Die Bundespolizei, die für die Transportsicherheit an deutschen Luftfahrtdrehkreuzen zuständig ist, ordnete am Donnerstagabend, dem 3. September 2026, die Evakuierung von Terminal 1 am Flughafen Berlin Brandenburg an. Der Notfalleinsatz begann, nachdem eine unbekannte Frau mit einer Rolltreppe zum Bundespolizei-Dienstpunkt im Passagierterminal hinauffuhr. Als sie sich dem Schalter näherte, informierte die Frau die Beamten, dass sie giftige und gefährliche Substanzen in ihrer Handtasche mit sich führe. Die Bundespolizei überwältigte die Frau umgehend, nahm sie fest und richtete einen Sperrbereich um die unbeaufsichtigte Tasche ein. Die Behörden lösten einen Gefahrstoffalarm im gesamten Gebäude aus und forderten über die Lautsprecheranlage alle Passagiere und Flughafenmitarbeiter auf, das Gebäude sofort zu verlassen.
Spezialisierte Einsatzkräfte wurden zu Terminal 1 entsandt, um die chemischen Eigenschaften der gemeldeten Substanz zu bestimmen und zu klären, wie sie in die Anlage gelangt war. Mehrere Feuerwehren aus dem benachbarten Landkreis Dahme-Spreewald schlossen sich der Flughafenfeuerwehr an und entsandten Personal in voller Schutzausrüstung mit speziellen Testgeräten. Die Flughafenleitung berief das Einsatzleitungszentrum ein, ein spezielles Krisenprotokoll, das nur bei schwerwiegenden und komplexen Vorfällen aktiviert wird, die über das routinemäßige Betriebsmanagement hinausgehen. Polizeibeamte stellten fest, dass die festgenommene Frau während der Begegnung mit den Beamten keine verbalen Drohungen geäußert hatte. Die Ermittler betonten, dass die Zugangsbeschränkungen zum Terminal so lange in Kraft bleiben würden, bis forensische Spezialisten bestätigt hätten, ob der Inhalt der Tasche eine tatsächliche Gefahr für die Öffentlichkeit darstelle.
„Eine potenzielle Gefahr durch die unbekannte Substanz konnte nicht ausgeschlossen werden.“
Die Evakuierung verursachte erhebliche Betriebsstörungen auf dem gesamten Flughafengelände und zwang Tausende von Reisenden, sich zusammen mit eintreffenden Einsatzfahrzeugen vor den unteren Eingängen zu versammeln. Die Sprecherin des Flughafens Berlin Brandenburg, Sabine Deckwerth, gab bekannt, dass die Passagierabfertigung und -abwicklung nach Möglichkeit in Terminal 2 verlagert werde, um den Flugverkehr aufrechtzuerhalten. Die Abflugtafeln verzeichneten gegen 19:00 Uhr Ortszeit zunehmende Verspätungen für Flüge ab Terminal 1, sowie gezielte Flugausfälle und vorübergehende Boarding-Stopps. Der Flughafen Berlin Brandenburg, auch als Willy-Brandt-Flughafen in Schönefeld bezeichnet, wurde 2020 eröffnet und ist der drittgrößte Flughafen Deutschlands mit rund 26 Millionen Passagieren pro Jahr und beherbergt auch offizielle deutsche Regierungsflüge.
Die Sicherheitsmaßnahmen wirkten sich schnell auf das regionale Verkehrsnetz aus und unterbrachen die Personenverkehrsverbindungen direkt unter dem Flughafenterminal. Die Deutsche Bahn stellte alle Regionalexpress- und Fernverkehrszüge ein, die am unterirdischen Bahnhof BER hielten. Die S-Bahn Berlin stoppte den S-Bahn-Verkehr auf den Linien S9 und S85 auf dem Abschnitt zwischen dem Bahnhof Schönefeld und dem Flughafenterminal. Die Verkehrsbehörden und Einsatzkräfte bemühten sich, die wartenden Reisenden zu beruhigen, während Spezialteams weiterhin den Inhalt der Handtasche im abgesperrten Bereich untersuchten. Die Zugangsbeschränkungen zu Terminal 1 und den umliegenden Verkehrsplattformen blieben bis in die Donnerstagnacht bestehen, während die forensische Untersuchung fortgesetzt wurde.
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Pollar unterstützenVerkehr · Schönefeld und Berlin
Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend Terminal 1 am Flughafen Berlin Brandenburg geräumt, nachdem eine Frau behauptet hatte, giftige Substanzen in ihrer Tasche zu tragen. Der Zugverkehr wurde eingestellt und Flüge verzögerten sich.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von tagesschau.de, Mediafax.ro, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht .