräte hin.
- Einsatzkräfte erhalten die Meldung über einen Defekt der Kühlanlage bei Biedronka
- Fünfzig Kundinnen und Kunden sowie sieben Beschäftigte verlassen das Gebäude vor dem Eintreffen der Rettungskräfte
- Der medizinische Rettungseinsatz vor Ort endet nach Sauerstoffbehandlung und Transport
Kohlendioxid-Exposition und erste Sichtung
Rettungskräfte und medizinisches Personal identifizierten mindestens acht Personen, die dem Kohlendioxid-Leck im Laden unmittelbar ausgesetzt waren. Nach einer ersten medizinischen Sichtung durch die Einsatzkräfte meldeten vier Personen Symptome, die auf eine Gasexposition und Sauerstoffmangel hindeuteten. Zu der Gruppe mit Symptomen gehörten drei Mitarbeiterinnen des Supermarkts und eine Kundin, die zum Zeitpunkt der Störung einkaufte. Alle vier klagten über Kopfschmerzen, Schwindel und allgemeine körperliche Schwäche, während sie der belasteten Raumluft ausgesetzt waren. Bei den übrigen Personen, die das Gebäude verließen, zeigten sich zunächst keine medizinischen Komplikationen.
Nach der ersten medizinischen Sichtung wurde festgestellt, dass vier Personen Symptome angaben. Dabei handelte es sich um drei Mitarbeiterinnen des Marktes und eine Kundin. Sie klagten über Kopfschmerzen, Schwindel und Schwäche.
Transport ins Krankenhaus und Sauerstoffbehandlung vor Ort
Während der notfallmedizinischen Versorgung verschlechterte sich der Zustand einer der betroffenen Frauen; sie litt unter akuter Enge in der Brust und Brustschmerzen. Die Rettungskräfte stabilisierten die 52-jährige Patientin noch am Einsatzort, bevor ein Notfallteam sie mit dem Rettungswagen zur Diagnostik in das Krankenhaus in der Mirowska-Straße in Częstochowa brachte. Die drei weiteren betroffenen Mitarbeiterinnen des Marktes wurden vor dem Geschäft eingehend von den anwesenden Rettungskräften untersucht. Die medizinischen Teams verabreichten vor Ort eine Sauerstofftherapie, um die Symptome des Sauerstoffmangels zu behandeln; diese reichte aus, um ihren Zustand zu stabilisieren. Nach der medizinischen Beurteilung stellten die Rettungskräfte fest, dass keine der drei Mitarbeiterinnen stationär aufgenommen werden musste, und beließen sie am Einsatzort.
Die drei übrigen betroffenen Frauen wurden von den Rettungsteams untersucht. Während der Untersuchungen wurde eine Sauerstofftherapie verabreicht. Nach Einschätzung ihres Zustands wurden sie am Einsatzort belassen.
- Aus dem Markt evakuiert
- 57
- Kohlendioxid ausgesetzt
- 8
- Mit Symptomen
- 4
- Vor Ort behandelt
- 3
- Ins Krankenhaus gebracht
- 1
Einsatz mehrerer Organisationen
Am Einsatz in der Filiale in Olsztyn waren Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der örtlichen Polizei beteiligt. Insgesamt vier Rettungsteams wurden zum Einsatzort entsandt, dazu fünf Einheiten der Feuerwehr mit Kräften der Staatlichen Feuerwehr (PSP) in Częstochowa und der Freiwilligen Feuerwehr (OSP) in Olsztyn. Beamtinnen und Beamte der Stadtpolizeidirektion Częstochowa sicherten während des Einsatzes den Bereich um den Supermarkt ab. Feuerwehrleute kontrollierten das Gebäude und sicherten die beschädigte Kühlanlage, während die medizinischen Teams die betroffenen Personen versorgten. Alle medizinischen Rettungsmaßnahmen vor Ort wurden kurz nach 10:30 Uhr am Samstagmorgen abgeschlossen.

