Sicherheit · Los Angeles

Halle Berry verliert das Übernachtungsrecht an ihrem Sohn – Richterin gibt Olivier Martinez recht

Eine Richterin in Los Angeles hat eine einstweilige Verfügung gegen Halle Berry aufgehoben und den Antrag von Martinez wegen häuslicher Gewalt abgelehnt – doch der Vater hat nun das hauptsächliche Aufenthaltsrecht für den gemeinsamen Sohn.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, N-tv, RP Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Gabriel Hutchinson / WikiPortraits, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 26.09.Martinez behauptet, Berry habe ihn bei einem Streit in ihrem Haus in Los Angeles gewürgt
  2. 19.10.Neuntägige Sorgerechtsanhörung beginnt
  3. 29.10.Richterin hebt Berrys einstweilige Verfügung auf und überträgt Martinez das hauptsächliche Aufenthaltsrecht
  4. November 2026Weiterer Gerichtstermin geplant

Einstweilige Entscheidung begünstigt den Vater

Eine Richterin in Los Angeles, Shelley Kaufman, hat am Donnerstag, 29. Oktober, in einer Zwischenentscheidung verfügt, dass der Schauspieler Olivier Martinez, 60, das hauptsächliche Aufenthaltsrecht für den 13-jährigen Sohn des Paares erhält, während beide Eltern das gemeinsame Sorgerecht behalten. Halle Berry, 60, darf den Jungen nicht mehr über Nacht bei sich haben. Laut Gerichtsdokumenten, die N-tv zitiert, darf sie ihn an zwei Tagen pro Woche tagsüber und an jedem zweiten Wochenende sehen. RP Online und EL PAÍS berichten zudem, dass die Entscheidung gemeinsame Therapiesitzungen für Berry und den Jungen vorschreibt.

Die Richterin hob außerdem eine einstweilige Verfügung gegen Berry auf, die Martinez wenige Wochen vor der Entscheidung beantragt hatte. Seinen separaten Antrag auf eine einstweilige Verfügung wegen häuslicher Gewalt lehnte sie ab, sodass Berry selbst von einer Verfügung verschont blieb. The Independent berichtete, die Richterin habe auch Berrys Antrag zurückgewiesen, die frühere 50/50-Regelung beim Aufenthaltsrecht wiederherzustellen.

Vorwürfe und die Anhörung

Martinez wirft Berry vor, den gemeinsamen Sohn am 26. September während eines Streits körperlich misshandelt und gewürgt zu haben, wie aus seinem Antrag auf eine einstweilige Verfügung hervorgeht, über den The Independent berichtet. La Razón zufolge erklärte die Seite des Vaters, die Mutter habe versucht, den Jungen während eines hitzigen Wortgefechts zu erwürgen. Berry entgegnete, es habe sich um eine spielerische Geste gehandelt, und sie habe niemals echten Schaden zufügen wollen. Sie hat jeden Missbrauchsvorwurf bestritten, und The Independent berichtete, sie habe Martinez beschuldigt, die Vorwürfe erfunden zu haben, um den Sorgerechtsstreit zu verschärfen. Laut La Razón sprach Berrys Seite zudem von Manipulation und Indoktrination des Teenagers durch den Vater.

Die neuntägige Sorgerechtsanhörung begann am 19. Oktober in Los Angeles. Der Junge sagte nach Angaben von RP Online fast vier Stunden lang aus, hinter verschlossenen Türen. Sowohl Berry als auch Martinez sagten aus, ebenso die 18-jährige Tochter der Schauspielerin, die dem Gericht erklärte, sie habe ihre Mutter nie gewalttätig gegenüber ihrem jüngeren Bruder erlebt.

Reaktionen beider Seiten

Berrys Anwältin Marina Beck erklärte, sie sei außerordentlich erfreut, dass die einstweilige Verfügung aufgehoben worden sei. In einer Erklärung, die The Independent verbreitete, sagte Beck:

„Während wir voranschreiten, ist Halle entschlossen, sich weiterhin auf das Wohl und die besten Interessen ihrer Familie zu konzentrieren.“

Marina Beck

Der Anwalt von Martinez sagte gegenüber TMZ, die Sorgerechtsentscheidung sei ein großer Erfolg für seinen Mandanten, der den Jungen von Anfang an habe schützen wollen. Martinez selbst sagte gegenüber Extra, er hoffe, dass Mutter und Sohn künftig eine bessere Beziehung aufbauen könnten. Er wolle nicht, dass sein Sohn seine Mutter hasse, sondern dass er sie liebe, ihr vergebe und sich mit fremder Hilfe wieder mit ihr versöhne.

Hintergrund und wie es weitergeht

Berry und Martinez gaben ihre Trennung im Oktober 2015 nach zwei Jahren Ehe bekannt. Ihren langwierigen Scheidungsstreit legten sie 2023 mit einer Einigung bei, der zufolge die Eltern das Sorgerecht für ihren Sohn teilten, wie RP Online berichtet. The Independent merkt an, dass Berrys Sorgerecht in den Ferien nicht eingeschränkt wurde. Für November ist eine weitere Anhörung geplant, bei der die Richterin die Sorgerechtsregelung voraussichtlich erneut prüfen wird.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Los Angeles · Vereinigte Staaten

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