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Kriege weiten sich aus, Märkte hinterfragen KI-Schulden, Regierungen lösen alte Tabus in Europa

Der Tag brachte eine vertraute Mischung aus harter Macht und brüchigen Systemen. Raketen stellten Angaben zu Waffenruhen auf die Probe, Märkte prüften den KI-Boom, und Regierungen von Budapest bis Jakarta stellten fest, dass alte Entscheidungen noch immer die Rechnung für heute stellen.

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Welt · Aktualisiert vor 1 Std.

Der Nahe Osten nach Gaza

Die Eskalation zwischen Saudi-Arabien und den Huthi verschärft sich mit einem Evakuierungsbefehl für Sanaa, aber es kam zu keinem neuen Zusammenstoß zwischen Israel und der Hisbollah oder Israel und dem Iran sowie zu keinem neuen Sanktionspaket.

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Regierung·vor 2 Std.

Berliner Linke weist Merz' Warnung zurück – Gespräche über rot-rot-grüne Koalition laufen weiter

Die Linken-Vorsitzende Elif Eralp hat die öffentlichen Warnungen von Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer von der Linken geführten Berliner Regierung als inakzeptabel bezeichnet. Die Linke will die Sondierungsgespräche mit Grünen und SPD bis Freitag, 16. Oktober, abschließen, hat ihren Parteitag aber auf den 31. Oktober verschoben.

Linke weist Merz' Einmischung zurück

Elif Eralp, Vorsitzende der Linken-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, hat am Dienstag, 13. Oktober, öffentliche Warnungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor einer von ihrer Partei geführten Regierung in Berlin zurückgewiesen. Vor einer Fraktionssitzung im Abgeordnetenhaus wandte sie sich gegen die öffentlichen Äußerungen des Kanzlers zu den Koalitionsgesprächen.

Was aus meiner Sicht nicht akzeptabel ist, ist, dass ein Herr Bundeskanzler Merz sich hier in die Gespräche zur Regierungsbildung in Berlin einmischt.

— Elif Eralp

Eralp sagte weiter, die Linke habe die Wahl klar gewonnen und von den Wählerinnen und Wählern den Auftrag erhalten, Berlin wieder bezahlbar zu machen, der „Mietwucher“ ein Ende zu setzen, große Wohnungsunternehmen zu vergesellschaften und den sozialen Zusammenhalt zu sichern. Sie und ihre Partei fühlten sich diesem Auftrag weiter verpflichtet. Die Gespräche mit Grünen und SPD bezeichnete sie als intensiv, aber auch gut; man habe bei diesen Themen viele Gemeinsamkeiten gefunden.

Koalitionsgespräche und Zeitplan

Die Linke strebt eine rot-rot-grüne Koalition an und könnte mit Eralp erstmals eine Frau ins Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin bringen. Die Sondierungsgespräche mit Grünen und SPD laufen seit Anfang Oktober. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen kommen die Gespräche gut voran, schwierige Punkte bleiben jedoch. Inoffizielles Ziel ist es, sie bis Freitag, 16. Oktober, zum Abschluss zu bringen, damit Koalitionsverhandlungen beginnen können.

Die Linke hat einen ursprünglich für Freitag geplanten Parteitag auf den 31. Oktober verschoben. Der Parteitag soll ein Sondierungsergebnis billigen und grünes Licht für den Beginn von Koalitionsverhandlungen geben. Die Verschiebung hängt mit Fristen zusammen, etwa für Anträge, und bedeutet nicht, dass die Sondierungsgespräche noch zwei Wochen dauern. Die Herbstferien in Berlin beginnen am Wochenende des 17. und 18. Oktober, und viele Politikerinnen und Politiker sowie Delegierte werden die Stadt verlassen.

Zeitplan der Berliner Koalitionsgespräche
  1. 13. Okt. 2026Linken-Fraktion tagt; Eralp weist Merz' Warnung zurück
  2. 16. Okt. 2026Inoffizielles Ziel für den Abschluss der Sondierungsgespräche mit Grünen und SPD
  3. 31. Okt. 2026Verschobener Parteitag der Linken zur Billigung des Sondierungsergebnisses und zum Beginn der Koalitionsverhandlungen

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Merz' Warnung an SPD und Grüne

Merz hatte SPD und Grüne aufgefordert, keine Koalition mit der Linken in Berlin einzugehen. Er nannte sie „diese linksradikale Partei“ und sagte, die Gespräche mit ihr müssten sofort beendet werden. Andernfalls belaste die Angelegenheit auch die schwarz-rote Koalition auf Bundesebene. Merz sprach zudem von weit verbreitetem Antisemitismus in der Partei.

Antisemitismus-Streit in der Linken

Teile der Berliner Linken sehen sich wegen ihrer Positionen zu Israel und Palästina sowie zum Antisemitismus immer wieder Kritik ausgesetzt. Anfang Oktober verständigten sich Linke, Grüne und SPD in Berlin darauf, wie sie mit antisemitischen Vorfällen innerhalb der Linken umgehen wollen, falls eine Koalition zustande kommt. Die Vereinbarung sieht Sanktionen bis zum Ausschluss aus der Fraktion vor und hat innerhalb der Linken für Reibungen gesorgt. Ein dpa-Bericht besagt, die Linken-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus habe eine Antisemitismus-Erklärung unterzeichnet, in der sie sich ausdrücklich zum Kampf gegen Antisemitismus bekennt.

Berlin
Elif EralpFriedrich Merz
BerlinElif EralpFriedrich Merz

6 Quellen

  • Berlin: Linksfraktion unterzeichnet Antisemitismuserklärung
    Süddeutsche Zeitung·vor 2 Std.
  • Berlin & Brandenburg: Berliner Linke kritisiert Merz - Fraktion tagt
    N-tv·vor 3 Std.
  • Regierungsbildung in Berlin: Berliner Linke kritisiert Merz - Fraktion tagt
    Der Tagesspiegel·vor 3 Std.
  • Liveticker Bundespolitik: Berliner Linke verwahrt sich gegen "Einmischung" vom Kanzler
    Frankfurter Allgemeine·vor 4 Std.
  • Berliner Linke verwahrt sich gegen "Einmischung" von Merz
    DIE WELT·vor 5 Std.
  • Berliner Linke verwahrt sich gegen "Einmischung" von Merz
    Süddeutsche Zeitung·vor 5 Std.

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Von KI erstellter Text·
Regierung·seit 6. Okt.·akt. vor 4 Tagen
© Berliner Zeitung

Rund 120 Linke-Mitglieder kritisieren Berliner Antisemitismus-Pakt mit SPD und Grünen

Rund 120 Parteimitglieder und Mandatsträger haben eine Erklärung gegen die Antisemitismus-Vereinbarung unterzeichnet, die am Donnerstag den Weg für Koalitionsgespräche in Berlin freigemacht hat. Im Zentrum des Streits steht auch der Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak.

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Regierung·vor 16 Std.
© Der Tagesspiegel

Berliner Linke verschiebt Parteitag auf den 31. Oktober – Koalitionsgespräche ziehen sich hin

Die Berliner Linke hat ihren Parteitag, der am Freitag, dem 16. Oktober, über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen abstimmen sollte, auf den 31. Oktober verschoben. Am selben Tag drängte Bundeskanzler Friedrich Merz die SPD und die Grünen, ihre Gespräche mit der Linken zu beenden.

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Regierung·vor 1 Std.
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SPD und Grüne unterbrechen Berliner Koalitionsgespräche nach Aufnahme von Vanessa Emde durch die Linke

Die Berliner Linke hat Vanessa Emde am 13. Oktober in ihre Fraktion im Abgeordnetenhaus aufgenommen; SPD und Grüne unterbrachen am selben Abend die Sondierungsgespräche mit der Partei.

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