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Kurz gefasst

  • Die Berliner CDU unter Stefan Evers hat SPD und Grüne zu einem vertraulichen Treffen am 29. Oktober eingeladen; die Linke wurde nicht eingeladen.

  • Grüne und SPD vereinbarten nach dem Wahlsieg der Linken mit 25,7 Prozent am 20. September Koalitionsgespräche; die Partei entscheidet auf einem Parteitag am 31. Oktober.

  • In einer Politbarometer-Umfrage vom 20. bis 22. Oktober mit 1.225 Befragten bezeichneten 56 Prozent eine rot-grün-rote Regierung in Berlin als schlecht, 26 Prozent als gut.

Berlin
Berlin · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 20.09.Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, Die Linke mit 25,7 Prozent vorn
  2. 29.10.Geplantes Treffen von CDU, SPD und Grünen, am selben Tag wie die konstituierende Sitzung
  3. 31.10.Parteitag der Linken entscheidet über Koalitionsgespräche

Einladung der CDU und genannte Gründe

Die Berliner CDU hat die Spitzen von SPD und Grünen zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen, wie eine Parteisprecherin sagte. Der Schritt erfolge angesichts des „beunruhigenden Kurses“ der Sondierungsgespräche und der in den kommenden Wochen anstehenden Entscheidungen; sowohl die Einladung als auch das Gespräch seien vertraulich. Der CDU-Landesvorsitzende Stefan Evers machte klar, dass das Angebot zur Zusammenarbeit weiterhin gelte.

„Die Hand der CDU bleibt ausgestreckt für ein Bündnis der Verantwortung und der Vernunft.“

Stefan Evers, CDU-Landesvorsitzender in Berlin

SPD und Grüne lehnen eine Sondierungsrunde ab

SPD und Grüne bestätigten ihre Teilnahme, wiesen aber die Darstellung zurück, bei dem Treffen gehe es um Regierungsbildung. Berlins SPD-Landesvorsitzende Bettina König sagte der Deutschen Presse-Agentur, die beiden Parteien regierten das Land bereits gemeinsam und hätten untereinander genug zu klären.

„Evers hat uns zu einem Gespräch eingeladen, und natürlich reden wir weiter miteinander.“

Bettina König, SPD-Landesvorsitzende in Berlin

Die Grünen erklärten, es gehe um die „konstruktive Gestaltung“ der Übergangszeit bis zur Bildung einer neuen Regierung, und stellten klar, dass es sich bei dem Gespräch nicht um eine Sondierungsrunde handele. Die Linke, die Gewinnerin der Wahl, wurde nicht zu dem Treffen eingeladen. Der Tagesspiegel hatte als erstes Medium über die Einladung berichtet.

Haushalt und Zeitpunkt des Treffens

Laut dpa dürfte wegen der angespannten Finanzlage Berlins ein möglicher Nachtragshaushalt auf der Tagesordnung stehen. Das Treffen ist für den 29. Oktober geplant, denselben Tag, an dem das neu gewählte Abgeordnetenhaus seine konstituierende Sitzung abhält. Koalitionsgespräche würden, falls es sie gibt, also erst nach der Konstituierung des neuen Parlaments beginnen.

Weg zu einer von der Linken geführten Regierung

Die Wahl am 20. September brachte der Linken 25,7 Prozent, vor der CDU mit 18,8 Prozent, der AfD mit 16,3 Prozent, den Grünen mit 14,3 Prozent und der SPD mit 12,1 Prozent. Die bisherige Koalition aus CDU und SPD verlor ihre Mehrheit. Grüne und SPD haben vereinbart, Koalitionsgespräche mit der Linken aufzunehmen, die darüber auf einem Parteitag am 31. Oktober entscheiden will.

Berliner Wahlergebnis, 20. September%
Die Linke25,7%
CDU18,8%
AfD16,3%
Grüne14,3%
SPD12,1%
Die Linke
25.7 %
CDU
18.8 %
AfD
16.3 %
Grüne
14.3 %
SPD
12.1 %

Daten aus dem Artikeltext

Sollte dieses Bündnis zustande kommen, könnte die Fraktionsvorsitzende der Linken, Elif Eralp, die erste Regierende Bürgermeisterin aus ihrer Partei werden. Rechnerisch möglich wäre auch eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD, allerdings nur mit knapper Mehrheit. Die Linke sieht sich Vorwürfen zum Umgang mit Antisemitismus und organisierter Kriminalität ausgesetzt. Die drei Parteien vereinbarten vor den Sondierungsgesprächen eine gemeinsame Erklärung gegen Antisemitismus, die im Falle einer Regierungsbildung in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden soll.

Öffentliche Meinung zur Option unter Führung der Linken

Eine Umfrage des ZDF-Politbarometers der Forschungsgruppe Wahlen, durchgeführt zwischen dem 20. und 22. Oktober unter 1.225 Wahlberechtigten online und telefonisch, ergab, dass 56 Prozent der Deutschen eine rot-grün-rote Regierung in Berlin negativ sehen würden. Weitere 26 Prozent sähen sie positiv, und 16 Prozent gaben an, es sei ihnen egal. Unter den SPD-Anhängern lehnen 42 Prozent ab, unter den Anhängern der Grünen 26 Prozent.

Sicht der Deutschen auf eine rot-grün-rote Regierung in Berlin%
Schlecht, alle Befragten56%
Gut, alle Befragten26%
Egal, alle Befragten16%
Schlecht, alle Befragten
56 %
Gut, alle Befragten
26 %
Egal, alle Befragten
16 %

Daten aus dem Artikeltext

Die Fehlertoleranz der Umfrage liegt bei einem Anteil von 40 Prozent bei etwa plus/minus drei Prozentpunkten. Dasselbe Politbarometer sah die AfD bundesweit bei 26 Prozent, zwei Punkte weniger, die Union bei 23 Prozent, zwei Punkte mehr. Eine Allensbach-Umfrage für die Frankfurter Allgemeine Zeitung gab der AfD 27 Prozent, einen Punkt weniger als im September, und zeigte die Union unverändert bei 23 Prozent.

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Quellen und Kontext

  • Berliner Zeitungvor 2 Std.Berlin: CDU lädt SPD und Grüne zu vertraulichem Gespräch ein
  • Süddeutsche Zeitungvor 3 Std.CDU spricht mit SPD und Grünen
  • Der Tagesspiegelvor 3 Std.Regierungsbildung: Berliner CDU will mit Grünen und SPD sprechen
  • Focusvor 6 Std."Sollen das Experiment mal schön selbst bezahlen": Leserdebatte zu Rot-Rot-Grün in Berlin
Stefan Evers
CDU-Landesvorsitzender in Berlin, der SPD und Grüne zu einem vertraulichen Treffen einlud
Bettina König
SPD-Landesvorsitzende in Berlin, die sagte, das Treffen sei keine Sondierungsrunde
Elif Eralp
Fraktionsvorsitzende der Linken, die als erste Regierende Bürgermeisterin aus ihrer Partei in Berlin antreten könnte

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Veröffentlicht heute um 15:28.

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In diesem Text

  1. 1Einladung der CDU und genannte GründeEinladung der CDU und genannte Gründe
  2. 2SPD und Grüne lehnen eine Sondierungsrunde abSPD und Grüne lehnen eine Sondierungsrunde ab
  3. 3Haushalt und Zeitpunkt des TreffensHaushalt und Zeitpunkt des Treffens
  4. 4Weg zu einer von der Linken geführten RegierungWeg zu einer von der Linken geführten Regierung
  5. 5Öffentliche Meinung zur Option unter Führung der LinkenÖffentliche Meinung zur Option unter Führung der Linken

Auf Grundlage von Berichten von

Berliner Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, Focus, DIE WELT

Liste der Quellen

Regierung · Berlin

Berlins CDU lädt SPD und Grüne zu vertraulichen Gesprächen ein, während die Entscheidung über eine Linkskoalition näher rückt

Stefan Evers hat SPD und Grüne zu einem vertraulichen Treffen am 29. Oktober eingeladen – an dem Tag, an dem das neue Berliner Abgeordnetenhaus seine konstituierende Sitzung abhält. Die Linke, die die Wahl am 20. September gewonnen hat, wurde nicht eingeladen.

Berlin

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 15:28.

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Wann ist das Treffen zwischen CDU, SPD und Grünen geplant?
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