Der Disziplinausschuss des RFEF verhängte am Mittwoch, 21. Oktober, vier Spiele Sperre gegen Facundo Bernal und wies sämtliche Vorbringen von Real Betis zurück.
Der Ausschuss entschied, dass zwei aufeinanderfolgende Kopfstöße ins Gesicht von Lamine Yamal eine Tätlichkeit nach Artikel 103.1 und nicht bloßes gewaltsames Verhalten nach Artikel 130.2 darstellen.
Die Sperre umfasst die Ligaspiele gegen Celta, Málaga und Elche, das Stadtderby gegen Sevilla sowie die Copa-del-Rey-Partie gegen CDA Navalcarnero.
Real Betis und Barcelona trafen am Samstag, 17. Oktober, in La Cartuja in Sevilla aufeinander, Barcelona gewann 5:2. Facundo Bernal, ein 23-jähriger uruguayischer Mittelfeldspieler, wurde in der 54. Minute mit einer direkten Roten Karte des Feldes verwiesen, als Betis 3:2 zurücklag. Der Spielbericht des Schiedsrichters hält fest, dass Bernal Lamine Yamal am Hals packte und ihm zweimal mit dem Kopf ins Gesicht stieß, während der Ball nicht im Spiel war. Yamal sah eine Gelbe Karte, und dem Bericht zufolge benötigte er keine medizinische Behandlung und konnte weiterspielen. Der Vorfall folgte auf Betis' zweites Tor, das Abde erzielte, während Fermín nach einem Zweikampf, den der Schiedsrichter nicht geahndet hatte, auf dem Platz lag.
Am Mittwoch, 21. Oktober, verhängte der Disziplinausschuss des RFEF eine Sperre von vier Spielen gegen Bernal, die er als das nach den Regeln zulässige Mindestmaß bezeichnete. Betis hatte argumentiert, der Spielbericht des Schiedsrichters enthalte einen offensichtlichen materiellen Fehler, doch der Ausschuss erklärte, das von ihm gesichtete Videomaterial zeige Bernal bei der im Bericht beschriebenen Handlung. In seiner Entscheidung stufte der Ausschuss das Verhalten als Tätlichkeit nach Artikel 103.1 der Disziplinarordnung des RFEF ein, nicht als bloßes gewaltsames Verhalten nach Artikel 130.2. Da er die Mindeststrafe verhängte, musste der Ausschuss nach eigener Darstellung den vom Verein angeführten Milderungsgrund ausreichender Provokation nicht prüfen. In seiner Entscheidung formulierte der Ausschuss es so.
„Ein solches Verhalten, das darin besteht, einen Gegenspieler am Hals zu packen und ihm bei nicht im Spiel befindlichem Ball zwei aufeinanderfolgende Kopfstöße ins Gesicht zu versetzen, stellt eine Tätlichkeit dar“
Der Ausschuss wies sämtliche Vorbringen des Vereins zurück, sodass die Sperre Bernals Ligaspiele gegen Celta, Málaga und Elche sowie das Stadtderby gegen Sevilla umfasst.
Betis hatte beantragt, die Rote Karte aufzuheben und hilfsweise den Vorfall nach Artikel 130.2 mit dem Milderungsumstand ausreichender Provokation nach Artikel 10.b) zu behandeln. Der Verein reichte weiteres Videomaterial der Szene ein und argumentierte, der Spielbericht spiegele weder die vorangegangene Auseinandersetzung noch das Eingreifen Yamals wider, der verwarnt wurde. Betis plant Berichten zufolge einen Einspruch, wobei eine Darstellung anmerkt, dass ein Erfolg schwierig sein dürfte, weil die Sperre von vier Spielen das Mindestmaß ist. Scheitert der Einspruch, fehlt Bernal in den Ligaspielen gegen Celta, Málaga, Elche und Sevilla sowie in der Copa-del-Rey-Partie gegen CDA Navalcarnero.
Nach dem Spiel entschuldigte sich Bernal in den sozialen Medien bei seinen Mitspielern und den Anhängern von Betis dafür, dass er die Mannschaft in Unterzahl zurückließ. Er sagte, er reagiere normalerweise nicht so, er hätte sich in der Szene beherrschen müssen, und er übernehme die Verantwortung, es werde nicht wieder vorkommen. Der Schilderung des Vorfalls zufolge war Yamal herbeigeeilt, um Fermín zu verteidigen, hatte einen Stoß von Bernal abbekommen und ihn dann zurückgestoßen, bevor Bernal ihn am Hals packte. Betis-Anhänger argumentierten in den sozialen Medien, auch Yamal habe eine härtere Strafe verdient, doch eine Darstellung erwartet keine Änderung der Entscheidung. Trainer Manuel Pellegrini muss ohne den Mittelfeldspieler auskommen, und Berichten zufolge steht Bernal erst nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung. Einer weiteren Darstellung zufolge wurde auch Betis-Sportdirektor Manu Fajardo für sein Verhalten in derselben Partie mit einer Sperre von zwei Spielen belegt.
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Der Disziplinausschuss des RFEF hat die Einwände von Real Betis zurückgewiesen und eine Sperre von vier Spielen für Facundo Bernal bestätigt, der bei der 5:2-Niederlage gegen Barcelona in Sevilla des Feldes verwiesen wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von sport.interia.pl, SAPO, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht .